Seniorenheime haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr von reinen Wohnorten für ältere Menschen zu hoch spezialisierten Pflegeeinrichtungen gewandelt, die elektronische und mechanische Schließlösungen einsetzen.
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Schließsysteme

Flexible Schließlösungen für Seniorenheime

Systeme effizient kombiniert: Wieso die Seniorenheime Freiberg auf elektronische und mechanische Schließlösungen setzen.

Seniorenheime haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr von reinen Wohnorten für ältere Menschen zu hoch spezialisierten Pflegeeinrichtungen gewandelt, die elektronische und mechanische Schließlösungen einsetzen.

Damit wachsen auch die Anforderungen an die Zutrittssysteme. Im Vordergrund stehen die Sicherheit und Privatsphäre der vielfach immobilen und demenzkranken Bewohner sowie größtmögliche Effizienz im Pflegealltag.

Seniorenheime Freiberg setzen mechanische Schließlösung von CES ein

Die Seniorenheime Freiberg bei Dresden haben sich für das elektronische Zutrittssystem CES Omega Flex in Verbindung mit einer mechanischen Schließanlage von CES entschieden. Und fahren damit sehr gut.

Ihrem Lebensabend können die Einwohner von Freiberg gelassen entgegensehen. An drei Standorten innerhalb des Stadtgebiets halten allein die Seniorenheime Freiberg rund 400 Plätze für die vollstationäre Pflege bereit. Zum Angebot gehören außerdem eine Kurzzeit- und Tagespflege sowie seit neuestem eine Einrichtung für Schwerstpflegebedürftige und ein ambulanter Pflegedienst.

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Einzigartig in Sachsen: Die Seniorenheime Freiberg werden als gemeinnützige Gesellschaft von der Stadt und dem Diakonischen Werk Freiberg gemeinsam betrieben. Die Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern reinvestiert – in eine angemessene Vergütung der rund 400 Beschäftigten, in technische Anlagen, moderne Pflegegeräte und – in eine neue Schließanlage.

Kombination von mechanischem und elektronischem Schließsystem

Bislang waren in den drei Häusern unterschiedliche mechanische Schließsysteme installiert. Für jedes Haus gab es jeweils eigene Generalhauptschlüssel und getrennte Schlüsselvergaben, das war auf die Dauer sehr umständlich“, erklärt Olaf Glauche, Leiter der Bau- und Betriebstechnik der Seniorenheime Freiberg. „Gleichzeitig war auch das bestehende elektronische Schließsystem in die Jahre gekommen.“

Eine neue Lösung sollte an der Kombination von mechanischem und elektronischem Schließsystem festhalten, aber deutlich effizienter und zuverlässiger funktionieren. „Im unmittelbaren Pflegeumfeld macht das elektronische System am meisten Sinn, die mechanische Schließanlage soll dagegen hausübergreifend in den Ver- und Entsorgungsbereichen sowie in den Technik- und Lagerräumen zum Einsatz kommen“, so Diplomingenieur Glauche.

Der Schließanlagenspezialist CES hat Mechanik und Elektronik im Angebot und ist mit dem Außendienst sowie dem langjährigen Servicepartner Konntec Sicherheitssysteme zugleich vor Ort präsent. Leistungsprofil, Serviceorientierung, Produktpalette und räumliche Nähe überzeugten die Geschäftsführung der Seniorenheime Freiberg gGmbH davon, mit CES den richtigen Partner an Bord zu haben.

Elektronikbeschläge sichern Privatsphäre

Im ersten Schritt stand die Modernisierung der elektronischen Schließanlage im Haus Johannishof auf der Tagesordnung. 90 Senioren leben in dem Gebäudekomplex am westlichen Stadtrand von Freiberg, die meisten mit Pflegegrad drei oder sogar vier. Parallel zur Errichtung der neuen Pflegeoase, einer Einrichtung speziell für immobile und schwer demenzkranke Menschen, wurden auch sämtliche Türen in den Bestandsgebäuden ausgetauscht.

An allen Zugängen zu den Funktionsräumen und Wohnbereichen kamen elektronische Langschild-Beschläge der Produktreihe CES Omega Flex zum Einsatz, an den Außentüren zum System passende Wandterminals. Die Lesemodule sind hier funktional und optisch ansprechend in den stabilen Edelstahl-Korpus integriert. Hält man den Transponderschlüssel an das Lesemodul, entriegelt der sicher eingebaute Kupplungsmechanismus das Schloss und die Tür lässt sich mit dem Drücker öffnen. Gerade die Kombination von Langschild und Türdrücker bietet älteren Menschen mit eingeschränkter Motorik hohen Bedienkomfort.

