Nachdem die Perimeter Protection in Nürnberg aus Pandemiegründen um ein Jahr verschoben wurde, freuen sich die Veranstalter umso mehr darauf, wieder Aussteller und Fachbesucher begrüßen zu dürfen.
Foto: Nürnbergmesse/Heiko Stahl
Nachdem die Perimeter Protection in Nürnberg aus Pandemiegründen um ein Jahr verschoben wurde, freuen sich die Veranstalter umso mehr darauf, wieder Aussteller und Fachbesucher begrüßen zu dürfen.

Messen

Perimeter Protection startet 2023 wieder durch

Interview mit Frank Venjakob, Veranstaltungsleiter für die Perimeter Protection bei der Nürnbergmesse über die anstehende Messe 2023.

Das Messejahr 2023 wird wieder mit der Perimeter Protection in Nürnberg beginnen. Nachdem die Veranstaltung aus Pandemiegründen um ein Jahr verschoben wurde, freuen sich die Veranstalter der Messe für Perimeterschutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit umso mehr darauf, wieder Aussteller und Fachbesucher begrüßen zu dürfen. Aus diesem Anlass sprach PROTECTOR mit Frank Venjakob, Veranstaltungsleiter für die Perimeter Protection bei der Nürnbergmesse.

Wir leben in einer Phase weltweiter Krisen und zunehmender Unsicherheiten. Macht sich dies auch in der Nachfrage nach Lösungen des Perimeterschutzes bemerkbar? Wie entwickelt sich der Markt?

Frank Venjakob: Was das betrifft, können wir lediglich die Nachfrageentwickung unserer Messe beurteilen – und damit sind wir sehr zufrieden. Die Aussteller freuen sich, ihre neuen und weiterentwickelten Lösungen endlich präsentieren zu können. Auch das Wachstum an Ausstellern mit bisher 39 Neuausstellern zeigt, dass das Interesse am Markt ausgesprochen groß ist. Natürlich sind die aktuellen Herausforderungen wie Lieferschwierigkeiten und Personalmangel auch in der Branche spürbar. Hier gilt es abzusehen, wie sich diese in Zukunft entwickeln.

Die Perimeter Protection hat sich seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2010 als Fachmesse für Freigeländeschutz und Gebäudesicherheit etabliert. Wie hat sich die Messe über die Jahre gewandelt und was dürfen wir 2023 an Neuheiten erwarten?

Frank Venjakob: Die Fachmesse ist über die Jahre sehr stark gewachsen, vor allem auch im internationalen Bereich. Begonnen hatten wir überwiegend in der Zaunbranche, mittlerweile sind wir sogar europaweit die größte Spezialmesse im Bereich des intelligenten Freigelände- und Gebäudeschutz. Neu ist die Integration der Sonderfläche U.T.Sec, die das Thema Detektion, Einsatz und Abwehr von Drohnen sowie anderen unbemannten Technologien beleuchtet und so den ganzheitlichen Freigelände- und Gebäudeschutz ergänzt.

Zusätzlich findet die Perimeter Protection in neuen Hallen und einem neuen Bereich des Geländes statt. In den Hallen 1 und 2 sowie dem Eingang Mitte. So können wir das stetige Wachstum der Fachmesse noch besser gewährleisten. Schon jetzt sind nur noch wenige Flächen in beiden Hallen frei. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf das Stattfinden der Perimeter Protection im nächsten Jahr, die Neuheiten und Entwicklungen der Branche kennenzulernen sowie Ausstellende und Besuchende endlich wiederzusehen.

2023 wird es ein begleitendes Fachforum zur Perimeter Protection geben. Was wird den Besuchern hier geboten und wie grenzt es sich von der Nürnberger Sicherheitskonferenz ab, die ebenfalls parallel stattfindet?

Frank Venjakob: Das Fachforum findet nächstes Jahr in Halle 2 statt. Es ist diesmal bedeutend größer als in der vergangenen Ausgabe. Damit bereiten wir uns auf den erhöhten Besucherandrang vor, der 2020 dazu führte, dass Besuchende in den Gängen anstehen mussten. Nun bietet sich ausreichend Platz für viele Themen und viele Besuchende. Die Inhalte des Fachforums erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit dem Verband für Sicherheitstechnik (VfS). Darüber hinaus finden auch Themen zu Detektion, Einsatz und Abwehr von Drohnen und anderen unbemannten Technologien ihren Platz, die wir gemeinsam mit dem Verband für Unbemannte Luftfahrt (UAV DACH) und dem Curpas e.V. konzipieren.

Natürlich haben auch unsere Ausstellerinnen und Aussteller die Möglichkeit ihr Know-How zu präsentieren. Weitere Details zu den Themen und Speakern sind wie gewohnt auf der Website zu finden. Wir freuen uns sehr, dass die Nürnberger Sicherheitskonferenz am 18.01.2023 wieder parallel in Zusammenarbeit mit der Akademie für Sicherheit stattfindet. Während die Konferenzinhalte ihren Schwerpunkt in der privaten Sicherheitsbranche haben, zeigt das Fachforum primär Themen für die Anwender und Hersteller der Sicherheitsbranche sowie natürlich für Besuchende aus dem Bereich der unbemannten Technologien.

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 Frank Venjakob, Veranstaltungsleiter für die Perimeter Protection bei der Nürnbergmesse.
Foto: Nürnbergmesse GmbH
Frank Venjakob, Veranstaltungsleiter für die Perimeter Protection bei der Nürnbergmesse.

Was kann eine spezialisierte Fachmesse bieten, das eine große, branchen- und gewerkeübergreifende Sicherheitsmesse vielleicht nicht leisten kann? Wo setzen Sie Akzente?

Frank Venjakob: Alleine die Spezialisierung ist schon ein Akzent verglichen mit anderen großen Fachmessen die viele verschiedene Themengebiete abdecken. Auf der Perimeter Protection setzen wir ganz klar den Fokus auf intelligenten Freigelände- und Gebäudeschutz. Somit finden Besuchende genau das, was sie brauchen. Zum anderen bekommen Ausstellende eine passgenaue, zielgruppengerechte Ansprache. Die Zahlen von 2020 beweisen dies sehr schön: 94 Prozent der Aussteller konnten ihre wichtigsten Zielgruppen erreichen sowie neue Geschäftsverbindungen knüpfen. Es findet sich auf der Fachmesse also niemand, der dort nicht hingehört.

Die Perimeter Protection wächst seit 2010 kontinuierlich und zieht immer mehr Besucher an.
Foto: Nürnberg Messe/ Heiko Stahl

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Foto: Nürnberg Messe

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Foto: Nürnberg Messe

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Foto: Nürnberg Messe / Thomas Geiger

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