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Foto: Efaflex
Industrietore im IoT: Sicherheitsrelevante Funktionen per Smartphone im Blick. Auch der Einbruchschutz per Mechanik muss trotz aller Vernetzung mitgedacht werden.

Mechanische Sicherheit

Mechanische Einbruchsicherung am Beispiel Industrietor

Bei Industrietoren, die hohen Sicherheitsanforderungen genügen müssen, kommt es auf Geschwindigkeit, Betriebssicherheit und mechanischen Schutz an.

Unternehmen, die ihre Güter und Mitarbeiter wirksam schützen wollen, sollten die essenziellen Erfolgsfaktoren mechanischer Einbruchsicherung berücksichtigen, so auch im Bereich der Industrietore. Denn obwohl Cyber-Kriminalität in aller Munde ist, bleibt ein großer Teil der Bedrohungen für Unternehmen physischer Natur. Einbrüche verursachen in Deutschland jährlich Schäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Widerstandsfähige Materialien und Konstruktionen spielen bei der Sicherung eine wichtige Rolle, sind jedoch nur ein Aspekt. Bei Industrietoren, die hohen Sicherheitsanforderungen genügen müssen, kommt es zudem auf Mechanik, Geschwindigkeit und die Betriebssicherheit an.

Widerstandsfähigkeit für die Einbruchsicherung: Einbrüche wirksam vereiteln

Unternehmen können sich wirksam schützen, indem sie den Tätern die Arbeit möglichst schwer machen. Mechanische Sicherungen sollten laut Empfehlung von „Keinbruch“ bei der Sicherungsplanung an erster Stelle stehen. Nach DIN 1627 zertifizierte Fenster, Türen und Tore sind eine wichtige Voraussetzung für wirksamen Einbruchschutz, da sie den Aufwand und die „Arbeitszeit“ für Einbrecher deutlich erhöhen. Die DIN V ENV 1627-1630:1999-04 setzt den Rahmen für einbruchhemmende Fenster, Türen und Abschlüsse mit sieben Widerstandsklassen. Je höher die Widerstandsklasse, desto höher der Schutz gegen Einbruch. Dabei müssen einbruchhemmende Elemente nicht zwingend massiv und schwerfällig sein.

Efaflex produziert Spiraltore für alle sicherheitsrelevanten Öffnungen in Gebäuden, wie beispielsweise Museen, Botschaften, Banken, Produktionshallen, Lager und andere Bereiche. Die Tore erreichen eine hohe Widerstandsklasse (WK 4) und gehören beim Öffnen und Schließen zu den schnellsten der Welt. Im Rahmen der Abwehr von Terror und Anschlägen kommen die Tore von Efaflex auch in strategischen Objekten, etwa bei Energieversorgern oder Wasserwerken zum Einsatz. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier im Material und Design der eingesetzten Bauteile, die optimal aufeinander abgestimmt sind und in ihrer Gesamtheit selbst bei extremer mechanischer Belastung infolge eines Einbruchs voll funktionsfähig bleiben.

Mechanik: Selbsterhaltende Systeme in den Industrietoren

Bei Einbrüchen mit schwerem Gerät entsteht in der Regel nicht nur ein unmittelbarer Schaden am Sicherheitssystem. Schwerwiegender als die Reparatur und Instandsetzung ist in vielen Fällen die Beeinträchtigung von Betriebsabläufen infolge eines Einbruchs. Ein Industrietor, das sich wegen beschädigter oder verbogener Lamellen nicht mehr öffnen und schließen lässt, kann Abläufe beeinträchtigen oder im Extremfall sogar komplett lahmlegen. Das Sicherheitssystem sollte deshalb so ausgelegt sein, dass im Idealfall kritische Funktionen trotz erheblicher Beschädigungen einzelner Bauteile erhalten bleiben. Ein Industrietor sollte auch dann noch zuverlässig öffnen und schließen, wenn beispielsweise einzelne Lamellen beim Einbruch mit schwerem Gerät verbogen oder beschädigt wurden. Gleiches gilt für die elektronische Steuerung. Die Sicherheits-Schnelllauftore von Efaflex bieten hier eine äußerst hohe Resilienz, zum einen durch den Einsatz einbruchhemmender Materialien, zum anderen durch eine Mechanik, die massive Einwirkungen “verzeiht” und trotzdem funktionsfähig bleibt.

