Foto: Eneo

IP-Videotechnik für Bestandssysteme

Reibungsloses Zusammenspiel

Vor Kurzem statteten die Techniker des Systemintegrators Hein Netzwerktechnikdie das Verwaltungsgebäude eines nordrhein-westfälischen Verkehrsbetriebes mit einer IP-Videoüberwachungsanlage aus, die auch analoge Bestandstechnik integriert.

Bei dem Projekt bestand eine besondere Forderung darin, dass eine Zwei-Draht-Bestands-verkabelung für die zu installierenden Netzwerkkameras genutzt werden sollte. Hierfür griff der Systemintegrator auf PoE liefernde VDSL-Modems und dazu passende Outdoor-Gehäuse zurück. Darüber hinaus galt es, vorhandene analoge Säulenkameras samt Anschaltung der Klingelkontakte in das Videosystem zu integrieren, weshalb die Netzwerktechniker der Firma Hein einen Netzwerk-Video-Server mit zwölf Kanälen zur Integration analoger Kamerasignale aufsetzten. Als weitere besondere Anforderung kam hinzu, dass die an das Gelände angrenzenden öffentlichen Flächen aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Videoüberwachung ausgenommen werden mussten. Es kamen also nur Videokameras mit Privatzonenmaskierungsfunktion in Frage. Und da verschiedene kritische Punkte von einem Ausgangspunkt überwacht werden mussten, waren auch PTZ-Domes erforderlich.

Einfache Entscheidung

Dass die Wahl auf Videosicherheitsprodukte von Eneo fiel, hat laut der Hein Netzwerktechnik einen einfachen Grund: „Wir haben uns für die Produkte aufgrund des exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses entschieden. Es handelte sich um eine öffentliche Ausschreibung, bei der maximale Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gefragt war. Das angebotene System übertraf diese beiden zentralen Anforderungen des Auftraggebers.“ Dieses System besteht aus 18 IP-Kameras im Bullet-Design vom Typ IPB62M2812M0A, zwei IPP-82A0030MIA Netzwerk-PTZ-Domes und ein PNR5564R VMS-Server inklusive Software für bis zu 50 Kameras. Alle Kameramodelle unterstützen Privatzonenmaskierung. Die beiden IPP-82A0030MIA Netzwerk-Dome-Kameras mit PTZ-Funktion verfügen über ein IP66-konformes Außengehäuse aus solidem Aluminium mit Autofokus- Zoomobjektiv und einer Brennweite von 4,3–129 Millimeter.

Ihr flexibles Beleuchtungssystem aus fixen und Zoom-synchronisierten IR-LEDs erzielt Nachtsichtreichweiten von bis zu 300 Metern, während der Sony Starvis 2.4 MP CMOS-Sensor (IMX291) rund um die Uhr für optimale HD-Bildqualität (1080p/720p) sorgt. Dank Onvif Profile S ist die Interoperabilität mit IP-Produkten anderer Hersteller gegeben. Die Funktion Onvif-Mapping ermöglicht die Codierung definierter Ereignisse als Onvif-Alarm, so dass auch maximale Integration in VMS- oder NVR- Systeme sichergestellt ist. An Bord der Kamera befinden sich Videoanalysefunktionen wie Bewegungserkennung, Manipulationsschutz, virtuelle Stolperdraht- Funktion mit integrierter Zählfunktion und Richtungserkennung, Bereichsüberwachung, Gesichtserkennung und Defog. Für die Überwachung mehrerer relevanter Bereiche richteten die Techniker von Hein Netzwerktechnik in der Überwachungssoftware eine automatische Kameratour für die beiden Domes ein, die der Kunde einfach per Knopfdruck starten kann. Über die Interoperabilität und Performanz hinaus zeigt sich sowohl der Systemintegrator als auch der Auftraggeber mit Beratung und Service seitens Eneo sehr zufrieden: „Wir haben kompetente Presales-Unterstützung erhalten und unsere Anfragen wurden stets sehr schnell bearbeitet. Auch der Support stand uns während des gesamten Projektes immer kurzfristig mit Rat und Tat zur Seite.“ Für die nächste Zeit sind bei der Hein Netzwerktechnik schon weitere Installationen mit Eneo-Produkten geplant: „Wir planen die Umstellung eines Hotels, weg von einer Lösung, die mit 80 Kameras ressourcentechnisch an ihre Grenzen stößt, hin zu einer Server- Lösung von Eneo. Auch bei einem preissensitiven Online-Versandhändler mit großer Lagerfläche planen wir konkret eine Eneo Lösung mit 30 Kameras.“