Mittels OSDP-Standard werden physische Zutrittskontrollsysteme stärker zum Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung betrieblicher Prozesse, meint HID Global.
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Zutrittskontroll-Systeme

OSDP-Standard für physische Zutrittskontrollsysteme

Mittels OSDP-Standard werden physische Zutrittskontrollsysteme stärker zum Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung betrieblicher Prozesse, meint HID Global.

Das Open Supervised Device Protocol (OSDP) wird immer mehr zum neuen Standard für die Kommunikation zwischen Controller und Lesegerät bei physischen Zutrittskontrollsystemen. Die Vorteile, die OSDP mit sich bringt, sind weitreichend, da die OSDP-Spezifikation auf hohe Kompatibilität, Skalierbarkeit und Sicherheit ausgelegt ist. Eine hochsichere bidirektionale Kommunikation ist durch die AES-128-Verschlüsselung gewährleistet, die Hacker-Angriffe erheblich erschwert.

OSDP schafft vor allem auch eine offene und interoperable Architektur mit Unterstützung der IP-Kommunikation. Damit kann ein Unternehmen das Zutrittskontrollsystem für zusätzliche Einsatzbereiche und Applikationen nutzen und auch die Systemfunktionalität flexibel erweitern, wenn sich die Anforderungen ändern.

Optimierte physische Zutrittskontrolle mit OSDP

Das Zutrittskontrollsystem identifiziert Personen und gewährt ihnen Zugang zu den Bereichen, für die sie eine Berechtigung haben – vom Parkhaus über den Gebäudezugang bis hin zu Aufzügen, Etagen, Büros oder Besprechungs- und Gemeinschaftsräumen.

Bereiche, die eine strengere Zugangskontrolle erfordern, können bei Bedarf um eine biometrische Verifikationsebene erweitert werden. Mitarbeiter erhalten nicht nur physischen Zutritt, sondern auch logischen Zugang zum Unternehmensnetz und zu Cloud-Anwendungen wie Office 365 mit demselben Identitätsnachweis, den sie beim Betreten des Gebäudes verwendet haben. Als eine zusätzliche Sicherheitsebene kann eine Multifaktor-Authentifizierung hinzugefügt werden, die eine PIN oder biometrische Daten erfordert.

Zutrittskontrollsystem mit erweiterten Aufgaben

Wenn ein Mitarbeiter ein Gebäude betritt oder verlässt, kann mittels desselben Ausweises, der die Tür öffnet, die Eintritts- und Austrittszeit über ein integriertes Zeit- und Anwesenheitssystem (Workforce Management) erfasst werden. Eine Büroraumverwaltung mit Hotdesking ersetzt in immer größerem Umfang die traditionellen Büros, da viele Unternehmen Kosten reduzieren und die Arbeitsoptionen für ihre Mitarbeiter optimieren wollen.

Mit ihrem Identitätsnachweis können Mitarbeiter dabei bei der PC-Nutzung sicherstellen, dass sie nicht auf die Vorteile eines individualisierten Arbeitsplatzes verzichten müssen.

„Die Standardisierung mittels OSDP ist von erheblichem Nutzen für Anwender. Sie bietet eine hohe Skalierbarkeit, Sicherheit und Flexibilität, etwa beim Einsatz der für die eigenen Anforderungen am besten geeigneten Controller beziehungsweise Lesegeräte“, erklärt Markus Baba, Area Sales Manager D-A-CH bei HID Global. „Und schließlich kann OSDP durch seine Interoperabilität auch die Basis für die Vernetzung unterschiedlichster Systeme und Applikationen bilden und damit zur Harmonisierung betrieblicher Prozesse beitragen: von der physischen Zutrittskontrolle über die logische Zugangskontrolle bis hin zu Anwendungsfällen wie Zeiterfassung, sicheres Drucken oder bargeldloses Bezahlen.“