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IT-Grundschutz optimieren

Der 3. vom BSI und Infodas ausgerichtete IT-Grundschutz-Tag am 30. August 2018 in Köln stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen an die Informationssicherheit.

250 IT-Security-Verantwortliche aus Unternehmen und Behörden waren der Einladung von BSI und der Infodas GmbH gefolgt. „Das Interesse an der Veranstaltung war sehr groß“, so Carsten Schulz, technischer Geschäftsführer der Infodas GmbH. „Die Resonanz zeigt, wie sehr Unternehmen und Behörden pragmatische Lösungen für die Absicherung ihrer IT benötigen – und wie gefragt der IT-Grundschutz nicht zuletzt nach der erfolgten Modernisierung ist.“

Zum Auftakt des Grundschutztages gab Christoph Wiemers vom BSI einen Überblick zum modernisierten IT-Grundschutz. Diese aktualisierte Version des bewährten Sicherheits-Standards ermöglicht erstmals auch eine Absicherung von industriellen ICS-Komponenten und Cloud-Systemen. Ein weiterer Meilenstein der Modernisierung ist das Angebot für kleine Unternehmen – die Basis-Absicherung. Damit ist erstmals auch für kleinere Mittelständler eine schnelle und einfachere Absicherung der IT möglich.

Severin Rast von Infodas erläuterte in seinem Vortrag („IT-Sicherheit: Hemmschuh oder Motor für Innovationen“), neue Ansätze für die IT-Sicherheit. Beispiel IoT: Da vernetzte Geräte mit herkömmlichen Betriebssystemen arbeiten, sind sie ein einfaches Ziel für Hacker. Deshalb sei es notwendig, völlig neue Ansätze für eine sichere IoT-Plattform zu entwickeln. Das Resultat: Ein Betriebssystem mit Mikrokern, das keine herkömmlichen Angriffe mehr zulässt. „Dieses Beispiel zeigt“, so Rast, “IT-Sicherheitsanforderungen, wie sie der IT-Grundschutz bereitstellt, müssen kein Hemmschuh sein, sondern können Innovationen hervorbringen.“