Die nachhaltige Energieversorgung am Rechenzentrums-Datenknoten Frankfurt/Rhein-Main wird durch einen leistungsstarken Netzanschluss gewährleistet.
Foto: Milton Arias

Unternehmen

Kooperation bei Frankfurter Rechenzentrums-Großprojekt

Interxion und Avacon vereinbaren eine Kooperation bei einem Rechenzentrums-Großprojekt und sorgen für den Netzanschluss am Datenknoten Frankfurt/Rhein-Main.

Die Avacon-Tochter, Avacon Netz GmbH, wird im Rahmen der Kooperation auf dem hochmodernen Rechenzentrums-Campus am Datenknoten Frankfurt/Rhein-Main den Netzanschluss für Interxion realisieren. Der Netzanschlussvertrag sichert eine Versorgungsleistung von 200 Megawatt zu. Diese Größenordnung entspricht in etwa der Abnahmespitze einer 200.000-Einwohner-Stadt. Der Großraum Frankfurt/Rhein-Main ist das Wachstumsgebiet für Rechenzentren-Kapazitäten in Deutschland schlechthin. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den weltweit größten Internetknoten DE-CIX, der sich auch im Frankfurter Osten befindet.

Rechenzentren benötigen viel Strom und entsprechenden Netzanschluss

Avacon-CEO Marten Bunnemann freut sich über den Abschluss des Netzanschlussvertrages und betont. Leistungsstarke Strom- und Datennetze gespeist mit grüner Energie sind laut Bunnemann das Rückgrat der Energiewende und einer modernen Gesellschaft. Der dynamische Ausbau der 110-kV-Infrastruktur ist für energieintensive Unternehmer, wie das Beispiel von Interxion beweist, zwingend erforderlich und muss nachhaltig und engpassfrei erfolgen.

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Da insbesondere große Rechenzentren in ihrer Rolle als kritische Infrastrukturbetriebe auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen sind, besteht die Herausforderung im Ballungszentrum Frankfurt darin, die bestehenden Engpässe im Bereich der Stromversorgung zu beseitigen. Daher haben Avacon als Hochspannungsnetzbetreiber, gemeinsam mit den Netzbetreibern Mainova und Tennet, ein umfassendes Ausbaukonzept für den Großraum Frankfurt-Rhein-Main angekündigt und Investitionen von 750 Mio. Euro bereits im August zugesagt.

Stabile Versorgung des Datenknotens Frankfurt/Rhein-Main steht im Mittelpunkt

Im Digitalpark Fechenheim sollen auf rund 90.000 Quadratmetern Kapazitäten von 180 MW entstehen. Interxion entwickelt das ehemalige Neckermann-Areal zu einem hochmodernen Campus, der Kunden aus den unterschiedlichen Segmenten (wie Internet Service Provider, Cloud-Anbieter, Enterprise-Kunden und Connectivity-Partnern) eine leistungsfähige und skalierbare Umgebung für ihre IT-Infrastruktur bietet. Für den Standort Frankfurt bedeutet diese Investition in den nächsten zehn Jahren eine zukunftssichere Nutzung wie auch nachhaltige Positionierung als europäische Internet-Hauptstadt.

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