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Leitstellen

Rheinland-Pfalz setzt auf Einsatzleitsystem von Hexagon

Rheinland-Pfalz hat sich zur Unterstützung der Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste für die Einsatzleitsystem-Lösung von Hexagon entschieden.

Der Auftrag umfasst die Umstellung auf ein zentrales und BOS-übergreifendes Einsatzleitsystem in den polizeilichen Leitstellen („Führungszentralen“), Polizeiinspektionen und in den integrierten Leitstellen mit Zugriffsmöglichkeit auch für die Feuerwehreinsatzzentralen sowie eine mobile App-Plattform zur Kommunikation mit den Einsatzkräften. Durch die medienbruchfreie Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Organisationen wird die Bearbeitung von über 6.000 Notrufen pro Tag deutlich optimiert.

Zentrales Einsatzleitsystem löst altes ab

Das zentrale Einsatzleitsystem (zELS) ist integraler Bestandteil des Leitstellenverbundes in Rheinland-Pfalz. Die Lösungen von Hexagon lösen die vorhandenen, isolierten Einsatzleitsysteme in den Leitstellen ab und stellen eine standardisierte und an einheitlichen betrieblichen, technischen und organisatorischen Maßstäben ausgerichtete Leitstellenausstattung sicher. Mit diesen neuen Komponenten wird die Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) untereinander gestärkt und ein leitstellenübergreifendes Arbeiten innerhalb eines Leitstellenverbundes ermöglicht. Das zentrale Einsatzleitsystem wird den Informationsfluss zwischen den insgesamt mehr als 60.000 Einsatz- und Rettungskräften verbessern – von den Disponenten in den Leitstellen über das Personal im Innen- und Außendienst bis hin zu den Ersthelfern vor Ort.

Einsatzleitsystem für Kommunikation und Dokumentation von Hexagon

Das zentrale Einsatzleitsystem dient insbesondere der Abwicklung und Steuerung von Einsätzen beginnend von der Notrufannahme über die Kommunikation mit den Einsatzkräften und den beteiligten Organisationen bis zum Abschluss und der Einsatzdokumentration. Im Rahmen der täglichen Einsatzbewältigung greifen die Leitstellen auf Organisationseinheiten im eigenen Zuständigkeitsbereich wie Polizeiinspektionen oder Feuerwehreinsatzzentralen kommunaler Aufgabenträger in Rheinland-Pfalz zurück und binden diese aktiv in die Arbeit mit dem Einsatzleitsystem ein. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und beinhaltet die Implementierung und Wartung. Er umfasst die Ausstattung aller fünf Polizei- und von drei Feuerwehr-/Rettungsleitstellen in Rheinland-Pfalz mit einer Option für die restlichen fünf Feuerwehr-/Rettungsleitstellen.

Hexagon sieht drei Grundpfeiler – die Vernetzung der IT-Systeme, die Zusammenarbeit zwischen den Teams und bessere Informationen im täglichen Betrieb – um ein sicheres, krisenfestes und resilientes Gemeinwesen zu schaffen. Die Initiativen der rheinland-pfälzischen Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienste sind ein gutes Beispiel für die praktische Umsetzung dieser Grundsätze, und Hexagon ist stolz darauf, diese Bemühungen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit unterstützen zu dürfen.

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Vernetzte Industrieleitstellen

Veränderte Gefahrenlage

Betreiber von Industrieanlagen und kritischen Infrastrukturen investieren in ihre Sicherheit. Denn in Folge der veränderten Gefahrenlage und eines gestiegenen Sicherheitsbewusstseins verschärfen die Aufsichtsbehörden ihre Anforderungskataloge. Das Resultat sind zeitgemäße Leitstellen, die die Bevölkerung und die Infrastrukturen schützen und Mitarbeiter entlasten.

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Foto: Hexagon

Hexagon Safety & Infrastructure

Integrierte Lösung für Industrieleitstellen

Hexagons Lösung Intergraph Sicherheits-Manager hilft zum einen, die Tätigkeiten des Tagesbetriebs in einer Leitstelle schnell und zuverlässig zu erledigen und stellt zum anderen im Notfall die geeigneten Maßnahmen, Kommunikationsmöglichkeiten und Überwachungsmechanismen bereit.

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Foto: Erich Hussmann

Leitstellen

Künstliche Intelligenz (KI)-Technologie für Leitstellen

Eine Software von Hexagon erkennt mithilfe von KI frühzeitig komplexe Lagegeschehen und ermöglicht ein angepasstes Einsatzmanagement für Leitstellen.

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Foto: Wikipedia, Hannes Ortlieb

Brandschutzkonzept im neuen Gotthard-Tunnel

Hightech im Bergmassiv

Der neue Gotthard-Basistunnel ist 57 Kilometer lang und wird im Dezember 2016 endgültig in Betrieb genommen. Bis dahin wird ein Probebetrieb unter realen Bedingungen gefahren. Mehrfach abgestufte und aufeinander abgestimmte Systeme sorgen für größtmögliche Sicherheit. Doch ein Restrisiko bleibt