Die neue Gepäckkontrolle soll an fünf spanischen Flughäfen mehr Sicherheit durch moderne Analyseverfahren bieten.
Foto: Siemens AG

Videosysteme

Gepäckkontrolle an Flughäfen modernisiert

Siemens modernisiert die bestehenden Sicherheitssysteme für die Gepäckkontrolle an fünf Flughäfen in Spanien mit Scannern und Software für die Videoanalyse.

Die Flughäfen von Madrid, Barcelona, Malaga, Palme de Mallorca und Gran Canaria erhalten im Rahmen einer Modernisierung der Gepäckkontrolle neue Gepäckscanner. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 164 Mio. EUR. Die neuen Gepäckkontrollsysteme von Siemens werden dazu beitragen, die Sicherheit der Reisenden deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig können die Passagiere rascher abgefertigt werden und damit angenehmer reisen.

Scanner mit Videoanalyse für Gefahrstoffe für eine sichere Gepäckkontrolle an den Flughäfen

Die Siemens-Lösung kann bis zu 1.800 Gepäckstücke pro Stunde automatisch analysieren. Dank der modernen Gepäckkontrolllösung mit dem Scanner HI-SCAN 10080 XCT kommt AENA den kürzlich verschärften Sicherheitsbestimmungen der europäischen Zivilluftfahrtbehörde ECAC (European Civil Aviation Conference) nach. Deren neuer „Sicherheitsstandard 3“ sieht unter anderem die Verwendung von Computertomografie und Software für die Videoanalyse vor, um beim Scannen der Gepäckstücke Explosivstoffe automatisch zu erkennen. Je nach Bedarf liefert der CT-Scanner HI-SCAN 10080 XBT zwei- oder dreidimensionale Bilder in einer Qualität, die medizinischen Anforderungen entspricht. Verdächtige Inhalte in Gepäckstücken werden auf dem Bildschirm speziell markiert, was die Arbeit des Überwachungspersonals erleichtert.

Die Vereinbarung umfasst nicht nur Sicherheitsausrüstungen

Der Vertrag zwischen AENA und Siemens hat eine Laufzeit von vier Jahren. Neben den Sicherheitsausrüstungen umfasst er auch Systeme und Software für das Betriebsmanagement und die Fernüberwachung. Umgesetzt wird das Projekt von der Siemens-Tochter Tecosa, einem spanischen Sicherheitsunternehmen, das den Zuschlag im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung gemeinsam mit dem britischen Gerätehersteller Smith Detection erhielt. Nach der Inbetriebnahme der Systeme wird Siemens diese mindestens drei Jahre lang warten.