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 Katharina Röhrig und ihr Mann Dr. Ignace Van Meenen treten im Rahmen der Familiennachfolge an die Spitze von GFOS.
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Katharina Röhrig und ihr Mann Dr. Ignace Van Meenen treten im Rahmen der Familiennachfolge an die Spitze von GFOS.

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Familiennachfolge bei GFOS geregelt

GFOS verstärkt im Zuge der Familiennachfolge Geschäftsführung und Gesellschafterkreis mit Dr. Ignace Van Meenen.

Das Essener Software-Unternehmen GFOS – seit fast 35 Jahren Spezialist für Lösungen in den Bereichen Workforce Management, Manufacturing Execution Systems, Security und Cloud Services – hat die Weichen für seine Zukunft gestellt: Katharina Röhrig und ihr Mann Dr. Ignace Van Meenen treten im Rahmen der Familiennachfolge an die Spitze.

Katharina Röhrig ist die Tochter des Unternehmensgründers Burkhard Röhrig, der sich bereits 2021 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat. Seine Frau und Mitgesellschafterin Gunda Cassens-Röhrig legt die Geschäftsführung nun ebenfalls in nachfolgende Hände, bleibt dem Unternehmen jedoch in beratender Funktion erhalten. Sie freue sich, dass die Familiennachfolge geregelt und Kontinuität gewährleistet sei. So könne man sicher sein, dass GFOS erfolgreich weitergeführt werde, so Cassens-Röhrig. Sie selbst werde sich noch einige Zeit um das Produktmanagement kümmern, um zu einem reibungslosen Übergang beizutragen. Gemeinsam stehen Burkhard Röhrig und Gunda Cassens-Röhrig der GFOS mit ihrer umfassenden Expertise und jahrzehntelangen Erfahrung auch in Zukunft als Beirat zur Seite.

Familiennachfolge durch Führungsduo bei GFOS geregelt

Röhrig ist bei und mit GFOS aufgewachsen und stieg 2014 in das Tech-Unternehmen ein. Seit 2021 war sie zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der GFOS mbH. Röhrig ist als Thought-Leaderin im Bereich New Work bekannt und repräsentiert weibliche Führungsstärke in einer noch männerdominierten Branche. 2022 wurde sie in den Vorstand des BDI-Digital-Ausschuss gewählt.

Dr. Van Meenen ist gebürtiger Belgier und promovierter Jurist. In seine neue Tätigkeit bringt er ein weltweites Netzwerk sowie umfassende Erfahrung in der Führung von nationalen und internationalen Unternehmen – vom familiengeführten Mittelständler bis zum Konzern – ein.

Ihre Strategie für die Zukunft von GFOS stellt das neue Führungsduo unter das Motto „Growth for Future“. Sie schlügen die Brücke zwischen Kontinuität und Innovation. Dabei seien sie überzeugt, dass Wachstum und die Erschließung neuer Märkte die entscheidenden Faktoren seien, um das Unternehmen weiterzuentwickeln und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärt Röhrig. Bislang ist GFOS mit seinen Softwarelösungen in 30 Ländern vertreten.

Erste konkrete Entscheidungen sind bereits getroffen: Besonders großes Potenzial sehe man bei den Themen Hosting und Cloud Services: Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels in nahezu allen Branchen biete man seinen Kunden hier genau die Unterstützung, die sie benötigten, so Dr. Van Meenen.

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New Work wird Realität

Die bisherigen Standorte von GFOS mit dem Hauptsitz in Essen sowie den Niederlassungen in Hamburg, Stuttgart und München und der Tochtergesellschaft in der Schweiz bleiben bestehen. Gleichzeitig hält „New Work“ Einzug: Unter anderem verfolgt man das Prinzip einer partizipativen und agilen Führung: Man will dynamisch und kreativ auf die volatilen Marktverhältnisse reagieren können und den Mitarbeitenden gleichzeitig größtmögliche Flexibilität im Zuge ihrer Work-Life-Balance bieten. Außerdem möchte man hin zu prozessualem Denken, um Synergieeffekte zwischen den Bereichen als Teil eines ganzheitlichen Unternehmens bestmöglich zu nutzen.