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Löhne für Luftsicherheitsdienstleister anheben

Im Nachgang der zweiten Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten der Luftsicherheitsdienstleister verbreitet die Gewerkschaft ver.di laut BDLS falsche Informationen über die Verhandlungsinhalte.

„Nach vermeintlich konstruktiven Gesprächen ist es mehr als überraschend in den Medien zu lesen, dass wir irgendwelche Bundesländer abhängen würden. Die Äußerungen der Gewerkschaft lassen leider darauf schließen, dass man mit Fehlinformationen die Mitglieder aufstacheln möchte“, so die Geschäftsführerin des BDLS, Cornelia Okpara. Die Arbeitgeber hatten der Gewerkschaft eine Struktur zur Angleichung der Löhne in den einzelnen Tätigkeitsfeldern vorgestellt. „Das eine Angleichung nicht möglich ist, wenn alle die gleichen Erhöhungen erhalten, sollte für jeden verständlich sein“, so Okpara weiter.

Die vorgestellte Struktur sieht vor, die Löhne in den bisher niedriger entlohnten Bundesländern überproportional zu den derzeit höher entlohnten Bundesländern anzuheben“, erklärt Okpara. Erhöhungen habe man für alle Beschäftigten und für alle Tätigkeitsbereiche in Aussicht gestellt. Die Arbeitgeber hatten zudem bereits in der Verhandlung zugesagt, die vorgestellte Struktur bis zur nächsten Runde, am 05.12.2018, zu konkretisieren und mit möglichen Erhöhungsschritten zu füllen.

„Die Ver.di-Wunschliste fordert auch weiterhin, ab 1. Januar 2019, auf einen Schlag alle Sicherheitstätigkeiten an den Verkehrsflughäfen, in allen Bundesländern, mit 20 Euro pro Stunde zu vergüten und darauf dann noch die gewünschten bis zu 150 Prozent Zuschläge“, so Okpara. Von diesen völlig überdimensionierten Forderungen ist ver.di im Zuge der Verhandlung noch kein bisschen abgerückt.