Netzwerke für kritische Infrastrukturen

Lebensadern bestmöglich schützen

Spätestens seit dem globalen Hackerangriff mit der Schadsoftware „WannaCry“ im Mai 2017 steht fest: Verfügbarkeit und Integrität von Daten in Organisationen, Firmen und Behörden müssen mit einem Höchstmaß an Sicherheit geschützt werden. Dafür sind maßgeschneiderte Lösungen notwendig.

Eine hohe Innovations- geschwindigkeit und zunehmende Systemvernetzung erhöhen den Bedarf an IT-Sicherheits-konzepten. So erläutert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem aktuellen Lagebericht der Cybersecurity in Deutschland aus dem Jahr 2017, die hohe IT-Durchdringung in Kritischen Infrastrukturen gehe mit einem erheblichen Schadenspotenzial einher, das sich im Laufe der Zeit vervielfältigt.

Infrastruktur aus einer Hand

Kritis-Betreiber sind also mit speziellen Anforderungen an ihre IoT-Infrastruktur und Netze hinsichtlich Verfügbarkeit und Schutz konfrontiert. Einerseits müssen hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden; andererseits sollten ausreichend hochverfügbare Systemlösungen vorhanden sein. Zudem verpflichtet das IT-Sicherheitsgesetz dazu, bis zum Jahr 2020 neue Standards für den Schutz der Informationstechnologie zu erfüllen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um effektive technische und organisatorische Vorkehrungen zur Vorbeugung und Nachverfolgung von Störungen. Hier kommen beispielsweise Spezialisten wie Telent und Koramis, Tochterunternehmen der Euromicron Gruppe, ins Spiel. Telent ist Spezialist für Planung, Aufbau und Betrieb sicherer Netze und Kritis-Systeme. Koramis bringt darüber hinaus Expertise für ganzheitliche Lösungen rund um Cybersecurity, Automatisierungs-, Prozess- und Netzleittechnik mit. Gemeinsam mit weiteren Partnern stellen sie ein ganzheitliches Portfolio von Produkten und Dienstleistungen bereit, um für Kritis-Betreiber ein rechtssicheres Gesamtpaket zu schnüren. Von der Schwachstellenanalyse einer bestehenden IT-Infrastruktur über die Netzplanung mit Notfallkonzept bis zur normenkonformen Umsetzung der Lösung inklusive kontinuierlicher Sicherheitsüberwachung in Echtzeit – anhand dieser Schritte werden individuelle Security-Strategien entwickelt. Diese verringern das Risiko externer und interner Systemmanipulationen um ein Vielfaches und schützen die jeweilige IT-Infrastruktur bestmöglich.

Ein Beispiel sind Maßnahmen zur sogenannten Systemhärtung, um Gefahren abzuwehren, die von gezielten Angriffen ausgehen. Härten bedeutet, die Sicherheit eines Systems zu erhöhen, indem nicht benötigte Dienste und Schnittstellen deaktiviert oder abgesichert werden, ein Update- und Softwaremanagement eingesetzt wird, oder Anwendungen und Systeme durch zum Beispiel Sandboxing oder Whitelisting geschützt werden. Diese Maßnahmen sind für den Betrieb des Systems notwendig, um den unter Sicherheitsaspekten korrekten Ablauf sicherzustellen.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Ob es sich um die Sicherheit von Flugleitsystemen, um hochverfügbare Überwachungssysteme oder um zuverlässige Energieinformationsnetze handelt – maßgeschneiderte vertikale Lösungskonzepte, IoT-Migrationsstrategien sowie Cybersecurity-Maßnahmen sorgen für ausfallsichere Infrastrukturen. Die Lösungen lassen sich einfach in bestehende Systeme integrieren. „Durch die Verbindung von Informationssicherheit und Hochverfügbarkeit können Kritis-Betreiber in ihrer vernetzten Umgebung einerseits Risiken minimieren und andererseits Effizienz und Produktivität steigern. Dazu stellen wir die jeweils technisch und wirtschaftlich sinnvollsten Lösungen aus den Bereichen Infrastruktur, Plattform, Applikation und Service schlüsselfertig bereit und sind rund um die Uhr ein zuverlässiger Partner“, so Ralph Keil, Account Director bei Telent.

Anita Mäck, Sympra GmbH für telent GmbH/de

Foto: Telent Group

Kritische Infrastrukturen

Risiken erkennen, Maßnahmen ergreifen

Informationstechnik durchdringt alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Ausfall zentraler Hard- oder Software oder ein Angriff von Hackern kann verheerende Folgen haben. Dies gilt insbesondere für Kritische Infrastrukturen (Kritis).

Telent und Koramis zeigen auf dem Messestand der Euromicron Gruppe auf der It-Sa 2019 Cybersecurity für Industrie 4.0, Kritische Infrastrukturen (Kritis) und Automatisierungsprozesse.
Foto: Euromicron

IoT

Passgenaue Cybersecurity für Kritis und Indusrie 4.0

Die Euromicron Gruppe zeigt auf der It-Sa Cybersecurity für Industrie 4.0, Kritische Infrastrukturen (Kritis) und Automatisierungsprozesse.

Auch Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verfügen inzwischen vielfach über IoT-basierte Systeme, und geraten so zunehmend in den Fokus von Cyberattacken.
Foto: Telent GmbH

IoT

Wie Sie Ihre IoT-Systeme in der Produktion sichern

IoT-Systeme in der industriellen Produktion geraten zunehmend ins Visier krimineller Hacker. Wie kann man die Fertigung und sein Unternehmen schützen?

Das ITSiG 2.0 soll die Cybersecurity für Kritis erhöhen.
Foto: Telent

IT-Sicherheit

Cybersecurity für Kritis

Tritt im Sinne einer erhöhten Cybersecurity das ITSIG in Kraft, müssen Betreiber Kritischer Infrastrukturen (Kritis) ihre Systeme maximal absichern.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

×