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Dedrone

Neue Investoren für Anti-Drohnen-Start-up

Dedrone sichert sich die Unterstützung von fünf bekannten Gründern und Managern aus dem Silicon Valley und sammelt einen siebenstelligen Betrag ein.

In das deutsch-amerikanische Start-up investieren Dominic Orr, Geschäftsführer von Aruba Networks, Selina Lo, Geschäftsführerin von Ruckus Wireless, Hans Robertson, Mitgründer von Meraki, Tom Noonan, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und CEO von Internet Security Systems sowie Trevor Healy, ehemaliger Geschäftsführer von Jajah und Amobee. Alle Investoren haben gemeinsam, dass sie bereits Technologie-Unternehmen gegründet oder geleitet und diese extrem erfolgreich verkauft haben, vier von ihnen für mehr als eine Milliarde Dollar.

Dedrone entwickelt den Dronetracker, eine Software-Plattform zur Detektion und Abwehr ziviler Drohnen. Diese wird weltweit eingesetzt, um kritische Infrastrukturen, Stadien, Gefängnisse und VIPs vor kriminellen kleinen Drohnen zu schützen. Ein Wachstumsmarkt, denn die kleinen, unbemannten Fluggeräte kommen nicht nur immer häufiger Flugzeugen in die Quere, sondern werden auch zunehmend für Straftaten wie Schmuggel, Spionage und Terrorangriffe missbraucht. Bisher steckten die Venture Capital Agenturen Menlo Ventures aus dem Silicon Valley und Target Partners aus München insgesamt 12,9 Millionen Dollar in das junge Unternehmen, das inzwischen rund 60 Mitarbeiter in San Francisco und Kassel beschäftigt.

Foto: Jens Distelberg

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Hauptsitz nach San Francisco verlegt

Das Kasseler Start-up Dedrone, das ein System zum Schutz vor kriminellen Drohnen entwickelt hat, wagt den Sprung über den großen Teich. Von San Francisco aus will das Unternehmen den nordamerikanischen Markt erobern und weiter wachsen.

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Schutz vor Drohnen

Die Gefahr erkennen

Die Oxford Research Group, ein unabhängiger Think-Tank mit dem Schwerpunkt Sicherheit, hat einen alarmierenden Bericht veröffentlicht. Die wichtigste Erkenntnis: Immer leistungsfähigere, leicht verfügbare Drohnen bieten Terroristen und anderen Kriminellen ganz neue Möglichkeiten, verheerende Straftaten zu verüben. Da gilt es für Unternehmen und Behörden, über Schutzmaßnahmen nachzudenken.

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Luftraum vor Drohnen schützen

Die Dedrone GmbH zeigt auf der Security 2016 ihren Dronetracker, der zum Schutz des Luftraums vor unerwünschten zivilen Drohnen dient. Das System wurde speziell für den Einsatz in urbanen Gebieten entwickelt.

Foto: Rainer Land/Pixelio

Mini-Drohnen als Sicherheitsrisiko

Gefahr von oben

„Frankreich in Angst – Mysteriöse Drohnen über Atomkraftwerken gesichtet“, titelte ein bekanntes deutsches Boulevardblatt am 11. November 2014. Die Rede war von zivilen Mini-Drohnen. Stellen diese ein unakzeptables Risiko für die innere Sicherheit, den Flugbetrieb und den Unternehmensschutz dar?