Foto: Hekatron
Über 40 Rauchschalter sichern im Krankenhaus Köthen die Feuerschutztüren.

Feststellanlagen in Köthen

Freie Fahrt für Krankenbetten

Im Krankenhaus Köthen werden jährlich mehr als 24.000 Patienten stationär oder auch ambulant behandelt. Feuerschutztüren mit Feststellanlagen von Hekatron sichern die Flurbereiche im Brandfall gegen die Ausbreitung von Feuer und Rauch.

Als städtische Einrichtung am 4. Juli 1861 gegründet, kann das Krankenhaus Köthen auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit dem Trägerwechsel zum 1. September 2007 wird diese verantwortungs-bewusst und vollständig durch die Rhön-Klinikum AG fortgesetzt. Das Krankenhaus verfügt über 264 Betten und ist im Krankenhausplan des Landes Sachsen-Anhalt als Haus der Basisversorgung ausgewiesen. In den Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde sowie Anästhesie und Intensivmedizin werden jährlich mehr als 11.000 Patienten stationär sowie 13.000 ambulante Patienten behandelt.

2008 begann eine umfangreiche Neugestaltung des Krankenhauses. Der erste Bauabschnitt wurde bereits 2010 in Betrieb genommen. Er umfasst unter anderem eine moderne Bettenstation mit 140 Betten, einen Kreißsaal, Arztpraxen sowie Funktionsdiagnostik und Physiotherapie. Im März 2012 wurde auch der zweite Bauabschnitt fertiggestellt, der den neuen Eingangsbereich, die Notfallambulanz sowie eine Tagesklinik für ambulante Operationen beinhaltet.

Sicherung der Rettungswege

Den Bestimmungen entsprechend wurden die als Rettungsweg dienenden Flure mit Feuerschutztüren unterteilt. Den Einbau dieser mit Feststellanlagen ausgestatteten Türen übernahm die in Köthen ansässige Schlosserei Frank Hesse. Im ersten Bauabschnitt installierte das Unternehmen insgesamt 18 zweiflügelige Feuerschutztüren, von denen je nach Anforderungen ein Teil als Vollblatt-, der andere als Rohrrahmentür ausgelegt ist. Bei 16 dieser Türen sorgt jeweils ein ORS 142 W von Hekatron für die Rauchdetektion.

Mit seiner eleganten Unauffälligkeit steht dieser Designrauchschalter bestens mit dem Bestreben des Krankenhauses im Einklang, die Genesung und das Wohlbefinden der Patienten auch durch eine ansprechende Gestaltung der Räumlichkeiten zu fördern. Zwei raumhohe Türen, bei denen der Einsatz eines Sturzmelders prinzipiell nicht infrage kommt, sicherte die Schlosserei mit jeweils zwei Deckenrauchschaltern ORS 142 ab. Im zweiten Bauabschnitt werden im Endausbau 27 mit jeweils einem ORS 142 W ausgestattete, flurtrennende Vollblatt-Feuerschutztüren die Rettungswege sichern.

Jede der Feststellanlagen, die alle von der Bernburger Niederlassung des Baubeschlaggroßhändlers Kötter + Siefker geliefert wurden, wird über ein Netzgerät NG 519 von Hekatron mit Energie versorgt. Als Türhaftmagnete kamen, je nach vorhandenem Platz, der für die Bodenmontage vorgesehene THM 413 und in Einzelfällen auch der für die Wandmontage ausgelegte THM 440 zum Einsatz. Im Krankenhausalltag halten diese Magnete die Türen offen, so dass Patienten und Pfleger mit Krankenbetten problemlos passieren können. Wenn im Brandfall die Rauchschalter Rauch detektieren, schließen die Türen und verhindern zuverlässig die Ausbreitung von Feuer und Rauch durch die Flure.

Ein Krankenhaus ist ein Gebäude mit hochkomplexen technischen Einrichtungen und lebenserhaltenden Systemen. In dieser Umgebung muss der Brandschutz so integriert werden, dass im Ernstfall alle notwendigen Prozesse optimal ablaufen.

Im White Paper „Worauf es bei der Planung ankommt. Brandschutz im Krankenhaus“ werden die Schwerpunkte angesprochen, die für die Brandschutzplanung wichtig sind. Unter www.hekatron.de/hplus steht das Dokument zum Download zur Verfügung. Interessenten müssen sich registrieren.

Damit haben sie ebenfalls den kompletten Zugriff auf das Planerportal H+. Darin finden registrierte Benutzer aktuelle Informationen rund um den Brandschutz sowie praktische Hilfsmittel, die das Planen erleichtern: ein umfassendes Verzeichnis sofort verfügbarer Ausschreibungstexte oder Tools zur Online-Projektierung, außerdem eine Vielfalt an Planerinformationen, die die praktische Arbeit bereichern werden.

Foto: Hekatron/Stefan Durstewitz

Feuerschutzabschlüsse an der Uniklinik Köln

Tür auf für den Roboterwagen

Wenn fahrerlose Transportsysteme mit Feststellanlagen gesicherte Feuerschutzabschlüsse durchqueren, ist intelligente Steuerungs-technik gefragt. Nur so kollidieren im Brandfall Transportsystem und sich schließender Feuerschutzabschluss nicht miteinander.

Foto: Hekatron

Brandmelder

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Foto: Hekatron

Hekatron

Praxisnahe Fachseminare für 2016 angekündigt

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Foto: TSI

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Noch konzentriert sich die Ausbreitung von Ebola auf einige afrikanische Länder, doch werden Patienten bereits weltweit behandelt. Eine TSI-Studie ergab inzwischen, dass in deutschen Krankenhäusern die Technik und das Training vor allem beim Atemschutz fehlt.