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Instandhaltung von Feststellanlagen neu erschienen

Die deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) weist auf die jüngst erschienene Neufassung der DIN 14677 hin.

Die Norm erscheint nunmehr in zwei Teilen und berücksichtigt damit die Anforderungen der Europäischen Dienstleistungsnorm DIN EN 16763. Feststellanlagen (FSA) sorgen im Brandfall für ein zuverlässiges Schließen von Türen und Toren zwischen Brandabschnitten und sind damit ein elementarer Bestandteil des Vorbeugenden Brandschutzes. Die Anwendung der DIN 14677 ist für Betreiber und Instandhaltung obligatorisch, da das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) seit 2012 in neuen oder geänderten Zulassungsbescheiden für Feststellanlagen auf die Norm verweist.

Die neugefasste DIN 14677-1: 2018-08 „Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse sowie für elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen“ beschreibt die Instandhaltungsmaßnahmen an Feststellanlagen. Dazu gehören unter anderem eine Funktionsprüfung spätestens alle drei Monate, die jährliche Wartung durch eine Fachkraft für Feststellanlagen und der regelmäßige Austausch der Rauchmelder.

Die DIN 14677-2: 2018-08 legt jetzt die Anforderungen an Fachkräfte für die Instandhaltung von Feststellanlagen fest, und nicht mehr wie früher die Anforderungen an die Fachfirma. Unternehmen können sich zukünftig nach der Dienstleistungsnorm DIN EN 16763 in Verbindung mit der DIN 14677-2 als Fachfirma qualifizieren.

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Anwendungsnormen im anlagentechnischen Brandschutz

Für die Praxis optimiert

In Deutschland haben sich auf dem Gebiet des anlagentechnischen Brandschutzes im Wesentlichen drei Anwendungsnormen etabliert, die in den letzten zwei Jahren im DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) überarbeitet wurden: DIN 14675, DIN 14676 und DIN 14677. Notwendig machten die Anpassungen dieser Normen deren Anwendung in der Praxis sowie die Dienstleistungsnorm DIN EN 16763.

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Zweitägiges Brandschutzsemniar ab Juli

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) erweitert ihr Seminarangebot um das zweitägige Seminar „Prüfung von Brandschutztüren und Feststellanlagen“. Die Weiterbildung wird ab Juli 2018 bundesweit angeboten.

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Fristgerechter Meldertausch

Wichtig und lohnend

Bereits 2011 wurde die DIN 14677 herausgegeben, die für den Austausch von Rauchschaltern in Feststellanlagen einen eindeutigen Tauschzyklus festlegt. Die Norm beschreibt die allgemein anerkannten Regeln der Technik – wer nicht nach ihr handelt, trägt ein erhöhtes Haftungsrisiko. Dennoch findet der geforderte Austausch nach wie vor bei den meisten Feststellanlagen gar nicht oder nur selten statt.

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Brandschutztechnik

Betreiber in der Pflicht

Der Betreiber trägt nicht weniger als die Gesamtverantwortung für den ordnungsgemäßen Betrieb der Brandschutztechnik. Hervorzuheben ist insbesondere die sachkundige und regelmäßige Instandhaltung. Sie gehört in die Hände von Experten, die nur wenige Betreiberunternehmen im eigenen Hause haben.