Foto: Messe Duesseldorf/ctillmann

A+A 2013

Messe weiter im Aufwind

Nach vier Tagen Laufzeit endete die A+A mit einem neuerlichen Besucherzuwachs sowie einem weiter gesteigerten internationalen Zuspruch. Sie hat damit ihre weltweit führende Stellung als Markt- und Kommunikationsplattform für sicheres und gesundes Arbeiten unterstrichen.

Mehr als 63.000 Fachbesucher (2011: 60.100) informierten sich über die neuesten Trends zu den Fachmesse-Schwerpunkten: Persönlicher Schutz, Gesundheit bei der Arbeit, betriebliche Sicherheit und spezielle Ausrüstungen für den betrieblichen Brand- und Katastrophen-schutz. Mehr als jeder Vierte sei ein internationaler Besucher gewesen. Aus den 2009 gestarteten Partnerlandaktivitäten erwüchsen wertvolle Kontakte sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Diese würden den Ausstellern beim Aufbruch in attraktive Wachstumsmärkte helfen, so Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, über die starke Besucherresonanz und die länderübergreifend hohe Akzeptanz der A+A.

Nach Russland und Polen war in diesem Jahr die Türkei Partnerland der A+A. Eine erwerbstätige Bevölkerung von 23 Millionen Beschäftigten steht hier für ein hohes Anwenderpotenzial insbesondere hinsichtlich Persönlicher Schutzausrüstungen und Corporate Fashion. Halil Etyemez, stellvertretender Minister der Türkei für Arbeit und soziale Sicherung, verwies bei der A+A 2013 auf die enormen Anstrengungen seines Landes zur Verbesserung des Arbeitsschutzes durch strengere gesetzliche Rahmenbedingungen und sehr weitgehende Arbeitsschutzbestimmungen.

Die Beziehungen auf politischer Ebene und zur Arbeitsschutzszene in der Türkei sollen noch weiter intensiviert werden. In Kooperation mit dem türkischen Arbeits- und Sozialministerium wird die Messe Düsseldorf gemeinsam mit ihrer türkischen Auslandsvertretung vom 5. bis 7. Mai 2014 in Istanbul die erste Turkish Occupational Safety + Health Exhibition organisieren.

Gute Stimmung

Die A+A habe das Geschäft der dynamischen Branche weiter kräftig gepusht. Die Hallen seien an allen Tagen top besucht gewesen. Wer zur A+A komme, handle sehr qualitätsorientiert. Die Kunden investierten in den Schutz ihrer Mitarbeiter und achteten auf hohen Tragekomfort, ansprechendes Design und eine einsatzgerechte Ausgestaltung der Schutzausrüstungen und Schutzkleidung, fasst Klaus Bornack, Präsident des Messebeirates der A+A 2013 und Geschäftsführer der Bornack GmbH, die gute Stimmung der Anbieter in den Hallen zusammen.

Positiv sind auch die Marktvorzeichen. Nach Angaben einer zur A+A vorgestellten Studie liegt das Marktvolumen für PSA (Persönliche Schutzausrüstungen) in Deutschland jährlich bei rund 1,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum im Zeitraum von 2004 bis 2012 um 35 Prozent.

Prävention bringt Vorteile

In Parallelität zur Fachmesse zählte der internationale A+A-Kongress in diesem Jahr 5.500 Teilnehmer und setzte dabei ebenso positive wie deutliche Signale. Ein Schwerpunkt lag hier wie auch bei der internationalen Konferenz der International Labour Organization (ILO) auf der Prävention, der Anerkennung von Berufskrankheiten und dem richtigen Umgang mit Betroffenen.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung seien vielfältige Konzepte gefragt, wie Dr. Christa Sedlatschek, Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, anlässlich ihres A+A-Besuches betonte: Es gehe darum, positiv auf die Arbeitsfähigkeit einzuwirken. Das betreffe etwa Fragen der Arbeitsgestaltung, der Arbeitsorganisation, der mentalen Gesundheit, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Arbeitsplatzsicherheit oder aber auch der besseren Integration von Migranten.

