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Elektronischer Zutritt im Krankenhaus

Knauflos glücklich

Eine elektronische Schließanlage gab es bereits seit dem Jahr 2006 im St. Nikolaus-Stiftshospital. Doch die knaufbasierte Lösung hatte immer wieder hohe Reparaturkosten zur Folge. Auch fehlte es an Flexibilität bei der Vergabe von Schließberechtigungen. Daher entschied sich die Klinikleitung, in ein neues System zu investieren.

Beim Bewegen von Patientenbetten, Rollstühlen, Servierwagen oder anderem Gerät waren in dem akademischen Lehrkrankenhaus die Knäufe der Türzylinder häufig im Weg. Sie brachen ab und mussten aufwendig ersetzt werden. Auch hatten aufgrund der mangelnden Flexibilität der bestehenden elektronischen Schließanlage zu viele Personen jederzeit Zutritt zu einer unüberschaubaren Anzahl von Bereichen.

Wunsch war daher, mit der neuen Anlage über eintausend ganz individuelle Zutrittsprofile einrichten zu können. Zudem legte das Stiftshospital Wert darauf, dass mit einer neuen Lösung der Programmieraufwand an den Zylindern deutlich reduziert wird.

Mit diesem Anforderungsprofil wandte sich die Klinik an Schließtechnik Fuchs in Andernach, der in der innovativen Zutrittsorganisation Bluesmart von Winkhaus die Ideallösung sah und sie dem Kunden empfahl.

Geringer Installationsaufwand

Heute sichern rund vierhundert Bluesmart Zylinder die Türen in dem fast 7000 Quadratmeter großen Hospital und der dazugehörigen barocken Kirche. Hinzu kamen zwei Accesspoints an den Außenzugängen und sechs Wandleser, die den Kreißsaal, die OP-Bereiche und die Intensivstation kontrollieren. Das Personal des Kreißsaals wünschte sich zusätzlich einen elektronischen Zylinder in der Zugangstür, um in den Nachtstunden von innen abschließen zu können. Damit fühlen sich die Schwestern sicherer.

Die Installation der neuen Zylinder hatten Erik Fuchs, Inhaber von Schließtechnik Fuchs, und die Mitarbeiter des Stiftshospitals schnell erledigt, denn Umbauten an den Türen waren nicht notwendig. Generell passen Bluesmart Zylinder in alle Standardtüren, weil sie dieselben Abmaße haben wie mechanische Zylinder. Obwohl sie ohne Knauf auskommen, verfügen sie über lange Batteriestandzeiten. Auch der Verkabelungsaufwand der Anlage war überschaubar, denn es mussten lediglich die beiden Aufbuchleser mit dem zentralen Computer verbunden werden.

Komfortable Steuerung

Die zeitsparenden Installationsarbeiten ähneln denen einer Offline-Schließanlage. Das System kommuniziert seine Daten mittels virtuellem Netzwerk. Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt es schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden Bluesmart Schlüssel. Bluesmart wird mit Hilfe der Winkhaus Software Bluecontrol Professional an den Rechnern in der Personalabteilung des Hospitals zentral gesteuert. Auch die Zutrittsberechtigungen der rund 730 Mitarbeiter werden hier verwaltet.

Bei der Steuerung der Anlage können die Organisationsstrukturen der Gebäude und Abteilungen direkt zur Berechtigung herangezogen werden. Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Aufbuchen am Accesspoint auf die Nutzerschlüssel programmiert. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Zylinder geschieht bei der alltäglichen Verwendung des Schlüssels automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt. Das virtuelle Netzwerk der Schließanlage funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. Auch der Aufwand für das manuelle Programmieren von Offline- Türkomponenten geht gegen Null. Früher sei er donnerstags alle Türen abgelaufen. Rund zweieinhalb Stunden in der Woche spare er jetzt ein, bestätigt Roland Koch, stellvertretender Technischer Leiter des St. Nikolaus-Stiftshospitals.

Einfache Bedienung

Auch die anderen Mitarbeiter des Krankenhauses sind überzeugt von dem System. Man komme mit dem Schlüssel sehr gut zurecht. Es sei einfacher als zuvor, sagt Claudia Härtel, Assistentin in der Sterilisation. Der vielseitige Schlüssel arbeitet als Identifikationsmedium in dem Hospital auf unterschiedliche Weise: Die mit elektronischen Zylindern gesicherten Türen öffnet er ähnlich wie ein mechanischer Schlüssel. Er wird in den Zylinder gesteckt und gedreht. Ein Wandleser erkennt den zutrittsberechtigten Schlüssel, wenn der Nutzer ihn vor das Gerät hält, und erteilt dann die Freigabe für den Zutritt. Die beiden Accesspoints am Haupt- und am Nebeneingang des Hospitals halten für den Schlüssel eine Öffnung vor. Dort wird er hineingesteckt, erkannt und mit den neusten Daten beladen.

Deutlich größer als bei bisherigen Systemen ist zudem der Ereignisspeicher in den Schlüsseln mit IP 68 tauglichem Kunststoffgehäuse und auch in den Zylindern. Es können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit im Zylinder ausgelesen werden.

Erweiterung geplant

Mit Bluesmart lassen sich Schließanlagen mit bis zu 195.000 Zylindern und ebenso vielen Schlüsseln realisieren. Daher denkt das St. Nikolaus Stiftshospital schon über Erweiterungen der Anlage nach. In einem nächsten Schritt soll das Verwaltungsgebäude mit der neuen Zutrittslösung ausgerüstet werden. Eventuell kommt auch das zum Unternehmen gehörende Seniorenzentrum Marienstift hierfür in Betracht. Auch bei diesen Plänen steht Erik Fuchs dem Stiftshospital beratend zur Seite.

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