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Langfinger machen niemals Urlaub

Auch für Diebe und Betrüger ist die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres: Sie nutzen bevorzugt Zeiten, in denen besonders viele Menschen unterwegs sind, um leicht an Beute zu kommen.

Das verdeutlicht auch die Zahl der Taschendiebstähle in Deutschland: 2014 haben die Täter so oft zugeschlagen wie in den vergangenen zehn Jahren nicht. Die Polizei registrierte 157.069 Taschendiebstähle (2013: 135.617 Fälle) und damit einen Anstieg von fast 16 Prozent. Wie wichtig Sicherheit auf dem Weg in den Urlaub und am Reiseziel sein kann, erklärt die Polizei.

Insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln machen sich Diebe zunutze, um Reisende zu bestehlen. Im Jahr 2014 entstand dabei in Deutschland ein Schaden von 45,9 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben unaufgeklärt (Aufklärungsquote 2014: 5,9 Prozent).

Die Täter sind in der Regel schon längst verschwunden, bis Opfer bemerken, dass der Geldbeutel, das Smartphone oder andere Wertgegenstände gestohlen wurden. Denn Taschendiebe sind oft professionell agierende, international reisende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Betroffen sind dadurch nicht nur deutsche Großstädte, sondern auch andere europäische Metropolen.

Jeder Reisende kann mit einiger Vorbereitung und Aufmerksamkeit verhindern, dass er Opfer von Diebstahl oder Betrug wird. Noch vor Reisebeginn rät die Polizei dazu, alle wichtigen Unterlagen wie Ausweispapiere zu kopieren – so sind im Falle eines Falles alle notwendigen Daten schnell zur Hand.

Weitere Empfehlungen

  • Tragen Sie auf der Fahrt in Ihren Urlaubsort Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper.
  • Lassen Sie Ihre Wertgegenstände oder Ausweispapiere nie unbeaufsichtigt liegen - auch nicht im Fahrzeug, wenn Sie zum Beispiel bei einem Stopp an der Tankstelle oder Raststätte nur kurz aussteigen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf Parkplätzen auf vermeintliche Schäden an Ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden oder Sie jemand bittet, anderen auf Landkarten den Weg zu zeigen. Das können Tricks sein, um Sie und Ihre Begleitung aus dem Wagen zu locken, damit Diebe Wertsachen aus dem Wagen stehlen können.
  • Auch Busreisende sollten bei Tank-, Rast- oder Besichtigungsaufenthalten keinerlei Wertgegenstände im Bus zurücklassen. Es sei denn, der Fahrer oder andere vertrauenswürdige Personen bleiben im Bus, um auf die Sachen zu achten.
  • Bahnreisende sollten ihr Gepäck immer im Auge behalten. Das gilt besonders für Bahnhöfe, denn dort nutzen Diebe selbst die geringste Unaufmerksamkeit (zum Beispiel beim Fahrkartenkauf oder bei Telefonaten), um blitzschnell zuzugreifen.
  • Reduzieren Sie Ihr mitgeführtes Bargeld auf das notwendige Minimum und zeigen Sie anderen möglichst wenig davon.
  • Nutzen Sie unterwegs keinen Geldautomaten, an dem etwas ungewöhnlich erscheint, zum Beispiel angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und vor allem lockere Teile, oder Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, zum Beispiel telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf (0049) 116 116.
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Sicher auf Reisen

Der Sommerurlaub ist nicht mehr weit - oftmals ist es jedoch mit der lang ersehnten Erholung schnell vorbei. Denn gewiefte Diebe nutzen die lockere Urlaubsstimmung gern für Straftaten aus. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt Tipps für eine sichere Reise in den Urlaub.

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Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten

Am nächsten Wochenende öffnen die meisten Weihnachtsmärkte - ein Bummel mit der Familie oder Kollegen gehört für viele im Advent einfach dazu. Leider auch für Taschendiebe. Am liebsten schlagen die Diebe in Menschenansammlungen und im unübersichtlichen Gedränge zu.

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Taschendiebe schlagen wieder zu

Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Diese nutzen das Gedränge inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind der Geldbeutel, die Kreditkarten oder die Autoschlüssel verschwunden.

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Vorsicht Taschendiebe!

Pünktlich zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte informiert die Polizei: In der Vorweihnachtszeit sind Taschendiebe vermehrt unterwegs. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt rund 136.000 Taschendiebstähle angezeigt, 2012 waren es noch rund 117.300 Fälle.