Foto: Nicht bei mir

Einbruchschutz

Mit Leidenschaft für Einbruchschutz

Die von Sicherheitsverbänden und Polizei getragene Initiative „Nicht bei mir!“ ist ein Erfolgsmodell. Seit 15 Jahren erfährt sie zunehmenden Zuspruch.

Die Initiative „Nicht bei mir!“ gehört zu den bekanntesten Namen, wenn es um das Thema Einbruchschutz geht. Vor nunmehr 15 Jahren haben sich die Verbände der Sicherheitswirtschaft mit der Polizei zusammengetan, um sich gemeinsam für mehr Einbruchschutz zu engagieren.

Herstellerneutrale Beratung von Errichtern und Fachbetrieben

Den Initiatoren war dabei wichtig, dass die Öffentlichkeit herstellerneutral informiert wird. Die Initiative ist diesem Credo immer treu geblieben und blickt heute auf anderthalb Jahrzehnte erfolgreiche Präventionsarbeit zurück.

Knapp 400 Fachbetriebe und Errichter bilden dabei das Rückgrat von „Nicht bei mir!“. Bernd Loers ist einer von ihnen. Er führt das Familienunternehmen Knorr Alarm und Elektronik in Berlin und ist überzeugt von der Wirkung der Initiative: „Die Tatsache, dass die Initiative herstellerneutral ist, zeigt, dass es hierbei nicht um Produktwerbung, sondern um die Information zum Einbruchschutz geht.“

Erfolg von „Nicht bei mir!“ basiert auf drei Säulen

Das Engagement von „Nicht bei mir!“ fußt heute auf drei Säulen, bestehend aus Medienarbeit, Online-Kommunikation und Fachpartnerbetreuung. Die Fäden dafür laufen im Projektbüro der Initiative zusammen.

Die erste Säule umfasst klassische Medienarbeit. Das „Nicht bei mir!“-Pressebüro platziert Beiträge in lokalen und überregionalen Medien sowie Fachmagazinen und steht für Presseanfragen zur Verfügung. Endkunden im privaten Bereich werden durch die Medienarbeit für das Thema Einbruchschutz sensibilisiert. Die Aufmerksamkeit in der Tagespresse motiviert die Leser und Leserinnen zur weiteren Beratung beziehungsweise zum Kauf von Sicherheitstechnik und -dienstleistungen.

Durch nachhaltige Medienarbeit ist die Initiative über das gesamte Jahr medial präsent. Besonders Interviews mit dem Vorsitzenden der Initiative, Herrn Dr. Helmut Rieche, finden seit Jahren Eingang in die großen Medien Deutschlands. Zudem finden die bis zu fünf Pressemitteilungen pro Jahr großen Anklang in der Lokal-, Publikums- und Fachpresse.

Die zweite Säule bildet die immer wichtiger werdende Präsenz im Internet und insbesondere in den sozialen Medien. Das umfassende Informationsportal www.nicht-bei-mir.de ist für Endkunden eine der ersten Anlaufstellen zum Thema Einbruchschutz im Netz. Die Seite ist über die gängigen Suchmaschinen einfach zu finden und dient Verbrauchern als unabhängige Informationsplattform und Orientierungshilfe. Neben Informationen zu Einbruchgefahren und Schutzmaßnahmen finden Besucher eine Datenbank, in der alle teilnehmenden Fachbetriebe leicht zu finden sind. Durch Eingabe der Postleitzahl finden potenzielle Kunden und Errichter schnell zueinander. Ergänzend dazu ist die Initiative auch auf Facebook präsent. Unter www.facebook.com/nichtbeimir treten Verbraucher, Fachpartner und Projektbüro in direkten Austausch.

Die dritte Säule ist das Fachpartnerbüro, welches die Mitglieder der Initiative mit Informationsmaterialen versorgt und bei Fragen jederzeit ansprechbar ist. Es bietet Unterstützung in allen Kommunikations-Belangen und stellt kostenlose Informationsmaterialien wie Flyer, Plakate, Videos zum Thema Einbruchschutz sowie Vortragsmaterial zur Verfügung. Zusätzlich steht den Fachpartnern im Mitgliederbereich der Webseite ein umfangreiches Angebot an Materialien zur Verfügung, die heruntergeladen und frei genutzt werden können.

