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Niederländische Stadt setzt auf Netz aus IP-Video-Kameras

Die niederländische Stadt Maastricht hat auf Basis eines Glasfasernetzes ein zentral gesteuertes System aus Netzwerk-Kameras des IP-Video-Spezialisten Axis Communications implementiert.

Zusammen mit der Firma Arkasis B.V. hat die Stadt Maastricht das Kontrollsystem entwickelt und installiert. Ziel ist es, den Verkehrsfluss innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen intelligenter und umweltschonender zu steuern. Die Kameras sind an den Ampeln wichtiger Verkehrsknotenpunkte angebracht. So kann sich die Stadt einen optimalen Eindruck vom Verkehrsaufkommen verschaffen und Gefahrensituationen vorbeugen. Damit hat das zuständige Maastrichter Team für dynamisches Verkehrsmanagement immer einen Überblick über die aktuelle Verkehrslage und außerdem Zugang zu älteren oder früher aufgenommen Bildern, um situativ die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Die an den Ampeln aufgenommenen Kamerabilder werden auf einem speziellen Server im Rechenzentrum des Rathauses zentral verarbeitet. Sowohl die aktuellen als auch ältere Bilder können in der Leitstelle, an den Arbeitsplätzen oder über iPads eingesehen werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Bilder externen Parteien wie der Polizei oder den Bürgern zugänglich zu machen. Mit dem neuen zentralen Kontrollsystem verfügt Maastricht über eine komplett integrierte Lösung zur Echtzeit-Darstellung von Verkehrslagen.

Die Axis Q1604-E- und Axis Q6035-E-Kameras sind über die Seetec-Überwachungs-software mit einem zentralen Server verbunden. In der neuen Konstellation gehören alle Kameras zu einem einzigen, zentral verwalteten System. Von der Zentrale im Rathaus aus hat die Stadt Tag und Nacht Zugriff auf die Bilder der Kameras, die sich auch problemlos mit anderen Institutionen wie der Polizei austauschen lassen. Für Aufnahmen bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei Nacht verfügen die Kameras über die Axis Lightfinder-Technologie, die auch unter solchen Umständen Farbbilder liefert.

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Einblick in die Integrierte Leitzentrale in Stuttgart

Das Rollende im Blick

Den Verkehr in Ballungsgebieten zu beherrschen, stellt bei immer mehr Fahrzeugen die Verantwortlichen vor große Heraus-forderungen. Das zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel Stuttgart.

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Elbfähre mit IP-Videolösung

Entspannt ankommen

Die Fährverbindung zwischen dem niedersächsischen Wischhafen und dem schleswig-holsteinischen Glücksstadt ist die nordwestlichste Elbquerung für Kraftfahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger. Der Fährbetrieb besteht seit 1919 und wird bereits in dritter Generation von den Familien Both, Harttermann und Lorenzen betrieben. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und befördert auf vier Großfähren über 7.000 Fahrzeuge pro Jahr.

Foto: Christoph Mukherjee/ Baureferat München

Technisches Betriebszentrum München

Im Auge des Geschehens

Nach viermonatigem Testbetrieb ging im April dieses Jahres mit dem neuen Technischen Betriebszentrum (TBZ) der Stadt München Europas modernste zentrale Steuerungseinheit zur Lenkung und Überwachung des Verkehrs und der Betriebstechnik in Betrieb.

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Verkehrsmanagement

Mit Köpfchen den Stau umgehen

Darmstadt liegt inmitten eines großen Ballungsraums im Rhein-Main-Gebiet. Staus gehörten hier lange zum Alltag. Den Verkehrsfluss verbessern seit kurzem über 200 installierte Videosensoren sowie ein Video-Management-System, das Verkehrsströme sichtbar macht, die von einer Vielzahl verschiedener Kameras erfasst und übermittelt werden.