Foto: Pixelio.de/ Siegfried Fries

Detektive

Höhere Aufklärungsquote als bei Behörden

Die Aufklärungsquote des Detektivgewerbes braucht einen Vergleich mit der Aufklärungsquote von staatlichen Strafverfolgungsbehörden nicht zu scheuen. Dies zeigen Ergebnisse der Mitgliederbefragung, die der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) durchgeführt hat.

Mitte Mai 2012 stellte Innenminister Hans-Peter Friedrich die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Jahres 2011 der Öffentlichkeit vor. Dabei ging er auch auf die Aufklärungsquote der Straftaten ein und bezifferte diese mit 54,7 Prozent. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 (56 Prozent).

Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) führt am Beginn eines jeden neuen Jahres Befragungen bei seinen Mitgliedern zu den Wirtschaftsabläufen des Vorjahres durch. Darin enthalten ist auch die Frage nach der Aufklärungsquote der bearbeiteten Ermittlungsfälle. Nach dem Ergebnis der Befragung zum Wirtschaftsjahr 2011 konnten von den Mitgliedern des Verbandes 61 Prozent der Ermittlungsfälle vollständig aufgeklärt werden. Damit lag die Aufklärungsquote um 6,3 Prozent höher als die der staatlichen Strafverfolgungsbehörden.

Da die Mitglieder des BDD in allen Regionen unseres Landes angesiedelt sind, kann das Ergebnis laut Verband auch als repräsentativ für das gesamte Detektivgewerbe angesehen werden.

Zwar ging auch die detektivische Aufklärungsquote im Jahr 2011 gegenüber dem Jahr 2010 um rund fünf Prozent zurück, dafür stieg die Zahl der teilweisen Aufklärung von 28 Prozent im Jahr 2010 auf 36 Prozent im Jahr 2011 an. Die teilweise Aufklärung kommt vielfach dadurch zustande, dass Auftraggeber nach Vorliegen eines Zwischenergebnisses eine weitere Ermittlungstätigkeit aus den verschiedensten Gründen nicht fortgesetzt sehen möchten. Immerhin wird damit deutlich, dass mit der Teilaufklärung dem Auftraggeber in der Regel die Grundlagen für weitergehende Entscheidungen an die Hand gegeben sind.

BDD

Rechtsanwälte schätzen Detektivarbeit

Die repräsentative Erhebung des Bundesverbandes Deutscher Detektive bei seinen Mitgliedern zum Wirtschaftsjahr 2011 hat ergeben, dass Rechtsanwälte bei ihrer anwaltlichen Tätigkeit zunehmend mit fach- und sachkundigen Detektiven vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Foto: BDD

Bundesverband Deutscher Detektive

Neue Internetpräsenz

Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) hat als Dienstleister die Informationsmöglichkeiten über den Berufsverband des deutschen Detektivgewerbes durch die Neugestaltung seiner Internetpräsenz erleichtert und verbessert.

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Polizeiliche Kriminalstatistik

Weniger Anzeigen, mehr Aufklärung

Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler, BK-Direktor General Franz Lang und BK-Vizedirektor Dr. Michael Fischer präsentierten am 17. März 2106 in Wien die polizeiliche Kriminalstatistik 2015. Der Statistik zufolge ist die Zahl der Anzeigen ist 2015 gesunken, die Aufklärungsquote ist gestiegen. Die Herausforderungen 2016 liegen in der Bekämpfung der Cyberkriminalität, der Analyse der Auswirkungen der Migrationslage und in der verstärkten Präventionsarbeit.

Foto: Thorben Wengert/Pixelio

Bundesinnenministerium

Polizeiliche Kriminalstatistik 2012 vorgestellt

Abermals unter sechs Millionen Straftaten und weniger Tatverdächtige – das ist kurz zusammengefasst das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2012. Der Bundesinnenminister und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder haben die Zahlen jüngst vorgestellt.