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KfW fördert jetzt auch beim Einbruchschutz

Die Einbruchzahlen in Deutschland sind weiter gestiegen: Alle vier Minuten wird eingebrochen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert jetzt auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Wie in den Jahren zuvor sind die Einbruchzahlen in Deutschland weiter gestiegen und erreichen traurige Rekordwerte. 2013 wurde alle vier Minuten ein Bewohner zum Einbruchopfer. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter bezeichnet Deutschland aufgrund der aktuellen Tatzahlen als „Eldorado für Einbrecher.“

Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungsarbeit beträgt die Aufklärungsquote lediglich 15,5 Prozent. Gründe hierfür sind beispielsweise immer mehr reisende Profi-Tätergruppen.

Vorsorge wird gefördert

Deshalb gilt: Vorsorge ist im Einbruchschutz entscheidend. Die KfW unterstützt die Vorsorgemaßnahmen und fördert den Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungstüren sowie diverser Nachrüstprodukte wie zum Beispiel Sonderverriegelungen, Zusatzschlösser oder Bewegungsmelder.

Angesichts der katastrophalen Statistiken der letzten Jahre begrüße man die Maßnahmen der KfW sehr, freut sich Thomas Urban, Bereichsleiter Security bei VdS. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Einbruch betrage mittlerweile 3.300 Euro. Noch sehr viel schlimmer seien die langfristigen psychischen Schäden, die jedes zehnte Einbruchopfer erleide.

Guter Einbruchschutz sei sicher eine Kostenfrage, so Urban, lohne sich aber. Mit der Förderung werde der Bevölkerung nun sogar noch ein Teil der Kosten abgenommen. Während ungesicherte Türen und Fenster innerhalb von Sekunden mit einem handelsüblichen Schraubenzieher aufgebrochen werden können, scheitern rund 44 Prozent der Täter an vorhandener Sicherungstechnik. Dazu kommen noch all die Kriminellen, die es aufgrund erkannter Schutzmechanismen gar nicht erst probiert haben.

Die Qualität ist hier entscheidend; das beste Produkt nützt jedoch nichts, wenn es nicht richtig verbaut wurde. Einbrecher wissen genau, wie sie Einbaufehler ausnutzen können. Daher der Rat: Es sollten nur zertifizierte Produkte durch zertifizierte Experten installiert werden.

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NRW fördert Einbau von Einbruchschutztechnik

Die Einbruchzahlen erreichen mit jedem Jahr neue Rekordwerte: Besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen (NRW). Als erstes Land fördert NRW deshalb jetzt den Einbau von Einbruchschutztechnik.

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Polizeiliche Kriminalstatistik

Richtige Sicherheitstechnik verhindert Einbrüche

Die kürzlich veröffentlichen Zahlen der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen, dass der richtige Einbruchschutz immer wichtiger wird. Die Statistik belegt, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche 2015 erneut gestiegen ist, dieses Mal sogar um rund zehn Prozent.

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KfW-Förderung

Bund erhöht Zuschuss zum Einbruchschutz

Nachdem die Fördermittel in 2016 bereits im dritten Quartal aufgebraucht waren, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nun die Zuschüsse der KfW-Bankengruppe für Förderprogramme zum Einbruchsschutz und zur Barrierefreiheit für 2017 aufgestockt.

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„Nicht bei mir“

Zahl der Einbrüche steigt

Deutschlands Häuser und Wohnungen sind nicht ausreichend vor Einbrüchen geschützt. Laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik ist die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche im letzten Jahr stark angestiegen. Die stetig wachsende Zahl der gescheiterten Einbrüche zeigt aber auch: Sicherheitstechnik wirkt.