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Geutebrück-Interview

Flexibel, offen, zuverlässig

Geutebrück weitet sein Videomanagementsystem G-Scope weiter aus und hat Ende vergangenen Jahres mit einer Roadshow begonnen. PROTECTOR befragte Geschäftsführerin Katharina Geutebrück zu ihren Erwartungen und Zielen.

PROTECTOR: Frau Geutebrück, seit der Security 2014 laden Sie in die G- World ein. Was verstehen Sie darunter?

Katharina Geutebrück: G-World ist die Geutebrück-Welt der Videosicherheit. In ihr bekommen Nutzer komplette Lösungen aus einer Hand – von der Kamera über Videomanagement und -analyse bis zum Zugriff per Smartphone. Alle Bausteine sind perfekt aufeinander abgestimmt. Dennoch ist die G-World offen und integriert externe Systeme über Schnittstellen. Wir sind kompromisslos in unserer Forderung nach Zuverlässigkeit, ohne die es keine Sicherheit geben kann. Genauso fordernd sind wir bezüglich der Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer Systeme, um individuelle Anforderungen abzubilden. Und natürlich muss alles einfach beherrschbar und bedienbar sein. Ein so passgenaues Angebot aus einer Hand ist in unserer Branche einzigartig. Ein gutes Beispiel ist übrigens unsere neue G-Scope Produktfamilie.

Ende letzten Jahres haben Sie auch mit einer Roadshow begonnen, die vor Ort die G-Scope Funktionen erläutert. Welche Standards setzen Sie in Ihrer neuen Generation an Video-Management- Lösungen?

G-Scope baut auf der nativen 64-bit Video- Engine G-Core mit integrierter GPU-Beschleunigung auf. Alle Bildverarbeitungsprozesse sind dadurch dreimal so schnell. Hinzu kommt unsere einzigartige Dual Database Architektur. Wir sichern Bilddaten in unserer eigenen für Videodaten optimierten Datenbank, während die dazugehörigen Metadaten in einer flexiblen SQL-Datenbank residieren. Das sorgt für extrem schnellen Zugriff und schützt die Bilddaten hervorragend gegen Manipulation.

Auch in puncto Flexibilität setzt G- Scope Maßstäbe: mit vier verschiedenen Geräteserien, so dass jeder Anwender genau das Maß an Verfügbarkeit, Redundanz und Leistungsumfang wählen kann, das er benötigt. Außerdem sind immer sämtliche Softwareoptionen verfügbar. Überzeugend sind auch die einfache Installation und Bedienbarkeit – trotz aller Komplexität und Leistungsfähigkeit.

Wir kennen G-SIM bereits eine Weile. Sie sprechen von einem erweiterten Einsatzgebiet. Was bedeutet das für den Nutzer?

G-SIM war anfangs für vernetzte Projekte mit verteilter Infrastruktur konzipiert. Die Entwicklung erfolgte projektspezifisch, auf Anforderung einzelner großer Endanwender. Was G-SIM bietet, ist aber auch für Nutzer kleinerer Systeme interessant. Daher haben wir G-SIM skaliert und bieten nun ein kostengünstiges Einstiegspaket: G-SIM/Express. Es umfasst die lageplangesteuerte Bedienung für sämtliche Gewerke, die komfortable Videobedienung, einfache Prozessdatenrecherche, aber auch das Alarmmanagement.

Kritische Stimmen befürchten, dass die klassische Videobranche im Grunde immer mehr von der IT-Branche beherrscht wird. Wie sehen Sie als traditioneller Hersteller diese Entwicklung?

Technologisch ist dieser Trend schon lange vollzogen: Abgesehen von den Kameras nutzen wir seit Jahren Hardware aus der IT- Branche für unsere Systeme – mit vielfältigen Vorteile für die Anwender, zum Beispiel Aufzeichnung in RAID-Systemen, Bildzugriff über Netzwerke, Standard-Betriebssysteme für intuitive Bedienung bis hin zu rechnerbasierter Videoanalyse. Wir profitieren also von diesem Trend, er bedroht uns nicht. Auf der anderen Seite haben viele IT-Konzerne versucht, neben IT- auch Videosicherheitssysteme anzubieten: Mit mäßigem Erfolg. Es gibt eben doch einige „Video-Besonderheiten“, technologische und anwenderbezogene.

Welche Ziele verfolgt Ihr Unternehmen 2015?

Produktseitig arbeiten wir weiter an Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Einfachheit der Geräte, Software und Systeme. Hier werden wir auch zukünftig der Maßstab sein.

Natürlich erweitern wir auch unsere Branchenlösungen. Die Angebote für Supply Chain Security, Geldinstitute und Justizvollzug werden permanent weiterentwickelt. Weitere Lösungen präsentieren wir regelmäßig auf unserer Website. Vertrieb und Service werden systematisiert, um unseren Kunden noch besser zu beraten und zu unterstützen. Das Marketing wird neu ausgerichtet, um aktuellere Informationen zu bieten und den Dialog mit unseren Partnern und Anwendern zu fördern.

Alles, was wir tun, geschieht mit Fokus auf unsere Kunden und Anwender. Das sehr positive Feedback auf unsere neue Website, die G-World und G-Scope stimmt uns optimistisch, dass 2015 ein großartiges Jahr wird.

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Neue Generation des VMS

Geutebrück hat eine neue Generation seiner G-Scope Video-Management-Lösung vorgestellt, die sich durch eine stark erweiterte Grundfunktionalität, eine einfache Installation und hohe Flexibilität auszeichnet.

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Sicherheitsexpo 2015

Geutebrück setzt auf anwendungsspezifische Lösungen

Auf der diesjährigen Sicherheitsexpo in München stehen bei Geutebrück Branchen und ihre Lösungen im Fokus. Denn der Justizvollzug hat andere Anforderungen als die Supply Chain Security.

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Einstieg in die Welt der Server

Der G-Scope/6000 ist der „Easy Server“ der G-Scope Videomanagement-Familie von Geutebrück. Er funktioniert als vollwertiger Server „out of the box“ und ist damit einfach zu installieren und zu bedienen.

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Ein Professional Desktop für alle Fälle

Die Desktopreihe der neuen G-Scope Video-Managementfamilie von Geutebrück eignet sich für quasi jede Anwendung: als Einzelgerät zur Absicherung von Objekten mit bis zu 32 IP- und 16 analogen Kameras, vernetzt für verteilte Standorte oder im Systemverbund zum Schutz größerer Areale.