Foto: Evonik Industries AG

Intergraph

Leitstellensystem für Chemieunternehmen

Die Evonik Industries AG – ein führendes Unternehmen der Spezialchemie – hat sich für das Leitstellenmanagementsystem von Intergraph für die vernetzte Standortsicherheit in seinen Werken Darmstadt, Weiterstadt und Worms entschieden.

Intergraph wird bei Evonik ein stand-ortübergreifendes Leitstellen-managementsystem auf Basis des eigenen Einsatz-leitsystems I/CAD liefern. Dieses wird ergänzt durch das Gefahrenmanage-mentsystem Winguard der Advancis Software & Services GmbH und das Sprach-kommunikationssystem Asgard der Elara Leitstellentechnik GmbH.

Dieses Gesamtsystem kann als Basis für einen unternehmensweiten Ausbau an weiteren Evonik-Standorten dienen.

Gewachsenes System

Die bestehenden Leitstellen der oben genannten Evonik-Standorte verfügen über Sicherheitssubsysteme, die über viele Jahre in Anzahl und Umfang stark gewachsen sind und von den Disponenten über zahlreiche Bedienelemente verwendet werden mussten.

Das neue System wird zukünftig diese vielfältige Systemlandschaft unter einer zentralen Oberfläche integrieren und damit die Disponenten durch einheitliche Bedienprozesse sowohl im Tagesgeschäft als auch bei Notfalleinsätzen deutlich entlasten.

Damit wird das komplette Spektrum der Leitstellenaufgaben, indem alle physikalischen Sicherheitssysteme (Brand-, Einbruch-, Gaswarnmelder, Zutrittskontrolle, Wächtersysteme, etc.), die Anlagen der Gebäudetechnik, Kameras, Kommunikationssysteme sowie Alarmierungs- und Benachrichtigungssysteme auf einer einheitlichen Plattform zusammengeführt werden, unterstützt. Die Leitstellenaufgaben bleiben durchgängig, komfortabel, schnell und sicher beherrschbar.

Die Leitstellen der Evonik arbeiten standortübergreifend vernetzt, so dass selbst bei der Handhabung einzelner Einsätze die Bearbeitung im Team aus Disponenten der verschiedenen Standorte erfolgen kann. Die schnelle und wirtschaftliche Vernetzung mit weiteren Standorten wird durch die über 400 Bestandsschnittstellen der Lösung sehr gut unterstützt.

Durch die Kombination von Einsatz- und Gefahrenmanagementsystemen für Werkfeuerwehr und Werkschutz erfolgten viele Abläufe effektiver und effizienter, so Dr. Armin Neher, Standortleiter Darmstadt/Weiterstadt bei der Evonik Industries AG. Damit ergäben sich erhebliche Verbesserungen in den Reaktionszeiten, die mit deutlichen Einsparungen einhergingen.