Mit dem Wearable erfolgt die biometrische Authentifizierung.
Foto: Nymi

Zutrittskontrolle

Lösung zur biometrischen Authentifizierung von Nymi

Nymi Wearables kombinieren biometrische Authentifizierung, Verschlüsselung und Endverbraucher-Technologie, um den Menschen sicher in ein Netzwerk einzubinden.

Nymi stellt eine Lösung zur biometrischen Authentifizierung am Arbeitsplatz vor, die es erlaubt, den Mitarbeiter auf sichere, private und nahtlose Weise in ein Netzwerk einbinden. Denn Unternehmen stehen vor der Herausforderung, den Zugriff auf Geräte, Anwendungen und physische Räume zu kontrollieren, um Datenintegrität, Konformität und Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig soll die Produktivität so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Mit der Nymi Enterprise Edition stellt Nymi eine neue innovative Authentifizierungslösung vor, die diese Herausforderung adressiert.

Die Nymi Enterprise Edition ist eine umfassende Lösung, die aus dem Wearable (Nymi Band) mit biometrischer Multifaktor-Authentifizierung und einer Unternehmenslösung für die Verwaltung, das Management und die Integration in bestehende Identity-Systeme besteht. Auf diese Weise werden IT-Sicherheit, Datenschutz und hohe Benutzerfreundlichkeit miteinander verbunden.

Wearable von Nymi ist schnell eingerichtet und aktiviert

Das Nymi Band wird an die Mitarbeiter ausgegeben und kann von ihnen innerhalb von fünf Minuten eingerichtet werden. Dabei wird es über die Integration von Nymi Server und der existierenden Unternehmensinfrastruktur (Active Directory) mit der digitalen Identität des Mitarbeiters verknüpft. Die Einrichtung ist für jeden Mitarbeiter nur einmal erforderlich. Zu jedem Arbeitsbeginn muss der Mitarbeiter dann nur noch das Band anlegen und seinen Finger auf den Fingerabdruckscanner legen, um das Band zu entsperren. Das dauert ungefähr 15 Sekunden, dann ist das Band aktiv und kann vom Mitarbeiter zur Authentifizierung genutzt werden.

Schneller authentifizieren per Wearable

Das Wearable – sofern entsperrt – kommuniziert über NFC und Bluetooth mit dem System, das die Authentifizierung verlangt. Der Mitarbeiter hält einfach das Band an den NFC Reader des Systems oder begibt sich in die Nähe des Bluetooth-fähigen Systems – fertig. Die Authentifizierung dauert so nur noch ein bis zwei Sekunden. Je nachdem, wie viele Authentifizierungsvorgänge der Mitarbeiter pro Arbeitstag auszuführen hat, kommt schnell eine enorme Zeitersparnis zustande. Ein multinationales Pharmaunternehmen beispielsweise hat das System im Einsatz und beziffert die Ersparnis auf 66 Prozent weniger Zeit pro Mitarbeiter für das Erstellen von E-Signatures.

Biometrische Authentifizierung sicherer als Passwörter, PINs oder Token

Passwörter, PINs oder Token können alle verloren, weitergegeben oder gestohlen werden. Im Gegensatz dazu verfügt das Nymi Band sowohl über einen Fingerabdruckscanner als auch über 2 EKG-Sensoren. Damit wird sichergestellt, dass der Nutzer, der sich authentifiziert, tatsächlich er selber ist. Die On-Body-Erkennung bietet eine weitere Sicherheitsebene: Das Band ist nur dann aktiv und kann nur dann für Authentifizierungsprozesse eingesetzt werden, wenn es sich am Handgelenk des Nutzers befindet.

Das bereits erwähnte multinationale Pharmaunternehmen profitiert neben der Zeitersparnis und Sicherheit noch von vielen weiteren Vorteilen. Weil die Passwörter nicht mehr von den Mitarbeitern eingetippt werden müssen, hat sich auch das Risiko, dass Terminals wegen falschen Passworteingaben gesperrt werden, auf null reduziert. Natürlich wird auch die IT-Abteilung entlastet, denn es müssen keine Passwörter mehr zurückgesetzt werden.

Vorteile zu anderen Authentifizierungsmethoden

Ein Mitarbeiter kann seinen Laptop neben dem Nymi Band auch per Fingerabdruck, Irisscann oder per Gesichtserkennung entsperren. Doch das ist nicht in jedem Arbeitsumfeld möglich. Müssen Handschuhe, Schutzmasken oder Schutzbrillen getragen werden, funktionieren diese rein biometrischen Authentifizierungsmethoden nicht oder nur nach Ablegen der Schutzkleidung. Das Nymi Band entsperrt dagegen ein System auch dann zuverlässig, wenn es unter der Schutzkleidung getragen wird.

Die Authentifizierungslösung ist daher in einer ganzen Reihe von Anwendungsszenarien einsetzbar. Unter anderem lassen sich damit Aufzüge, Spinde und Türen öffnen, an Automaten oder in der Kantine bezahlen, E-Signatures erstellen und die Arbeitszeit und Anwesenheit eines Mitarbeiters erfassen. Das ist über bestehende Partnerschaften mit verschiedenen Anbietern von NFC Readern möglich.

In Produktionshallen integriert sich die Lösung in Manufacturing Execution Systems (MES), um digitale Signaturen zu implementieren und elektronische Chargenprotokolle zu speichern. Dabei stehen Integrationsmöglichkeiten für viele verschiedene Lösungen bereit.

Doch nicht nur Türen und MES werden von Nymi entsperrt: Es offeriert Integrationen für IT-Systeme wie Biolock SAP, Windows Hello, Worldline und weitere. Sogar in bestehende Identity & Access Management (IAM)-Lösungen wie lässt es sich integrieren.

Sicherer Umgang mit biometrischen Daten

Für eine besonders hohe Sicherheit sorgt zudem der intelligente Umgang der Lösung mit den biometrischen Daten: Diese werden in einem Secure Element sicher auf dem Band und nur dort gespeichert, sie bleiben also immer beim Nutzer. Das ist so beabsichtigt und schützt die biometrischen Daten auf zwei Wegen: Ersten können Nutzer ihre biometrischen Daten jederzeit von ihrem Band löschen. Zweitens werden dadurch zentralisierte Datenbanken mit biometrischen Daten überflüssig, und es besteht keine Gefahr mehr, dass diese Datenbanken gehackt und die biometrischen Daten gestohlen werden. Darüber hinaus wird auf dem Nymi Band gar kein Fingerabdruck gespeichert, sondern nur ein Fingerprint Template, das auch nicht per Reverse Engineering in einen Fingerabdruck zurückgerechnet werden kann.

Biometrische Komponenten, wie Fingerabdruckleser, sollten sich nahtlos in Systeme von Drittanbietern integrieren.
Foto: HID

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