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Foto: Ifam
Robuste Tablet-PC gewährleisten den Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

Webbasierende Gefahrenmeldungen

Maßgeschneidert

Moderne Feuerwehrperipherie ist als Bestandteil von Brandmeldeanlagen (BMA) unerlässlich. Neue Kommunikationstechnologien sowie mobile Endgeräte erweitern das Angebot vehement und stellen die Weichen für zukünftige Lösungen. Mit ihnen werden neue Möglichkeiten der Gefahrenvorbeugung und -bekämpfung, der Überwachung und Bedienung von BMA für Errichter, Betreiber und Feuerwehren realisierbar.

Seit der Markteinführung im April 2010 durch Apple hält der Tablet- Computer seinen Siegeszug nicht nur bei Consumer-Anwendungen. Längst haben auch industrielle Anwendungen diese mobilen Geräte erobert. Robuste Ausführungen gewährleisten den Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

Auch die Sicherheitstechnik wagt die ersten professionellen Schritte in Sachen Alarmierung und Bedienung von BMA. So auch Iras basic von Ifam. Durch den Einsatz von Iras basic (Ifam Remote Access System) stehen Feuerwehren, Brandschutzverantwortlichen und technischen Leitern detaillierte Alarminformationen im Vorfeld von Brandbekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung. Dort, wo Zeit und Wissen ganz entscheidend für die Alarmierung in einem Gebäude, den Verlauf einer Evakuierung oder das Löschen eines Feuers sind, können bereits vor dem Eintreffen der Interventionskräfte wichtige Informationen über das mögliche Gefahrenpotential und die damit verbundenen Vorkehrungen von großer Bedeutung sein.

DSL-Anbindung optimal

Herzstück der webbasierenden Gefahrenmeldung ist die Server-Box, die sich unmittelbar vor Ort befindet. Dieser Kleinst-PC empfängt die Daten aus der Brandmeldezentrale (BMZ) über ein entsprechendes Gateway, verknüpft die Meldungen mit den Objektdaten und sendet diese mittels Web-Server an die dafür autorisierten Endgeräte. Wichtige Voraussetzung ist hierfür die direkte Erreichbarkeit der Server-Box aus dem Internet. Dafür ist der optimale Weg eine separate DSL-Anbindung (DSL-Router) mit einer festen IPZuordnung. Alle relevanten Daten sind auf der Server-Box im Zuständigkeitsbereich des Kunden hinterlegt. Bei Iras professional wird das Programm für einen externen Server angeboten.

Das Programm Iras basic nutzt moderne Kommunikationswege und deren Endgeräte. Alarme, Störungen, Abschaltungen sowie technische Alarme werden aus der Gefahrenmeldeanlage (GMA), insbesondere aus der BMZ, unabhängig vom Hersteller mit Hilfe einer Browser-Darstellung sowie als App-Lösung angezeigt. Bei der App-Lösung werden die Meldungen auf den Endgeräten signalisiert und grafisch aufbereitet dargestellt. Verbunden mit dem jeweiligen Ereignis werden Zusatzinformationen an das Endgerät (Tablet-PC, Smartphone) übertragen.

Die Apps für Android und iOS dienen einer komfortablen Nutzung. Android ist das am häufigsten anzutreffende Betriebssystem Stand 2014. Es wird von vielen verschiedenen Herstellern für intelligente Geräte genutzt. Nach der Installation der App muss diese auf dem Endgerät geöffnet werden und ständig „aktiv“ bleiben, um die entsprechenden Gefahrenmeldungen zu erhalten. Das Betriebssystem iOS des Herstellers Apple weist Besonderheiten auf. So kann hier das installierte App auch im „nicht aktiven“ Status die Meldungen auf dem Tablet-PC oder Smartphone anzeigen.

Übersichtlich

Die Bedienoberfläche gestattet komfortabel das Abfragen von Meldungen in einer modernen Übersicht oder mit Hilfe von konventionellen Darstellungen wie FAT und FBF. Alle relevanten Objektdaten können mit dem jeweiligen Alarm verknüpft eingesehen werden. Zusätzlich können im Netzwerk befindliche IP-Kameras im ausgelösten Meldebereich den Gefahrenstatus visualisieren. Eine Objektverwaltung ermöglicht das Überwachen von BMA in beliebiger Anzahl und ist somit ein wichtiges Hilfsmittel zur Störungsbeseitigung für technisches Personal bei Erstinstallationen oder späteren Wartungen.

Mit vielen Features versehen ist der Revisionsmodus. Nach dem Starten registriert dieser alle Ereignisse einer Wartung und stellt diese als Dokument dem Prüfer zur Verfügung. Hinweise zur Wartung werden vermerkt und langfristig abgespeichert. So werden detaillierte Auswertungen möglich, die Rückschlüsse auf den Anlagenzustand erlauben.