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Foto: Hanwha Techwin
Power over Ethernet (PoE) erweitert Möglichkeiten der Videotechnik – Hanwha Techwin erläutert, wie sich diese Art der Stromversorgung ideal nutzen lässt.

Videosicherheit

PoE erweitert Möglichkeiten der Videotechnik

Hanwha Techwin Europe gibt einen Überblick über die Vorteile von PoE in der Videotechnik und erläutert zudem die dazugehörige Fach-Terminologie.

Power-over-Ethernet(PoE)-Technologie ist heute Bestandteil verschiedenster Sicherheits- und Überwachungslösungen und erweitert die Möglichkeiten der Videotechnik. Die neueste Version des 2003 eingeführten Standards hat die Leistungsfähigkeit der Technologie deutlich ausgebaut. Sicherheitsexperten sind nun in der Lage, völlig neue Einsatzbereiche für PoE-fähige Kameras und weitere Hardware zu entwickeln. Dank der PoE-Technologie können Integratoren verschiedene Systeme einfach anschließen und konfigurieren. Dabei ist vor allem keine separate Verkabelung zu einzelnen Kameras oder anderen Geräten nötig. Dies bedeutet erhebliche Kosteneinsparungen, da nicht länger jeder Kamerastandort über Strom verfügen muss und Kupferkabel überflüssig sind.

PoE versorgt Gewerke wie die Videotechnik mit Strom

Die PoE-Technologie liefert bei richtiger Nutzung aber noch mehr Vorteile. Sie kann über Kameras hinaus auch Beleuchtung, digitale Beschilderung, Uhren, Zugangskontrollen, Zutritts- und Ausweissysteme, Encoder, Decoder, Public View Monitore (PVMs) und viele weitere Geräte versorgen. Die kontinuierlich weiterentwickelten Standards unterstützen nun höhere Netzwerkgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit und ermöglichen so eine noch größere Wattzahl. Hersteller wie Hanwha Techwin haben diese neuen Standards genutzt, um ihre Kameras zu optimieren und die Vorteile der Technologie perfekt einzusetzen. PoE+ zum Beispiel bietet bis zu 25,5 W über Cat5, während das herkömmliche PoE nur bis zu 15,4 W leistet. Diese höhere Leistung ermöglicht die Ausstattung der Kameragehäuse mit Heizungen für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen.

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Wenn es um PoE geht, gibt es zwei zentrale Schlüsselbegriffe

  1. Power Sourcing Equipment (PSE), wie PoE-Switches können bis zu 15,4 W aufnehmen und liefern aufgrund von Leistungsverlusten entlang der Kabelstrecke 12,95 W an Kameras oder andere Geräte. Es gibt zudem NVRs auf dem Markt, die über eingebaute PoE-Switches verfügen und somit Systemintegratoren eine einfache Methode zur Stromversorgung der angeschlossenen Kameras bieten.
  2. Powered Device (PD) bezieht sich auf Kameras und andere Geräte wie Audio-Lautsprecher, zusätzliche Beleuchtungseinheiten, I/O-Controller oder PIR-Sensoren, die Strom benötigen.

PoE-Extender-Kameras sind eine kostengünstige Möglichkeit für neue Videoüberwachungslösungen oder Erweiterungen eines vorhandenen Systems mit zwei Kameras oder einer Kamera mit einem weiteren PoE-fähigen Gerät. Sie können sowohl als PD- oder als PSE-Gerät bezeichnet werden, da sie sowohl Strom verbrauchen als auch bereitstellen.

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