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Foto: Videor E. Hartig GmbH
Thorsten Reichegger, Leiter Consulting und Customizing der Videor E. Hartig GmbH.

Videosicherheit

Projektunterstützung für Errichter per Flatrate

Mit einer Dienstleistungs-Flatrate unterstützt Eneo bei der Realisierung von Projekten und sorgt so bei Sicherheitsfacherrichtern und Integratoren für Rückenwind.

Die Eigenmarke der Videor E. Hartig GmbH, Eneo, bietet Errichtern und Integratoren eine umfassende Flatrate und unterstützt so deren Projekte. Wir wollten es etwas genauer wissen und fragten Thorsten Reichegger, Leiter des Consulting und Customizing von Videor, wie die Projektunterstützung mit „Eneo Service Plus“ genau funktioniert.

Herr Reichegger, Sie leiten das „Videor Consulting und Customizing“, das die Services der Eneo Dienstleistungs-Flatrate bereitstellt. Können Sie den Dienstleistungsprozess an einem Beispiel schildern?

Thorsten Reichegger: Zunächst bucht der Errichter die Service Flatrate im Videor Webshop. Damit steht ihm ein ganzer Strauß an Dienstleistungen zur Verfügung, angefangen bei der DIN EN 62676-konformen Planungsunterstützung über IP-Vorkonfigurationen, Festplatteneinbau und Priority Support bis hin zur Unterstützung bei der Inbetriebnahme. Nehmen wir an, dass er kurz darauf den Auftrag übernimmt, eine Videosicherheitsanlage im Innen- und Außenbereich eines Supermarktes zu installieren. Nun wendet er sich mit seiner Ersteinschätzung an uns und wir überprüfen nun frei oder anhand seines Plans, ob die veranschlagte Stückzahl sowie die Positionen der Kameras den Projektanforderungen entsprechen. Dann erarbeiten wir die Planungsunterlagen, in denen wir Montagehöhe und Ausrichtung der Kameras detailliert angeben, und erstellen ein Angebot für die Hardware inklusive der „Eneo Service Plus“-Dienstleistungen, in unserem Beispiel die IP-Vorkonfiguration und der Einbau von Festplatten in den Rekorder.

Der Errichter bestellt und stimmt mit uns den Liefertermin ab. Vorsorglich vereinbart er auch einen Termin für die telefonische Inbetriebnahme-Unterstützung, weil er vielleicht Support bei der Installation der Videomanagement-Software vor Ort benötigt. Vor Auslieferung der Geräte führen wir einen Funktionstest durch, um sicherzustellen, dass der Errichter ein montagefertiges und voll funktionsfähiges System erhält. Und weil wir bei der Vorkonfiguration einen Netzwerkplan erstellt haben, weiß er vor Ort auf Anhieb, wie die Kameras und Switches verkabelt werden müssen, was die Installationszeit deutlich reduziert.

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Foto: Adobe Stock Eneo Service Plus unterstützt Errichter von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Errichter profitieren bei der Projektrealisierung von Eneo-Flatrate

Das heißt, Sie unterstützen Service-Kunden von der Projektvorbereitung bis zur Zielgeraden, der Inbetriebnahme beim Endkunden. Und das bei jedem Projekt?

Thorsten Reichegger: Ja, vorausgesetzt natürlich, dass der Errichter das Projekt mit Eneo-Produkten umsetzt und unsere Service-Flat zum monatlichen Festpreis gebucht hat. Dann kann er die „Eneo Service Plus“-Dienstleistungen im Rahmen seiner Projekte für eine beliebige Zahl an Produkten abrufen. Und zu einem sehr überschaubaren Preis den Arbeitsaufwand deutlich reduzieren. Kleine Errichterbetriebe sind übrigens bereits mit 19,90 EUR monatlich dabei und können zusätzlich zu den Services zwei Schulungstage an der Videor Academy in Anspruch nehmen. Für größere Firmen, die Eneo in vielen Projekten einsetzen, sind die Tarife Medium und Large gedacht, die mit monatlichen 49,90 bzw. 99,90 EUR immer noch sehr preiswert sind, da diese Kunden Dienstleistungen in größerem Umfang abrufen und die Schulungsangebote der Videor Academy an drei bzw. vier Tagen nutzen können.

Sie selbst führen ja auch solche Schulungen durch, unter anderem in Kooperation mit der IHK. Nimmt der Schulungsbedarf aus Ihrer Sicht zu?

Thorsten Reichegger: Eindeutig. Errichterfirmen müssen ihren Personalbedarf zunehmend mit Quereinsteigern decken. Die bringen Erfahrung aus der Elektrotechnik mit, haben mit Videosicherheit aber bislang nichts zu tun gehabt und müssen für unsere Branche fit gemacht werden. Außerdem müssen auch die altgedienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ständig dazulernen, weil sich Normen und Gesetze ändern und immer mehr IT-Wissen erforderlich ist. Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen sind und bleiben also gefragt und mit den in Eneo Service Plus enthaltenen Schulungstagen wollen wir gerade auch kleineren Firmen hier unter die Arme greifen. Denn angesichts des Fachkräftemangels hängt die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ganz wesentlich davon ab, ob sie in der Lage sind, Mitarbeiter zu halten und regelmäßig weiterzuqualifizieren.

Protector: Einerseits fördern Sie mit Schulungen die Kompetenz in Errichterbetrieben, andererseits übernehmen Sie mit den angebotenen Services Aufgaben, die in den ureigenen Kompetenzkreis von Facherrichtern fallen. Leisten Sie damit nicht über kurz oder lang einem schleichenden Know-how-Verlust Vorschub?

Thorsten Reichegger: Wenn ich Sie richtig verstehe, meinen Sie das Prinzip „use it or lose it“, bzw. wer rastet der rostet? Nein, diese Gefahr sehe ich nicht, im Gegenteil. Die Dienstleistungen von Eneo Service Plus zielen ja darauf ab, dass unsere Kunden mit weniger Aufwand mehr erreichen und den gewonnenen Spielraum nutzen, um neue Aufträge an Land zu ziehen. Dass wir viele vorbereitende Handgriffe übernehmen, gibt den diesen Kunden bzw. deren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich voll und ganz den anspruchsvolleren Aufgaben des jeweiligen Projektes zu widmen. Auch bei der Inbetriebnahme-Unterstützung ist es eher so, dass wir unsere Kunden bei der Lösung etwaiger Probleme unterstützen. Dadurch sparen sich nicht nur Zeit, sondern dieses Teamwork bringt obendrein einen echten Zugewinn an Know-how.

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