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Das Institut für Gebäudetechnologie (IGT) vergleicht in seinem Whitepaper Smart-Home-Systeme als Komplettsysteme sowie von Vollsortiment-Anbietern.

Märkte

IGT-Whitepaper analysiert Smart-Home-Anbieter

Das IGT hat ein Whitepaper erstellt, in dem Komplettsysteme und professionelle Vollsortimenter bei Smart-Home-Anwendungen verglichen werden.

Das Institut für Gebäudetechnologie (IGT) legt in seinem Whitepaper dar, wann man sich am besten für ein Smart-Home-System als Komplettsystem oder für eines aus einem Vollsortiment entscheiden sollte. Am Markt werden inzwischen vielfach Komplettsysteme angeboten. Das sind Systeme, die von einem Hersteller angeboten werden und eine in sich geschlossene Lösung sind. Die verfügbaren Komponenten wie Sensoren, Aktoren und Controller sind aufeinander abgestimmt. Die Einrichtung und Programmierung erfolgt üblicherweise über eine App, die ein interessierter Kunde selber über das Smartphone oder ein Tablet durchführen kann. Dabei stößt man schnell an Grenzen. Die Auswahl an unterstützten Komponenten ist beschränkt und mit der App-basierten „Programmierung“ lassen sich nur einfache Regeln anlegen. Das klingt zunächst negativ, aber das ist es nicht unbedingt. Wenn man nur sehr begrenzte Anforderungen an das Smart-Home- System hat, ist ein solches System womöglich eine gute Wahl.

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Systeme aus dem Vollsortiment bieten viel Flexibilität in Sachen Smart Home

Im Gegensatz dazu stehen funk- und BUS-basierte Technologien wie Enocean oder KNX zur Verfügung. Entsprechende Komponenten werden jeweils in einer großen Anzahl von unterschiedlichen Herstellern angeboten und somit ist das Angebot an verfügbaren Komponenten ausgesprochen hoch. So stehen in Bezug auf Taster jeweils etwa 100 verschiedene Artikel zur Verfügung, mit Unterschieden in Bezug auf Größe, Farbe, oder Anzahl der Tasten pro Taster. Diese Auswahl mag übertrieben hoch erscheinen – wenn man aber genau ein passendes Design sucht, um die Smart-Home- Taster in existente Blendrahmen eines „normalen“ Schalterprogramms mischen zu wollen, wird man die große Bandbreite an Auswahlmöglichkeiten schätzen. Ergänzend zu Tastern findet man aber auch anderweitig bei diesen Technologien alle anderen beliebigen Komponenten, die man womöglich für die gewünschten Anforderungen benötigt.

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Foto: IGT Komplettsysteme oder professionelle Vollsortimenter – Kunden sollten sich vorab genau informieren, was für sie das richtige Smart-Home-System ist.

Whitepaper zeigt: Komplettsysteme nicht so umfangreich

Bei Komplettsystemen sind nicht nur die Komplexität, sondern auch die umsetzbaren Anforderungen deutlich eingeschränkt. Das bedeutet nicht, dass diese nicht ihre Existenzberechtigung am Markt haben. Wenn ein Nutzer nur geringe Anforderungen hat und alles selber planen, in Betrieb nehmen und betreuen möchte, sind solche Systeme ein einfache und kostengünstige Variante. Ein richtiges, vollumfängliches Smart-Home lässt sich damit aber nicht umsetzen. Wer umfangreichere Anforderungen umsetzen möchte (dabei womöglich nicht gleich zu Beginn „auf einen Schlag“, sondern über die Jahre erweiternd) und somit ein funktionales System braucht, Wert auf Ausfall-Sicherheit, Design-Vielfalt und Investitionsschutz legt, sollte sich eher für eine professionelle Technologie entscheiden. Hier sind besonders Enocean für funkbasierte und KNX für BUS-basierte Technologien zu nennen.

Das vollständige Whitepaper (20 Seiten) mit umfangreicheren Ausführungen zu den Kriterien und den Bewertungen kann man über diesen Link herunterladen.

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