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Scanovis

Fingerabdrücke schnell und präzise scannen

Das Start-up Scanovis will mit seinem neuen Fingerabdruck-Scanner die Abläufe der Kriminaltechnik schneller und genauer machen. Das Unternehmen setzt bei der Entwicklung auf Crowdinvesting.

Dem Verbrechen dichter auf der Spur sein – diesen Gedanken verfolgt das Start-up Scanovis. Die besondere Problematik bei der Spurensuche ist, dass man gar nicht weiß, wo Spuren sind. Diese muss man zunächst einmal finden, sie dann sichtbar machen und schließlich ein Verfahren anwenden, um sie zu sichern. Scanovis kann diese drei Schritte bündeln und zusammenführen. Das Scan-Ergebnis liegt sofort digital und dreidimensional vor und kann ohne Zeitverlust mit der Datenbank abgeglichen werden. Dadurch reduziert sich die Bearbeitungszeit von bis zu 36 Stunden auf unter 60 Sekunden. Neben der Effizienz überzeugt der Scanner vor allem durch seine hohe Präzision und Ortsauflösung. Durch den berührungslosen Scan werden Qualitätsverluste deutlich reduziert und die Asservate nicht zerstört. Da der Scan-Vorgang ohne Chemikalien auskommt, ist er außerdem gesundheitsschonend für Kriminalbeamte und Forensiker.

Um für jeden Bedarf und in jeder Situation einsatzbereit zu sein, soll der Fingerabdruck-Scanner in drei verschiedenen Versionen angeboten werden. Angefangen von der Pocket-Version, einem mobilen Scanner für den Außendienst, über die Standard-Version für den Einsatz im Polizeilabor bis hin zur Unlimited-Version. Bei letzterer kann der Kunde die Größe des Scanners individuell je nach Bedarf und Scan-Fläche anfordern. Zukünftig soll zudem ein Hand-Scanner das Produktportfolio vervollständigen. Dieser ist als Handgerät noch kompakter gestaltet und kann direkt am Tatort eingesetzt werden. Scanovis plant in den nächsten fünf Jahren insgesamt 30 Geräte in Deutschland sowie knapp 600 international zu platzieren. Dafür gilt es, das Produkt national und international marktreif machen. Bei der Finanzierung setzt man dabei auf Crowdinvesting. Am 20. Dezember startete die Kampagne auf der Plattform Fundernation.

Foto: Paul Rieth

Daktyloskopie

Der digitale Pinsel

Die Kriminalarbeit am Tatort wird revolutioniert – das Einpinseln der Fingerspuren am Tatort kann durch einen High-Tech-Laser ersetzt und dadurch das Sichtbarmachen von Fingerspuren modernisiert werden. Der Scanner löst das analoge, zeitaufwendige und gesundheitsschädliche Verfahren durch eine digitale, schnelle und ungiftige Scanmethode ab.

Foto: TBS

Sicherheit 2011

Berührungslose 3D-Fingerprintsysteme von TBS

Die Schweizer Biometriefirma TBS – Touchless Biometric Systems präsentiert in Zürich eine neue Generation ihrer berührungslosen und 3D-Fingerabdrucksysteme.

Foto: Dermalog

Dermalog

Auszeichnung der Initiative Mittelstand erhalten

Die Initiative Mittelstand prämiert jedes Jahr die besten Produkte mit dem Prädikat „Best of 2012“. In diesem Jahr erreichten 20 von 2.500 eingereichten Arbeiten diese Ehrung – darunter auch das Next Generation Afis (Automatisches-Fingerabdruck-Identifikations-System) von Dermalog.

Foto: Interflex

Interflex

Biometrischer Zutritt beim Sparkassenverband Bayern

Als eine der ersten Institutionen hat der Sparkassenverband Bayern in zwei Bürogebäuden eine biometrische Lösung für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung eingeführt. Das System nutzt berührungslose 3D-Fingerabdruckerkennung.