Die „Frogs“ genannten Steuermodule von Frogeblue für drahtloses Smart Home integrieren Telefonie und Onvif sowie die KNX-Technologie.
Foto: Frogblue

Smart Home

Frogs können jetzt auch KNX, Telefonie und Onvif

Frogblue kündigt trotz der Verschiebung der Light + Building bereits jetzt einige Produktneuheiten an. Die „Frogs“ sind jetzt KNX-, Telefonie-, und Onvif-fähig.

Die „Frogs“ genannten Steuermodule von Frogblue für drahtloses Smart Home integrieren Telefonie und Onvif sowie die KNX-Technologie und ermöglichen damit eine flexible Erweiterung vorhandener KNX-Installationen. Zudem bietet das Display neue Features wie Telefonfunktion und Onvif-Kameraintegration. Damit ergänzt der deutsche Hersteller sein Produktportfolio um zusätzliche Sicherheitsfunktionen.

Frogs werden zu echten KNX-Devices

Die Bluetooth-basierten „Frösche“ lassen sich als Bridge in bestehende KNX-Installationen integrieren und ergänzen damit flexibel das kabelgebundene System. Ein Vorteil für KNX-Kunden, die nachträglich ihr Smart Home erweitern möchten, ohne neue Kabel zu ziehen. Aber auch für den Elektrofachbetrieb: Der Installateur kann weiterhin in seiner gewohnten Installationsumgebung arbeiten. Der „Frog-KNX“ wird an die KNX-Steuerleitung angeschlossen und mit der ETS5-Software konfiguriert. Dadurch werden die Frogs zu echten KNX-Devices.

Eine zusätzliche Konfiguration über die Frogblue Project-App entfällt. Die Bluetooth-Kommunikation mit seinen anderen „Frosch-Kollegen“ regelt der KNX-Frog selbst und ist doppelt verschlüsselt. Im Gegensatz zu einer Funklösung werden unter anderem höhere Reichweiten erreicht, da Nachrichten automatisch durch dazwischen liegende frogs weitervermittelt werden.

System ermöglicht Onvif-Integration sowie Telefonie- und Alarmfunktion

Das Frogblue-System bietet ab sofort eine Telefonfunktion und eine Onvif-Kameraintegration (Open Network Video Interface Forum). Dadurch kann das Frog-Display neben der Systemsteuerung auch als Alarmanlage genutzt werden. Es agiert wie ein SIP-Telefon und benutzt beispielsweise die Fritzbox als Telefonie-Station, um bei bestimmten Ereignissen direkt einen Telefonanruf auszulösen oder Kamerabilder auf das Display zu senden.

Jedem Ereignis kann eine eigene Sprachnachricht zugewiesen werden, die mit einer PIN bestätigt werden muss. Zusätzlich funktioniert die Kommunikation auch umgekehrt: Per Anruf an das „Frog-Display“ ist es beispielsweise möglich, die Tür zu öffnen, das Licht einzuschalten oder die Alarmanlage scharf oder unscharf zu schalten. Im Vergleich zum möglichen Internetzugang hat die Telefonie den Vorteil, dass jeder Anruf protokolliert und jede Kontaktaufnahme gespeichert wird, selbst wenn der Anwender nicht erreichbar ist. Mithilfe der Onvif-Standardschnittstelle lassen sich jegliche Kamerasysteme in die Frogblue-Lösung einbinden.

Dr. Ralf Hinkel ist Gründer und CEO von Frogblue.
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