Hans-Jürgen Grämer mit einem der ersten „Key Manager“
Foto: Richard Lehmann

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Kemas verabschiedet Chef und Gründer in den Ruhestand

Nach mehr als 28 Jahren endet bei Kemas eine Ära: Hans-Jürgen Grämer, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, verabschiedet sich in den Ruhestand.

Hans-Jürgen Grämer hatte im März 1991 nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft und dem Ende der Arbeit im „Kombinat Robotron“ die Firma mit fünf Mitstreitern gegründet. Grundlage war seine Idee von einem automatisierten Schlüsselhandling für Industrie und öffentliche Hand. Das es gelingen würde, ein heute fast 100 Mitarbeiter starkes Unternehmen mit rund 14 Millionen Euro Umsatz aufzubauen, ahnte damals niemand. Mittlerweile bedient die Firma – seit 2016 integraler Bestandteil der Keba AG mit Sitz in Linz/Österreich - ein Kundenklientel von namhaften nationalen und internationalen Gesellschaften mit Lösungen in den Bereichen Security, Mobilität und Logistik.

Kunden sind und waren für Kemas schon immer der Motor für Innovationen und Weiterentwicklungen. Nach Messepräsentationen auf der Security 1990 und der Eisenwarenmesse in Köln 1991 konnte Hans-Jürgen Grämer mit Siemens Erlangen den ersten „großen“ Kunden akquirieren. Mit Siemens entwickelte sich der Key-Manager vom Holzschrank zum Edelstahlgerät.

Hervorzuheben ist die Kombination von Know-how in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Identifikationstechnologien und Software, auf deren Basis Systemtechnik maßgeschneidert auf Kundenprozesse entsteht, die die Bedarfe unter den Stichworten „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ erfüllt.

Auch außerhalb des Kerngeschäfts engagierte sich Hans-Jürgen Grämer, so als Vorstandsmitglied im Verband für Sicherheitstechnik (VfS).

Ab April dieses Jahres – gleichzeitig mit Beginn des neuen Geschäftsjahrs - wird Björn Grämer die Geschäfte des Vaters in seinem Sinne fortführen. Unterstützt wird er von Volker Rattmann als Leiter für die strategische Geschäftsentwicklung sowie Jens Seidel als Leiter des operativen Geschäftes.