Foto: Nicht bei mir

Einbruchschutz stärker ins Bewusstsein bringen

Mitglieder der Initiative schätzen an ihr, dass man gemeinsam mehr erreichen kann als der einzelne Betrieb. „Wir haben das Gefühl, dass das Thema Einbruchschutz nicht ausreichend präsent ist,“ sagt Ulrich Wollenberg von der Tischlerei Wollenberg. „Als Einzelunternehmen hat man jedoch nicht die Möglichkeit, so viele Menschen zu erreichen, wie wir es gemeinsam mit einer großen Initiative schaffen können. Um das zu ändern, engagieren wir uns bei ‚Nicht bei mir!‘.“

Nach anderthalb Jahrzehnten kann man stolz zurückblicken und feststellen, dass die Aufklärungsarbeit Früchte trägt: Einbrüche in Privatwohnungen und Eigenheime in Deutschland haben in den letzten Jahren abgenommen. Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 zählt insgesamt 97.504 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstählen, rund 16,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt seit vielen Jahren der Anteil der erfolglosen Einbruchsversuche. 2018 scheiterte schon fast die Hälfte aller Einbruchsversuche – vor allem an installierter Sicherheitstechnik.

Damit sich dieser Trend fortsetzt, setzt die Initiative in ihrer Arbeit immer wieder neue Akzente. „Nicht bei mir!“ fußt auf dem jahrelangen Engagement der Fachbetriebe, die ihren wichtigen Beitrag zu einer der am längsten bestehenden Einbruchschutz-Kampagnen Deutschlands leisten.

Neben den Fachbetrieben wird die Initiative von den folgenden Verbänden gefördert und von dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundess ProPK unterstützt:

  • BHE Bundesverband Sicherheitstechnik
  • • Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW)
  • • Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie. (FVSB)
  • • Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI)

Für einen Jahresbeitrag können Fachbetriebe der Sicherheitswirtschaft zu Fachpartnern der Initiative werden. Als Partner erscheinen die Betriebe in der Fachpartnersuche auf der Website der Initiative. Zusätzlich profitieren die Betriebe von den umfangreichen Informationsmaterialien.

Mit dem richtigen Verhalten und einer Kombination aus mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik können Sie sich effektiv vor Einbrüchen schützen.
Foto: Nicht bei mir

Einbruchschutz

So schützen Sie sich effektiv vor Einbrüchen

Mit dem richtigen Verhalten und einer Kombination aus mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik können Sie sich effektiv vor Einbrüchen schützen.

Foto: Initiative Einbruchschutz

Einbruchstatistik 2015

Beim Einbruchschutz aktiver werden

Weiterhin steigt deutschlandweit die Anzahl an Wohnungseinbrüchen - im vergangen Jahr sogar um zehn Prozent. Dabei zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) auch, dass über 42,7 Prozent aller versuchten Einbrüche nicht vollendet werden. Dies ist vor allem durch effektive Sicherheitstechnik begründet.

Foto: K-Einbruch

Kampagne “K-Einbruch”

Prävention durch Aufklärung

Fast 133.000 Wohnungseinbrüche gabe es 2011 laut Polizeilicher Kriminalstatistik - ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schäden betragen jährlich rund 600 Millionen Euro. Daher ist der Einbruchschutz und die neue Kampagne "K-Einbruch" ein Schwerpunkt in der Arbeit der Polizeilichen Kriminalprävention.

Foto: www.kriminalpraevention.de

Kriminalprävention

Staatliche Förderung für Sicherheitstechnik

Die Polizei weiß: Richtige Sicherungen schützen vor Wohnungseinbruch. Was viele Bürger nicht wissen: Bund und Länder unterstützen den Einbau solcher Sicherheitstechnik. Nun gibt es aktuelle Informationen über diese Fördermöglichkeiten.