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Zutrittsorganisation in Rechenzentrum

Kontrollierter Datenaustausch

Eines der größten Rechenzentren Deutschlands in Frankfurt am Main setzt seit vielen Jahren auf Winkhaus Bluechip. Da die Aufgaben der Schließanlage immer komplexer werden, übernimmt mit Bluesmart sukzessive die zweite Generation elektronischer Zutrittsorganisation die Wachablösung.

Auf einem 45.000 Quadratmeter großen Gelände im Frankfurter Gallusviertel dehnt sich die Telehouse Deutschland GmbH aus. Heute mieten in dem Rechenzentrum internationale Unternehmen Serverflächen als Primär- oder Backup-Standort für ihre IT-Systeme. Die Auswahl an Flächenmodulen für Colocation reicht von einem 19-Zoll-Rack in gemeinsam genutzten Räumen über abgetrennte Bereiche mit eigenem Zugang bis hin zu großzügigen Suiten.

Seit 2005 sichert eine elektronische Bluechip Schließanlage von Winkhaus viele Bereiche in dem Komplex mit inzwischen 25.000 Quadratmetern vermieteter Fläche. „Wir hatten damals drei Systeme zur Auswahl und haben uns für Bluechip entschieden, weil es als einziges schlüsselbasiert arbeitete und außerdem VdS-zertifiziert ist“, erinnert sich Safety-Manager Karsten Kruszynski. „Das System stellt sicher, dass jeder Schließversuch bewusst geschieht und entsprechend protokolliert wird“, ergänzt Security-Manager Patrick Friedrich. „Ein zufälliger Vorfall im Vorbeigehen ist damit ausgeschlossen. Denn man steckt den Schlüssel in den Zylinder und dreht ihn, um die Tür zu entriegeln.“

Die Technologie wächst mit

Mit dem Erfolg stieg die Zahl der Neubauten und der vermieteten Einheiten ebenso wie die der Türen und Zylinder. Die Schließanlage bestand zuletzt aus 250 Offline-Türkomponenten. Immer größer wurde der Programmieraufwand für den Sicherheitsdienst, der bei seinen abendlichen Kontrollgängen das Programmiergerät dabei hatte, um alle notwendigen Aktualisierungen an den elektronischen Profilzylindern vorzunehmen. Denn die Zutrittsberechtigungen bei den Kunden wechseln häufig. „Da kam uns die Markteinführung von Bluesmart gerade recht“, berichtet Friedrich.

Winkhaus Objektberater Wolfgang Fuchs stellte die neue Generation der elektronischen Zutrittsorganisation vor und überzeugte auf Anhieb. Denn mit Bluesmart geht das manuelle Programmieren der Profilzylinder gegen null, weil das System seine Daten mittels virtuellem Netzwerk kommuniziert. Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt es schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden Schlüssel.

„Außerdem erleichtert es uns das lückenlose Reporting, das unseren Kunden sehr wichtig ist. Dafür muss jetzt nicht mehr jeder Zylinder einzeln ausgelesen werden“, erläutert Friedrich. So wurde die Telehouse Deutschland GmbH im Jahr 2012 einer der ersten Referenzobjekte für die neue Technologie. Nacheinander lösen die Bluesmart Zylinder die vorhandenen Bluechip Zylinder ab. Bis heute sind bereits 500 Bluesmart Komponenten im Einsatz – darunter 428 Profilzylinder und fünf Aufbuchleser. Seit kurzem gehören auch Halbzylinder dazu, mit denen sich Schaltschränke und die Türen der 19-Zoll-Racks sichern lassen.

Virtuelles Netzwerk

Bluesmart wird mit Hilfe der Winkhaus Software Bluecontrol Professional von Patrick Friedrich am Rechner zentral gesteuert. Bei der Steuerung der Anlage können die Organisationsstrukturen der Gebäude direkt zur Berechtigung herangezogen werden. Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Aufbuchen am Accesspoint auf die Nutzerschlüssel programmiert. Dabei entsteht automatisch auch ein aktuelles Logfile für das Reporting an den Kunden. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Zylinder geschieht bei der alltäglichen Verwendung des Schlüssels automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt.

Das virtuelle Netzwerk funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. Auch der Aufwand für den Austausch der Zylinder ist gering. Die Bluesmart Türkomponenten passen ohne Umbauten in jede Standardtür.

„Die Kosten haben sich längst amortisiert und unseren Kunden bieten wir stets das Beste, was der Markt hergibt. Manchmal ist das sogar ein Komfort, den sie bewusst gar nicht bemerken“, stellt Kruszynski fest und nennt ein Beispiel: „Bluesmart zeigt uns den Batteriestand des Zylinders direkt am Rechner an. Das erlaubt uns, eine Batterie zu tauschen, bevor sie leer ist und der Kunde vor der verschlossenen Tür steht.“

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Elektronischer Zutritt im Krankenhaus

Knauflos glücklich

Eine elektronische Schließanlage gab es bereits seit dem Jahr 2006 im St. Nikolaus-Stiftshospital. Doch die knaufbasierte Lösung hatte immer wieder hohe Reparaturkosten zur Folge. Auch fehlte es an Flexibilität bei der Vergabe von Schließberechtigungen. Daher entschied sich die Klinikleitung, in ein neues System zu investieren.

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Zutrittsorganisation einer Sporthalle

Einen Schritt voraus

Rund siebzig Vereine zählt die Marktgemeinde Krieglach in der Steiermark. Viele von ihnen nutzen das Sportzentrum mit der modernsten Dreifachsporthalle der Region. Den Zutritt kontrolliert eine elektronische Bluesmart Schließanlage von Winkhaus.

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Maßgeschneiderte Zutrittsorganisation

Schließanlage wächst mit

Der Bau eines neuen Bettenhauses für die Romed-Kliniken in Rosenheim gab den Anlass für die Anschaffung einer elektronischen Schließanlage. Mitarbeiter und Klinikleitung entschieden sich nach einer Testphase für ein schlüsselbasiertes System.

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Virtuelles Netzwerk

Sicherheit unterm Sternenhimmel

Im Hauptquartier der Europäischen Organisation für Astronomische Forschung in der südlichen Hemisphäre ESO (European Southern Observatory) in Garching sichert ein modernes Zutrittskontrollsystem den neuen Bürokomplex. Insbesondere der hohen Fluktuation von Gastwissenschaftlern wäre ein mechanisches System nicht gewachsen gewesen.