Geschwindigkeit: Sicher gegen Diebstahl

Risiken für Menschen und hochwertige Güter ergeben sich zum einen durch Einbrüche, bei denen sich Kriminelle gewaltsam Zugang verschaffen. Zum anderen durch Diebstahl, der vor allem dann vorkommt, wenn beispielsweise Tore an Produktionsgebäuden oder Lagerhallen längere Zeit offenstehen. Der Schutz gegen Diebstahl stellt zusätzliche Anforderungen an ein Industrietor: Es muss automatisch, schnell und zuverlässig öffnen und schließen, damit zu jedem Zeitpunkt maximaler Schutz besteht. Diebe dürfen keine Gelegenheit bekommen, sich durch offene Tore in Gebäude zu schleichen oder gar mit einem Fahrzeug einzudringen. Die Herausforderung für Hersteller besteht darin, Einbruchhemmung und Geschwindigkeit in Einklang zu bringen. Sicherheitstore von Efaflex bieten Einbruchhemmung nach Widerstandsklasse 4 (WK 4 - DIN V ENV 1627-1630:1999-04) bei einer Schließgeschwindigkeit von 0,6 Meter pro Sekunde. Das hält selbst den schnellsten Dieb wirksam fern und bietet darüber hinaus auch Vorteile für den Normalbetrieb, etwa wenn Fahrzeuge in hoher Frequenz und Geschwindigkeit ein- und ausfahren oder im Winter die Wärmeverluste durch rasches Öffnen und Schließen der Tore minimiert werden sollen.

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Wirksamer Einbruch- und Diebstahlschutz steht und fällt mit der Zuverlässigkeit von Fenstern, Türen und Toren. Je komplexer die Elektronik und Mechanik, desto wichtiger ist es für Anwender, die Funktionsfähigkeit permanent zu kontrollieren. Digitale Technologien ermöglichen heute eine lückenlose Überwachung in Echtzeit, sodass Störungen schnell erkannt und behoben werden können. Öffnet und schließt ein Industrietor schnell und zuverlässig, um Diebstahl vorzubeugen? Treten Störungen auf, die möglicherweise auf gewaltsame Einwirkung infolge eines Einbruchversuchs schließen lassen? Industrietore, die über das Internet der Dinge vernetzt sind, lassen sich schon aus der Ferne über mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet einfach und effektiv überwachen. Auch das trägt zu einem wirksamen Einbruchschutz bei und hilft Sicherheitsverantwortlichen, schnell auf kritische Vorkommnisse zu reagieren.

Fazit: Mechanik und Elektronik sinnvoll verknüpfen

Sicherheit gegen Einbruch und Diebstahl ist die Summe verschiedener Faktoren, die es sinnvoll in Sicherheitssystem zu verbinden gilt. Mechanische Sicherungen sollten bei der Sicherungsplanung an erster Stelle stehen, da sie den Aufwand und die „Arbeitszeit“ für Einbrecher wirksam erhöhen. Hier kommt es besonders auf die Widerstandsfähigkeit der eingesetzten Materialien und Mechaniken an. Elektronik und digitale Technologien leisten einen wichtigen, aber indirekten, Beitrag zum Einbruchschutz, indem Sie Sicherheitsverantwortliche dabei unterstützen, Sicherheitssysteme zu steuern und ihre Funktionsfähigkeit zu über-wachen. Moderne Industrietore von Efaflex zeigen, wie mechanische und elektronische Komponenten in einem fortschrittlichen Sicherheitssystem vereint werden können.

Foto: Feig Electronic

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Foto: Abus Security-Center

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