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Foto: Netzwerk „Zuhause sicher“
Auch wenn man sich während des Lockdowns häufiger zuhause aufhält, sollte der Einbruchschutz nicht vernachlässigt werden.

Mechanische Sicherheit

Lockdown und Einbruchschutz im Frühling

Während des Lockdowns ist das eigene Zuhause der besondere Lebensmittelpunkt, bei dem die Sicherheit wie der Einbruchschutz, nicht vergessen werden sollte.

Wer trotz Lockdwon im Frühling die Möglichkeit hat zu renovieren, erhält mit neuen Fenstern und Türen oftmals beste Energiewerte – jedoch keinen Einbruchschutz. Die Energieeinsparverordnung schreibt Energieeffizienz vor, sodass alle Fenster und Türen automatisch entsprechend konstruiert und produziert sind. Doch das gilt nicht für den Einbruchschutz. Es gibt keine „Einbruchschutzverordnung“. So selbstverständlich, wie man meint, schützen Fenster und Türen vor Wind und Wetter, aber nicht vor Einbrechern. Einbruchhemmung gehört nicht zur Standardausstattung von Fenstern und Türen. Da darf man sich auch nicht davon in die Irre führen lassen, wenn einzelne einbruchhemmende Bauteile verwendet werden. Einbruchhemmende Pilzkopfzapfen etwa bleiben unwirksam ohne die passenden Schließstücke. Abschließbare Fenstergriffe nutzen im Ernstfall nicht, wenn sie nicht mindestens 100 Nm, besser 200Nm Abreißwiderstand besitzen.

Einbruchschutz auch im Lockdown von Profis prüfen lassen

Welche Einbruchschutz-Technik sinnvoll ist, auf welche Ausführung man achten sollte, und wer die Technik fachgerecht montieren kann, darüber informieren die Polizeilichen Beratungsstellen – kostenlos und produktneutral.

Eine erste Einschätzung der eigenen Sicherheitssituation sowie konkrete Informationen zu polizeilich empfohlener Sicherheitstechnik inklusive Angabe von Prüfnormen und, wenn gewünscht, Kontaktdaten der nächstgelegenen polizeilichen Beratungsstelle bietet der digitale Einbruchschutz-Kompass des gemeinnützigen Netzwerkes „Zuhause sicher“.

Grundsätzliche Tipps:

  • Auf Prüfung/Zertifizierung nach der einschlägigen Einbruchschutz-Norm achten.
  • Polizeiliche Beratungsangebote – auch telefonisch oder digital – wahrnehmen.
  • Fachprodukte vom Fachmann einbauen lassen. Denn die beste Technik hilft nicht, wenn sie nicht korrekt montiert wurde. Fachbetriebe sind zu finden:
  • auf den Partnerübersichten von „Zuhause sicher“: www.zuhause-sicher.de/beratung-montage/partneruebersichten-der-schutzgemeinschaften.
  • in der Handwerkersuche: www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche
  • und auf den Adressennachweisen der Polizei: www.zuhause-sicher.de/service/links-und-downloads.

Hersteller geprüfter/zertifizierter Produkte finden Interessierte auf der Homepage des Netzwerks Zuhause sicher sowie auf den Herstellerverzeichnissen des Bayerischen LKA: Bayerische Polizei - Herstellerverzeichnisse (bayern.de).

Foto: Polizeiliche Kriminalprävention

Polizei

Tag des Einbruchschutzes

„Bei mir wird schon nicht eingebrochen, da ist ja nichts zu holen“ ist ein oft genannter Grund, den Einbruchschutz zu vernachlässigen. Mit dem „Tag des Einbruchschutzes“ am 27. Oktober 2013 wollen die Polizei und ihre Partner die Bürger aufklären und dabei auch an ihre Eigenverantwortlichkeit in Sachen Einbruchschutz appellieren.

Foto: Womo-Sicherheit

Wohnmobil-Sicherheit

Einbruchschutz für unterwegs

Die Firma Womo-Sicherheit präsentiert zur Messe CMT Stuttgart wirksamen Einbruchschutz für alle Wohnmobil- und Caravanfenster. Neu vorgestellt werden dort auch Sicherungen für Dachfenster.

Foto: Assa Abloy

Assa Abloy

Umfassender Einbruchschutz

Keso Omega 8000 von Assa Abloy ist die neueste Generation mechanischer und mechatronischer Schließanlagen. Das System ist zusätzlich gegen Manipulation wie Abbrechen, Herausziehen und Aufbohren geschützt.

Foto: Teletek

Teletek

Rund um den Brand- und Einbruchschutz

Teletek Electronics AG zeigt seine umfangreiche Produktpalette an Einbruchmeldesystemen und Feuermeldeanlagen.