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Nedap

Kolloquium zum Sicherheitsmanagement

Das Unternehmensumfeld wird heute geprägt von sich sich häufig ändernden Richtlinien, EU-Regularien und Gesetzen. Wie beeinflusst das die Sicherheit eines Unternehmens? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Sicherheitstechnik? Diesen Fragen ging ein Nedap-Kolloquium nach.

In der offenen Diskussionsrunde im März in Berlin bezogen drei Experten Stellung: Melf Westphal, Project Manager bei Lufthansa Technik, Stephan Leukert, Sicherheitsberater bei der Von zur Mühlen'schen GmbH, und Dirk Riedel, Business Development Manager bei Nedap Security Management.

Bekannter Versender

25 Sicherheitsverantwortliche nahmen an der Veranstaltung teil und beteiligten sich rege an der Diskussion. Unter der Moderation von Hagen Zumpe, Chefredakteur des PROTECTOR, rankte sich diese insbesondere um die EU-Vorgaben zum „Bekannten Versender“ welche Sicherheitsmaßnahmen diese bedingen und welche innerbetrieblichen Abläufe davon betroffen sind.

In einem aufschlussreichen Vortrag legte Stephan Leukert zu Beginn dar, welche Forderungen die EU-Richtlinie zum Bekannten Versender überhaupt aufstellt – und welche nicht. Anhand von Beispielen zeigte er auch, wie diese in der Praxis umgesetzt werden können. Während der Diskussion wurde schnell klar, dass es dafür allerdings keinen goldenen Weg gibt, sondern dass jedes Unternehmen eine individuelle Lösung benötigt.

Flexibel auf Anforderungen reagieren

Melf Westphal empfahl, die Regularien sorgfältig zu lesen und daraus den eigenen Bedarf abzuleiten, um im Anschluss die Sicherheitssysteme an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Dieses Vorgehen habe sich bei der Lufthansa bewährt. Voraussetzung dafür sei allerdings, so die Experten, dass die Sicherheitsmanagement-Plattform entsprechend flexibel auf neue Anforderungen reagieren kann. Sie sollte explizit künftige Änderungen ermöglichen.

Dirk Riedel erklärte anhand von speziellen Funktionalitäten der Aeos-Plattform, wie Nedap dieses Thema adressiert. Nedap organisiert regelmäßige Veranstaltungen, die sich mit aktuellen Themen und Trends des Sicherheitsmanagements befassen. Eine Liste der Veranstaltungen ist auf der Website abrufbar.

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Der Tag, an dem die Luftfracht stillsteht

Derzeit werden rund 80 bis 90 Prozent aller Frachtstücke, die an Flughäfen ankommen, als „sicher“ betrachtet. Sie müssen nur noch stichprobenartig kontrolliert werden und können quasi direkt in Flugzeuge verladen werden. Ab dem 25.03.2013 wird sich dieses Verhältnis voraussichtlich umkehren.

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IT & Business 2012

Zeit und Zutritt im Fokus

Die IT & Business 2012 findet vom 23. bis 25. Oktober in Halle 3 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Die Messe rückt dabei „Zeit und Zutritt“ erstmals als eigenständige Themenfelder ins Rampenlicht.

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Effizienz und Konnektivität

Das Wort „Home“ in Smart-Home-Security lässt vermuten, es handele sich nur um Lösungen für Heimanwender. Dabei bieten die smarten Systeme auch für kleine und mittlere Unternehmen einiges an Potenzial. Wie sich dieses nutzen lässt und welche Rolle Errichter und Integratoren dabei spielen, war Thema beim PROTECTOR Forum Smart-Home-Security 2015.

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Bekannter Versender

Die Kaba GmbH hatte zum Frankfurter Flughafen geladen, um das Thema „Bekannter Versender“ auf die Agenda zu bringen. Denn am 25. März 2013 läuft die Übergangsfrist des Luftfahrt-Bundesamts (LBA) aus, und bis dahin nicht zugelassene Unternehmen verlieren ihre Anerkennung als sicherer Versender für Luftfracht.