Trendbarometer

Zweifelsohne haben die Anbieter die Zeichen der Zeit erkannt. Bei einem Rundgang durch die Messehallen der A+A 2013 konnte sich jeder von ihrem Ideenreichtum überzeugen. Gut 1.600 Aussteller aus 55 Nationen, so viele wie noch nie zuvor in der Veranstaltungshistorie, präsentierten die gesamte Bandbreite an Produkten und Services für den persönlichen Schutz, gesundes Arbeiten in unterschiedlichsten Tätigkeiten sowie die Realisation störungsfreier Betriebsabläufe.

Ein wesentlicher Trend – und das dürfte insbesondere auch junge Anwender ansprechen – ist das Zusammengehen von Mode und Funktion. Selbst Schutzschuhe der höchsten Schutzkategorie sind mittlerweile dank modischer Farben (von Knallblau und Lila bis hin zu Neon-Grün), dank ihres geringen Gewichts und komfortbetonter Passform von angesagten Sneakern für die Freizeit nicht mehr zu unterscheiden.

Wenngleich das Design die Schutzfunktion demnach geschickt kaschiert, verdient auch die Funktionalität der PSA eine nähere Betrachtung. Moderne Gewebe und hochwertige Hightech-Materialien sorgen für Langlebigkeit, einfache Pflege, ein angenehmes Tragegefühl sowie gutes (Körper-)Klima bei jedem Einsatz.

Tätigkeitsspezifische Vorrichtungen, zum Beispiel passgenau eingearbeitete Taschen für Werkzeuge, Messgeräte oder Mobiltelefone, steigern die Trageakzeptanz zusätzlich. Insgesamt dominiert die ganzheitliche Betrachtungsweise. Die Kombination von verschiedenen aufeinander abgestimmten Ausrüstungsbestandteilen bringt das Optimum an Sicherheit.

Im Trend liegt darüber hinaus die „Corporate Fashion“. Einen Überblick über angesagte Farben, Schnitte und Materialien dieser sehr modisch geprägten, vor allem im Dienstleistungsbereich stark nachgefragten Berufsbekleidung mit eher leichter Schutzfunktion gaben die Vorführungen der A+A Modenschau.

Für das besondere „Live“-Erlebnis im Sinne der Vermittlung von Best Practices sorgten auch die weiteren Themenparks der A+A. Ergonomie und gesunde Arbeitsplatzgestaltung für unterschiedliche Branchen standen im Fokus beim Themenpark Workplacedesign. Konzepte, Produktneuheiten und Services im Hinblick auf Gefahrstoff-Handling, betrieblichen Brand- und Katastrophenschutz sowie PSA thematisierte der Innovationspark „Safety & Security“. Vorbeugender Brandschutz und sicheres Agieren im „Falle des Falles“ fanden dagegen viel Beachtung in den Präsentationen des Themenparks betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz.

Die nächste A+A findet in Düsseldorf vom 27.10. bis 30.10.2015 statt.

Foto: Messe Duesseldorf

A+A 2013

Messe mit Buchungsrekord

Die A+A 2013 wird vom 5. bis 8. November mit einem neuen Buchungsrekord an den Start gehen und ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Zur international führenden Veranstaltung für sicheres und gesundes Arbeiten haben die rund 1.600 Aussteller mit 60.655 Quadratmetern so viel Fläche gebucht wie nie zuvor.

Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

A+A 2015 in Düsseldorf

Der Mensch im Mittelpunkt

Zu ihrer 30. Ausgabe in Düsseldorf verzeichnet die A+A erneut eine starke Buchungsnachfrage. So wird die A+A Fachmesse und Kongress für sicheres und gesundes Arbeiten vom 27. bis 30. Oktober 2015 mit gut 65.000 Quadratmetern von Ausstellern gebuchter Fläche weiter wachsen.

Foto: Messe Düsseldorf

A+A 2015

Fachmesse vermittelt Aspekte sicherer Arbeit

Die A+A 2015, die vom 27. bis 30. Oktober in Düsseldorf mit mehr als 1.800 Ausstellern stattfindet, belegt erstmals neun Messehallen. Die von Ausstellern gebuchte Fläche ist dabei um mehr als zehn Prozent angewachsen.

Foto: Messe Düsseldorf

A+A 2015 in Düsseldorf

Gesundes Arbeiten – mehr Leistung

Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein Schwerpunktthema der A+A 2015, die vom 27. bis 30. Oktober in Düsseldorf stattfindet. Die Messe ist mit fast 1.800 Ausstellern die weltweit führende Markt- und Kommunikationsplattform für sicheres und gesundes Arbeiten.