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Foto: Pixabay, Wilfried Pohnke
Zunehmend nutzen Kriminelle die Unsicherheit der Bevölkerung in der Corona-Pandemie für ihre Zwecke aus.

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Polizei warnt vor Betrug mit der Corona-Angst

Kriminelle nutzen die Verunsicherung der Menschen in der Corona-Pandemie rücksichtslos für Betrügereien aus. Die Polizei warnt eindringlich vor Leichtgläubigkeit.

Die Polizei berichtet von zunehmenden betrügerischen Anrufern, die Corona-Impfstoffe bekannter Hersteller am Telefon verkaufen wollen. Dies sei eine der neuesten Maschen. Auch Haustürgeschäfte mit dem vermeintlichen Impfstoff seien nicht auszuschließen. Hier gelte auf jeden Fall zu beachten: Es gibt keinen Impfstoffverkauf auf dem freien Markt. Die aufgebauten Impfstrukturen bestehen aktuell ausschließlich aus Impfzentren, mobilen Teams zur Versorgung in Alten- und Wohnheimen und Impfungen des Krankenhauspersonals. Der Verkauf von Impfstoff am Telefon oder an der Haustür ist daher unseriös.

Ebenso kommt laut Polizeiberichten auch der altbekannte „Enkeltrick“ während der Corona-Pandemie zum Einsatz: Die Betrüger geben sich bei dieser neuen Masche als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert haben und nun im Krankenhaus liegen. Sie benötigten auf Grund ihrer Erkrankung dringend Geld für die Behandlung oder teure Medikamente. Da sie selbst im Krankenhaus liegen, könnten sie nur einen Boten schicken, der das Geld oder auch die Wertsachen abholt.

In anderen Varianten geben sich die Betrüger an der Haustür als Ärzte oder medizinisches Fachpersonal aus, die angeblich einen Corona-Virentest durchführen müssen. Dadurch erlangen sie Zutritt zur Wohnung, lenken die Opfer ab und stehlen dann Geld und Wertsachen.

Auch online lauern laut Polizei erhebliche Gefahren für Betrug mit der Corona-Angst

Aber auch im Internet droht nach Polizeiinformationen Betrug: In Fake-Shops werden medizinische Geräte, Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken zu ungewöhnlich günstigen Preisen gegen Vorkasse angeboten. Die bestellten Produkte werden im Anschluss jedoch nie geliefert.

Ebenso sind seit einigen Wochen auch diverse Betrugsversuche im Rahmen der Beantragung von Corona-Soforthilfe bekannt geworden. Mit zielgerichteten Mails an Firmen versuchen Betrüger auf die Empfänger bezüglich einer nicht berechtigen Auszahlung der Corona-Soforthilfe einzuwirken. Dabei ist es möglich, dass die Täter gefälschte Kontoverbindungen angeben, auf welche zu viel oder unrechtmäßig gezahlte Corona-Soforthilfe zurücküberwiesen werden soll. Die dabei verwandte Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com ist ein Fake.

Aufgrund der gehäuften Fallzahlen klärt die Polizei aktuell verstärkt über den Schutz vor Betrug im Zusammenhang mit der Pandemie auf und bittet, folgende Hinweise zu beachten:

  • Lassen Sie sich bei versuchten Geschäftsanbahnungen, wie zum Beispiel einem Impfstoffverkauf auf keinen Fall auf ein längeres Gespräch ein, sondern legen Sie sofort auf.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Vergewissern Sie sich, ob ein Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Fordern Sie den Anrufer grundsätzlich dazu auf, seinen Namen selbst zu nennen.
  • Rufen Sie ihn über die Ihnen bekannte oder selbst herausgesuchte Rufnummer zurück.

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Gerade in Zeiten von Corona stellen Awaress-Schulungen für Mitarbeiter einen wichtigen Baustein in jeder Cybersicherheitsstrategie dar.
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Ziemann warnt vor einer Betrugsmasche, bei der die Täter Logo und Webseiteninhalte von Geld- und Wertdienstleistern für illegale Zwecke verwenden.

Foto: Bernd Kasper/Pixelio

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Foto: Pass Medientechnik

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