Das Alarmdienst- und Interventionsattest ergänzt das Attest für Einbruchmeldeanlagen, welches sich mit der technischen Ausgestaltung der Gefahrenmeldeanlage befasst, und regelt das Vorgehen bei Alarm.
Foto: Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft (NWS)

Verbände

Klarheit und Sicherheit bei der Intervention

Das Alarmdienst- und Interventionsattest ist von VdS und Verbänden auf seine Praxistauglichkeit hinsichtlich Klarheit und Sicherheit überprüft worden.

Auf Basis des bei VdS seit Jahren verpflichtenden „Alarmdienst- und Interventionsattest“ (VdS 2529) wurde 2019 gemeinsam mit der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie den Verbänden BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.), BDSW (Bundesverband der Sicherungswirtschaft) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) ein neues, einheitliches Dokument veröffentlicht.

Klarheit und Sicherheit bei der Intervention geschaffen

Das Attest ist die bundesweit einzige, einheitliche Grundlage für Alarmdienst und Intervention in Bezug auf Gefahrenmeldeanlagen aller Art: Neben der Erfassung aller nötigen Angaben, unterstützt es die Beteiligten bei der Abstimmung und Dokumentation der Maßnahmen und ihrer Reihenfolge. So schafft es Klarheit und Sicherheit für den Dienstleister selbst, seinen Kunden und den Risikoträger. Nachdem sich das neue Attest ein Jahr in der Praxis bewähren konnte, haben sich Vertreter der beteiligten Institutionen und Verbände erneut getroffen und ein erstes Resümee gezogen: „Das Fazit aller Beteiligten ist, dass das neue Dokument von den Anwendern in Summe als sehr praxis-orientiert gelobt wird und eine exzellente Hilfestellung im Alltag bietet“, freut sich Brose. Die Dokumentation in einer standardisierten Form erleichtert sowohl die Erstellung, als auch die Prüfung (etwa bei Versicherungen), als auch die entscheidende Schnelligkeit der Umsetzung.

VdS Brandschutz-Fachtagungen am 2. und 3. Dezember

Am 2. und 3. Dezember 2020 stehen insgesamt sieben VdS Brandschutz-Fachtagungen zur Auswahl, die meisten sowohl in der Koelnmesse als auch im Livestream.
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Intervention basiert auf präziser Kommunikation

Im Rahmen des Fachaustausches wurden zudem weitere Weichen für die teilweise fehleranfällige Kommunikation zwischen Errichter und Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) gestellt. Immer wieder kommt es vor, dass nicht die „richtigen“ Personen der beiden Parteien miteinander reden und so Missverständnisse entstehen. Es ist aber wichtig, dass die NSL klare und eindeutige Informationen dahingehend erhält, um welche Art von Anlage es sich handelt, ob diese VdS-anerkannt ist und wie die Aufschaltung erfolgen soll. Um diesen Informationsfluss zu optimieren, wurde eine Änderung des Attestes für Einbruchmeldeanlagen (VdS 2170, ebenfalls als verbandsübergreifendes Dokument aufgesetzt) beschlossen. Dies wird zukünftig eine Zusatzseite mit standardisierten Informationen enthalten, die der Betreiber lediglich an die NSL weitergeben muss.

Eine überarbeitete Version des gemeinsamen Alarmdienst- und Interventionsattest, unter anderem mit Verbesserungen zur Anwenderoptimierung wie zum Beispiel einer vergrößerten Schrift, steht ab sofort kostenlos als VdS 2529 im VdS-Shop zur Verfügung.

Foto: Gerd Altmann/Pixelio

BSI

Cybersicherheitsumfrage 2015

Im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit initiiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Kooperation mit zahlreichen Verbänden die Cybersicherheitsumfrage 2015. Ziel ist es, Informationen zur tatsächlichen Betroffenheit durch Cyberangriffe zu erhalten.

Foto: VdS

VdS

Neue Richtlinien für die Videoüberwachung veröffentlicht

Änderungen der Video-Norm DIN EN 62676-4 haben Anpassungen der VdS-Richtlinien 2366 für die Planung und den Einbau von Videoüberwachungsanlagen erforderlich gemacht. Die aktualisierten Hilfestellungen beinhalten eine verbandsübergreifende Anlagenbeschreibung für BHE, Polizei, ZVEI und VdS, ein überarbeitetes Testbild und Umsetzungsbeispiele für Errichter.

Gefahrenmeldungen müssen schnell und sicher zu einer hilfeleistenden Stelle übertragen werden. Prädestiniert dafür waren hier immer die Notruf- und Service-Leitstellen (NSL).
Foto: Wikimedia Commons/Corina Zsivkovics

Gefahrenmeldetechnik

Neuordnung der Sicherungskette bei der Gefahrenmeldung

Warum ist die Sicherungskette bei Gefahrenmeldeanlagen (GMA) vom Errichter bis zum Nutzer so geregelt wie sie es ist? Und wie wird sie sich künftig ändern?

Foto: Sequrix

Sequrix/ATS

Kooperation von NSL und Wächterkontrollsystem

Mit der NSL-Software DLS4000 von ATS Elektronik und den intelligenten Lösungen von Sequrix können nun Interventionen noch schneller ausgeführt und Leitstellenmitarbeiter entlastet werden.