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Flexibiltät für Parkwohnstift

Komfort für Generationen

Mit dem demografischen Wandel steigt die Nachfrage für geeignete Einrichtungen. Im bayerischen Arnstorf bietet das Parkwohnstift ein breites Spektrum von Wohnformen. Angegliedert sind auch eine Berufsfachschule und eine Kinderkrippe. Der Zutritt zu allen Bereichen wird über eine elektronische Schließanlage von Winkhaus organisiert. Bewohner testeten die moderne Technologie zuvor in der Praxis.

Soviel Selbstständigkeit wie möglich, soviel Pflege und Betreuung wie nötig“. Dieser Grundsatz bestimmt den Alltag in dem Ensemble mit Hotelcharakter, das im Eigentum der Hans Lindner Stiftung ist. Um das Wohl der rund 250 Bewohner kümmern sich 350 Mitarbeiter. Weitere zwanzig sind in der Kinderbetreuung beschäftigt. Hinzu kommen etwa genauso viele Mitarbeiter, die in medizinischen und therapeutischen Praxen tätig sind oder bei Dienstleistern. Dass diese unterschiedlichen Personen überall dort Zugang haben, wo es erforderlich ist, und unberechtigter Zutritt verwehrt bleibt, wo er unerwünscht ist, stellt die neue elektronische Schließanlage sicher. Sie ersetzt eine frühere mechanische Anlage, die mit der raschen Entwicklung der Eirichtung irgendwann überfordert war.

Erfolgreiche Testphase

Bevor die neue Schließanlage installiert wurde, durchlief sie einen Praxistest: Zwei Bewohner probierten die Technik, die für sie völlig neu war, zwei Monate lang aus. Das System kam bei den Senioren gut an, da es dank des innovativen elektronischen Schlüssels wie ein traditionelles Wendeschlüsselsystem angewendet wird. So konnten sie ihr gewohntes Schließverhalten beibehalten: den elektronischen Schlüssel in die große Öffnung des Zylinders führen und drehen. Auf diese Weise öffnen heute alle Bewohner den Haupteingang, ihr Apartment und gegebenenfalls die Garage. Der aus Hochleistungskunststoff gefertig te „blueSmart“-Schlüssel ist wasserdicht (IP 68), stabil, wartungsfrei und unempfindlich gegen Desinfektionsmittel. Das batterielos arbeitende Identmedium trägt einen intelligenten RFID- Chip im Inneren. Dieser speichert sowohl programmierte Informationen als auch aus Türkomponenten ausgelesene Daten.

Virtuelles Netzwerk

Die rund 500 elektronischen Schlüssel, die heute auf dem Gelände im Einsatz sind, bilden zusammen mit den fest installierten Komponenten ein virtuelles Netzwerk. Dazu gehören zwei Aufbuchleser mit Zutrittsfunktion für die Steuerung der Haupteingangstüren und zum Aufbuchen der Schließrechte. Hinzu kommen acht Offline-Leser zur Ansteuerung viel frequentierter Türen, 524 Zylinder in den bestehenden Türen sowie rund vierzig Schrankschlösser für die Medikamentenschränke. Auch elegante intelligente Türklinken werden genutzt. Die Offline-Leser mit Zeitprofilen finden ihr en Einsatz unter anderem an den Türen der Berufsschule. Während der Betriebszeiten bleiben die Türen offen. Außerhalb der Unterrichtszeiten haben nur die Träger von berechtigten Schlüsseln Zutritt.

Offline-Lösung mit Online-Charakter

Das virtuelle Netzwerk von „blueSmart“ funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Lediglich die Aufbuchleser sind online an die Verwaltungssoftware angebunden. So verknüpft das System die Vorteile von Offline-Lösungen mit dem Nutzen eines Online-Systems. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. Auch der Aufwand für das manuelle Programmieren von Offline-Türkomponenten geht gegen Null. Denn Informationen zwischen den elektronischen Zylindern werden im täglichen Gebrauch über die batterielos arbeitenden Schlüssel übertragen.

Schnelle Berechtigungsvergabe

Noch anspruchsvollere Aufgaben als die Zylinder übernehmen die Aufbuchleser. Sie dienen der Vergabe von tagesaktuellen Berechtigungen für den zeitlich und örtlich begrenzten Zugang. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch Ereignisse rückprotokollieren. Die Aufbuchleser halten für den Schlüssel eine Öffnung vor. Dort wird er eingeführt, erkannt und mit Transaktionen sowie der jeweiligen Berechtigung – beispielsweise für einen Tag – beladen.

Einfache Schlüsselverwaltung

Die schnelle und einfache Berechtigungsvergabe unterstützt die Organisation des Parkwohnstifts optimal. Denn bei wechselnden Einsatzorten müssen die Mitarbeiter nun keine Schlüssel mehr untereinander tauschen. Auch die Schlüsselbünde wurden leichter, weil ein einziger elektronischer Schlüssel viele Türen öffnen kann. Solche Gruppenschließungen lassen sich jetzt leicht abteilungsübergreifend einrichten. Dasselbe gilt auch für die zeitlich und räumlich begrenzten Zutrittsberechtigungen beispielsweise für externe Kräfte. „blueSmart“ wird mit Hilfe der Software „blueControl Professional“ an einem Rechner in der Abteilung Haustechnik des Parkwohnstifts verwaltet. Auch die Zutrittsberechtigungen der Mitarbeiter und Externer werden an diesem PC organisiert. Den Technikern steht dabei ein Aufbuchleser zum Programmieren der Schlüssel zur Verfügung. Geht einmal ein Schlüssel verloren, wird er mit wenigen Klicks am PC einfach gesperrt. Ein Austausch von Zylindern – wie es bei der früheren mechanischen Schließanlage der Fall war – ist daher nicht notwendig. Die Nachricht vom gesperrten elektronischen Schlüssel verbreitet sich schnell im virtuellen Netz des Parkwohnstifts, so dass dem Schlüssel der Zutritt verweigert wird.

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Komfort für Generationen umgesetzt

Winkhaus hat das Parkwohnstift in Arnstorf mit einer elektronischen „blueSmart“ Schließanlage ausgestattet. Bewohner testeten die moderne Technologie zuvor in der Praxis.

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Maßgeschneiderte Zutrittsorganisation

Schließanlage wächst mit

Der Bau eines neuen Bettenhauses für die Romed-Kliniken in Rosenheim gab den Anlass für die Anschaffung einer elektronischen Schließanlage. Mitarbeiter und Klinikleitung entschieden sich nach einer Testphase für ein schlüsselbasiertes System.

Intelligente Zutrittsorganisation: Der Aufbuchleser verknüpft die Offline- und Online-Elemente miteinander.
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Zutrittskontroll-Systeme

Smarte elektronische Zutrittsorganisation spart Kosten

Elektronische Schließtechnik als Element einer smarten Zutrittsorganisation arbeitet flexibel und spart Kosten.

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Elektronischer Zutritt im Krankenhaus

Knauflos glücklich

Eine elektronische Schließanlage gab es bereits seit dem Jahr 2006 im St. Nikolaus-Stiftshospital. Doch die knaufbasierte Lösung hatte immer wieder hohe Reparaturkosten zur Folge. Auch fehlte es an Flexibilität bei der Vergabe von Schließberechtigungen. Daher entschied sich die Klinikleitung, in ein neues System zu investieren.