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Private Sicherheitsdienste schützen Bayerns Gerichte

Seit dem 1. September 2012 schützen rund 130 private Sicherheitskräfte die Gerichte in Bayern. Damit reagierte das bayerische Justizministerium auf den Mord an einem Staatsanwalt am 11. Januar dieses Jahres im Amtsgericht Dachau.

Bei der Auswahl der Sicherheitsunternehmen wurden die Qualifikation und die Zuverlässigkeit des Personals besonders in den Mittelpunkt gestellt, darauf wies lobend der Hauptgeschäftsführer des BDSW Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok, hin. „Das bayerische Kabinett hatte unmittelbar nach dem Ereignis in Dachau neben der Aufstockung des Wachtmeisterdienstes um 140 Stellen auch den Einsatz von privaten Sicherheitskräften beschlossen“, so Olschok.

Die ersten 130 Voll- und Teilzeitkräfte unterstützen die Wachtmeister an den bayerischen Gerichten seit dem 1. September. Zum 1. April 2013 kommen 100 private Sicherheitskräfte hinzu und am 1. März 2014 werden weitere 70 private Sicherheitskräfte eingestellt. Die privaten Sicherheitskräfte werden nach Aussagen der bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk neben und zur Unterstützung der Wachtmeister bei der Eingangssicherung eingesetzt.

Olschok wies den von der Justizgewerkschaft erhobenen Vorwurf, es würden Mitarbeiter eingesetzt, die aus dem Türstehermilieu stammten und vorbestraft seien, zurück. „Diese Aussage zeugt von absoluter Unkenntnis der rechtlichen Voraussetzungen im Sicherheitsgewerbe und ist reine Polemik.“

Gut drei Viertel der Bayern halten private Sicherheitsdienste für wichtig, wenn es um die Innere Sicherheit im Freistaat geht. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Verbände-Monitors Bayern der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) im Auftrag des BDSW. Fast zehn Prozent der Befragten in Bayern halten die Unternehmen, die Eigentum, Leib und Leben von privaten und öffentlichen Auftraggebern schützen, sogar für unverzichtbar. „Diese Ergebnisse bestätigen die bayerische Landesregierung, künftig zum Schutz der Gerichte im Freistaat verstärkt private Sicherheitsdienste einzusetzen“, so Olschok abschließend.

Justiz Bayern

Kooperation mit Sicherheitsunternehmen

Aus den tödlichen Schüssen auf einen Staatsanwalt im Dachauer Amtsgericht zog das bayrische Justizministerium nun seine Konsequenzen: In Zukunft sollen auch private Sicherheitsunternehmen die Gerichte schützen.

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Regelmäßig Mitarbeiter überprüfen

Mit großem Bedauern hat der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) die Übergriffe von privaten Sicherheitskräften in nordrhein-westfälischen Aufnahmelagern zur Kenntnis genommen und fordert den Gesetzgeber zu einer jährlichen Zuverlässigkeitsüberprüfung der Beschäftigten von Sicherheitsunternehmen auf.

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BDSW informiert

Sicherheitswirtschaft reduziert Piratenangriffe

Durch den verstärkten Einsatz von privaten Sicherheitskräften auf Seeschiffen haben sich im ersten Quartal dieses Jahres die Piratenangriffe gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt weltweit erheblich reduziert. Wurden im ersten Quartal 2012 noch weltweit 102 Piratenangriffe von dem Internationalen Schifffahrtsbüro (IMB) registriert, so reduzierte sich die Zahl der Angriffe im ersten Quartal 2013 erheblich auf nur noch 66 Angriffe, so die Informationen des Bundesverbands für Sicherheitswirtschaft (BDSW).

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Dienstort Weihnachtsmarkt

Zum ersten Adventswochenende haben viele Weihnachtsmärkte in Deutschland ihre Pforten für die Besucher geöffnet. Dies bedeutet auch für die private Sicherheitswirtschaft eine Menge zusätzlicher Arbeit.