„Wir sind ein öffentliches Haus, jeder kann hier ein- und ausgehen. Gleichzeitig liegt uns die Privatsphäre der Bewohner am Herzen. Mit der elektronischen Zutrittskontrolle gewährleisten wir, dass nur Berechtigte den Wohnbereich betreten können“, erklärt Olaf Glauche. Auch im aufreibenden Pflegealltag sind die Transponder eine große Hilfe.

Das Personal muss keinen Schlüsselbund mit sich führen und hat jederzeit Zugang zu den Zimmern. Um im Bedarfsfall die Einhaltung der Fürsorgepflicht etwa gegenüber den Krankenkassen nachzuweisen, wird jedes Zutrittsereignis im System gespeichert. Dazu wurde eigens eine Betriebsvereinbarung mit der Mitarbeitervertretung geschlossen.

Die Steuerung des Systems erfolgt über das sogenannte CES V-Net, ein virtuelles Netzwerk. Dabei werden die Zugangsberechtigungen direkt auf die Schließmedien programmiert. Eine Verkabelung ist nicht notwendig, gerade im Bestandsbau eine Frage der Kosteneffizienz. Ganz wichtig war für Olaf Glauche ein Notöffnungsmechanismus in den batteriebetriebenen Elektronikbeschlägen. „Wenn früher einmal eine Batterie ausgefallen ist, blieb uns nichts anderes übrig, als die Tür aufzubrechen.“ Der in den Beschlag integrierte mechanische CES Halbzylinder mit dazu passendem Notschlüssel verhindert solche drastischen Maßnahmen ein für alle Mal.

Drei Standorte – eine Schließanlage

Sein Know-how konnte CES auch bei der Installation der neuen mechanischen Schließanlage unter Beweis stellen. Die Herausforderung bestand darin, die bislang getrennten Schließpläne der drei Häuser in ein stimmiges Gesamtkonzept zu überführen. Auf dieser Basis konzipierte man eine standortübergreifende Generalschließanlage mit einer definierten Schließhierarchie für unterschiedliche Personengruppen – Pflegekräfte, technisches Personal, Reinigungskräfte, Hausmeister und Handwerker.

Ausgeführt wurde die Anlage mit der hochsicheren Profilserie CES TDU, die sehr variantenreich und langlebig ist. Den Einbau der rund 1.200 Zylinder übernahmen wie schon bei der elektronischen Anlage die Techniker der Konntec Sicherheitssysteme GmbH mit Sitz in Mönchengladbach, die eine Niederlassung in Dresden unterhalten. Auch Steffen Köcher, Geschäftsführer der Seniorenheime Freiberg, ist hoch zufrieden. „Wir haben jetzt eine zukunftsfähige Lösung, die sich jeden Tag in der Pflegepraxis bewährt.“

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Sicherheitsexpo 2016

Einfach montierte CES-Beschläge

Wetterfeste Beschläge, elegante Kurzschilder für Innentüren und die neue Home & Office Lösung von Omega Flex stehen bei CES im Mittelpunkt der Sicherheitsexpo, die am 6. und 7. Juli in München stattfindet.

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Schließanlage für Kliniken

Symbiose der Hochleistungen

„Gesunden im Grünen“ – der Leitspruch des katholischen St. Franziskus-Krankenhauses, 1908 in Mönchengladbach als Deutschlands erstes Spezialkrankenhaus für Tuberkulose- Patienten eröffnet, ist heute aktueller denn je. Für Sicherheit sorgt eine moderne Schließanlage des Herstellers CES.

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Elektronische Schließanlagen für mehr Komfort, Sicherheit und Flexibilität

Kabellos und freihändig

Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Senioren- und Pflegeheime stellen besonders hohe Ansprüche an das Schließsystem, denn hier ist einerseits ein reger Publikumsverkehr gegeben, andererseits ein hohes objektives und subjektives Sicherheitsbedürfnis zu beachten.

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Schließsysteme für medizinische Zentren

Alltagstauglich und zuverlässig

Ob Ärztehaus, Klinik oder Pflegezentrum – wo Menschen medizinisch betreut werden, gelten besondere Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre. Um den Zugang zu Behandlungsräumen und Arzneimittellagern benutzerfreundlich zu regeln, setzen immer mehr Gesundheitseinrichtungen auf Schließsysteme mit elektronischen und mechanischen Komponenten.