Die Einsatzgebiete für den Multisensor-TI zur Brandfrüherkennung von Kentix sind vielfältig und erstrecken sich über Rechenzentren, Maschinen und Anlagen, Batteriesysteme, Elektroanlagen- und Verteilungen sowie Lagerstätten in der Logistik.
Foto: Kentix

Brandmeldesysteme

Multisensor verbessert Brandfrüherkennung

Kentix stellt einen neuen Multisensormit mit integriertem Wärmebildsensor zur besseren Brandfrüherkennung vor, der bis zu vier Brandursachen detektiert.

Die Kentix GmbH, Hersteller von professionellen Smart-Building-Security-Lösungen für die physische Sicherheit geschäftskritischer Infrastrukturen, erweitert ihre Produktpalette im Bereich Smart Monitoring. Die neueste IoT-basierte Multisensor-Generation ermöglicht das Monitoring weiterer brandkritischer Parameter durch den Einsatz moderner Thermalbildsensoren und der Überwachung der Luftqualität.

Integrierte Sensoren erkennen vier verschiedene Brandursachen

Somit ist erstmals ein Brandfrühmonitoring von bis zu vier brandauslösenden Faktoren möglich und damit die Erkennung von Entstehungsbränden in der frühesten Phase, idealerweise bevor es zu Defekten, Ausfällen oder Bedrohungen kommt. Durch die Ethernet-Schnittstelle mit Power over Ethernet (PoE) gelingt die Integration in die IT-Umgebung einfach und kostensparend.

Der neue „Multisensor-TI“ integriert neben den bereits vorhandenen Umgebungssensoren wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchte, Vibration und Kohlenmonoxid neue Sensoren für Luftqualität, Luftdruck und einen Thermalbildsensor. Somit stehen zehn integrierte Sensoren für eine umfassende Überwachung der Raumumgebung zur Verfügung.

Speziell der Thermalbildsensor mit seinen 1024 px Auflösung und dem großen Blickwinkel bis 90 Grad erweitert den Anwendungsbereich der Brandfrüherkennung erheblich. Somit werden vier wichtige Brandparameter - Oberflächentemperatur, Kohlenmonoxid, Luftqualität und Umgebungstemperatur – gleichzeitig überwacht.

Durch die bildgebende Überwachung und Alarmierung mit dem Wärmebildsensor können bessere und schnellere Entscheidungen zur Sicherung der Anlage getroffen werden. Je nach Objektiv und Abstand können Flächen bis zu 50 m² temperaturüberwacht werden.

Ein integrierter Luftqualitätsensor misst flüchtige Gase (VOC - Volatile Organic Compounds) kohlenstoffhaltiger Stoffe, die bei bestimmten Temperaturen verdunsten und zu einer Verschlechterung der Luftqualität führen. Auch hierüber lassen sich Rückschlüsse auf eine mögliche Brandentstehung schließen.

Multisensor-TI kann mehrere Personen gleichzeitig erkennen

Ziel der 4-Faktor-Brandfrüherkennung ist es, die Entstehung eines Brandes so früh wie möglich zu erkennen. Besonders mit dem Wissen, dass mehr als 50 % der Brände in technischen Anlagen durch eine fehlerhafte Elektrotechnik entstehen und sich diese Brände ausgehend von Glimm- und Schmorbränden über Tage und Stunden entwickeln können, bietet die Überwachung der vier genannten Faktoren ganz wesentliche Vorteile.

Die Einsatzgebiete für den Multisensor-TI sind vielfältig und erstrecken sich über Rechenzentren, Maschinen und Anlagen, Batteriesysteme, Elektroanlagen- und Verteilungen sowie Lagerstätten in der Logistik.

Durch den integrierten Wärmebildsensor kann der nur 90 x 90 mm große Multisensor Personen und deren Bewegungsrichtung erkennen. Mehr als zehn Personen können damit gleichzeitig ausgemacht und in definierter Bewegungsrichtung überwacht werden.

Somit lassen sich Personenzählungen in Eingangsbereichen von Geschäften, Büros oder anderen Flächen durchführen. Durch frei definierbare Bewegungsfenster können Objekte im Detektionsfeld, zum Beispiel Heizkörper oder Geräte ausgeblendet werden.

Mit den offenen Schnittstellen, wie der Rest-API oder SNMP, lässt sich der Sensor in eigene Systemumgebungen oder Cloud-Anwendungen integrieren. Die Integration in die Kentix-Systemumgebungen, basierend auf dem Kentix Alarmmanager, ist jederzeit möglich. Die einfache Konfiguration und Bedienung über Web-GUI und Smartphone-App sind dabei obligatorisch.

Datenschutzkonform by Design

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die datenschutzkonforme Überwachung der Anlagen, da keine personenbezogenen Daten wie Videobilder im System gespeichert werden. Lediglich die Wärmebilder, die keine Personenerkennung ermöglichen, werden abgespeichert und übertragen.

Zur besseren Auswertung eines Wärmebildes kann ein statisches Realbild der Umgebung eingeblendet werden. Damit sind Anwendungen wie sogenannte „Totmann-Melder“ zum Personenschutz einfach umzusetzen.

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Branddetektion in der Industrie

Glutnester erkennen

Während konventionelle Rauchmelder im Büro- und Verwaltungstrakt ihre Aufgabe hervorragend erfüllen, müssen bei der Lagerung, dem Transport und bei der Bearbeitung brennbarer Stoffe wie Kohle oder Holzpellets andere Detektionstechnologien eingesetzt werden.

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Kentix

Sensoren in der neuen Generation vorgestellt

Kentix startet mit einem neuen Gesamtkonzept für 360-Grad Smart-Building Security durch. Altbewährte Produkte aus den Sparten Umgebungsmonitoring und Zutrittskontrolle wurden hierzu optimiert.

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Brandfrüherkennung mit Infrarotmesstechnik

Präventiv und effektiv

In der heutigen Zeit spielt die frühzeitige Detektion von Entstehungs- und Schwelbränden bei der Lagerung von Abfall-, Recycling- und Materialgütern eine große Rolle. Für die Brandfrüherkennung bietet die Infrarotmesstechnik hier einen vielversprechenden Lösungsansatz.

Foto: Dias Infrared

Dias Infrared

Systeme zur Brandfrüherkennung

Zur Security 2014 wird die Dias Infrared GmbH ihre Systemlösungen zur Brandfrüherkennung in verschiedenen Einsatzszenarien vorstellen.