Kurz vor Geschlossenlage entfaltet das Federpaket über die Kurvenscheibe seine Wirkung.
Foto: Gretsch-Unitas

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Gretsch-Unitas optimiert Drehtürtechnik

Der Drehtürantrieb "DTN 80" von Gretsch-Unitas kann zur Automatisierung von Drehtüren mit einem breiten Produktsortiment kombiniert werden.

Feuer- und Rauchschutztüren müssen im Brandfall sicher schließen. Aber auch bei Innen- und Außentüren oder Türen in der Fassade ist automatisches Schließen erwünscht. Eine geschlossene oder schwer zu öffnende Tür ist allerdings ein Hindernis und nicht barrierefrei. Hier kommen Drehtürantriebe zum Einsatz, die automatisch öffnen und schließen, und so für Bewegungsfreiheit und Sicherheit sorgen.

Tür wird dicht verschlossen

Schwierige bauliche Rahmenbedingungen führen dazu, dass Türen durch Drehtürantriebe oder Türschließer nicht zuverlässig geschlossen werden können. Dazu zählen Durchzug, Wind, Überdruck in Schleusen oder die Notwendigkeit, den mechanischen Widerstand von Dichtungen oder Mehrfachverriegelungen zu überwinden. Besonders deutlich wird diese Herausforderung kurz bevor die Tür ins Schloss fallen soll. Dann nämlich ist die Kraft der Schließfeder, die bei typischen Dreh-türantrieben über den ganzen Schließvorgang hinweg wirkt, am schwächsten. Aus diesem Grund hat GU im Drehtürantrieb DTN 80 nicht nur ein, sondern gleich zwei Federpakete eingebaut. Das zweite wirkt, gesteuert von einer Kurvenscheibe, erst kurz vor der Schließlage der Tür – also genau dann, wenn die höhere Schließkraft gebraucht wird.