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VdS

Richtlinien für Gefahrenmanagementsysteme aktualisiert

Aufgrund des generellen Zusammenwachsens der Sicherheitsgewerke ergänzt VdS seine Richtlinien 3534 für Gefahrenmanagementsysteme auch um die Bearbeitung von Brandalarmen.

Der im Laufe des Jahres erwartete Leitstellen-Standard EN 50518 schließt nun auch den Empfang von Brandmeldungen ein und fordert dafür ebenfalls ein Gefahren-managementsystem. Da VdS-Richtlinien immer die gültigen Normen (wenn vorhanden) mit abdecken, hat VdS seine Richtlinien direkt angepasst. Diese Anforderungen und Prüfmethoden heißen nun logischerweise nicht mehr „GMS für sicherungstechnische Anlagen“, sondern allumfassend „GMS“. Aktualisiert wurden zudem die Verarbeitungsprozesse zum Objekt- und Ereignisbezug sowie Spezifika der Alarmberichterstellung. Übrigens werden die bekannt praxisnahen VdS 3534 in wesentlichen Teilen in den kommenden EN-Standard übernommen.

Harald Mebus, VdS-Fachleiter für Sicherungsdienstleistungen, erklärt: „Brand- und Einbruchmeldetechniken wachsen immer weiter zusammen. Mit unseren neuen Richtlinien unterstützen wir diesen umfassenden Ansatz der Gefahrenabwehr. Die bewährten Kernelemente der VdS 3534 wurden natürlich beibehalten – etwa die präzise vorgegebene Bedienerführung, die gerade in Stress-Situationen eine fehlerfreie Alarmverfolgung gewährleistet. Das Ziel unserer Richtlinien bleibt gleich: Die gute Arbeit von Entwicklern, Dienstleistern und Behörden mit klaren, praxisnahen Anforderungen und Hilfestellungen weiter erleichtern.“

Da beide Kernthemen der Gefahrenabwehr zunehmend verschmelzen, erweitert VdS auch seine bekannte Fachtagung zu Sicherheitsdienstleistungen um relevante Brandmeldeinhalte. Als Fachtagung „Sicherheits- und Alarmmanagement – von der Planung bis zur Intervention“ wird sie zudem erstmals im Rahmen der „VdS-BrandSchutzTage“ am 4. Dezember in der Koelnmesse stattfinden. Inklusive ist für Gäste damit der Besuch einer der größten Brandschutz-Messen Europas.

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Gefahrenmanagement-Software wird zertifiziert

Die VdS Schadenverhütung GmbH (VdS) hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen Herstellern und weiteren Partnern seine ersten Richtlinien zur ausschließlichen Prüfung von Software für Gefahrenmanagement-Systeme entwickelt.

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NSL nach Richtlinie 3138 anerkennbar

Notruf- und Service-Leitstellen (NSL) können nun nach der neuen Richtlinie 3138 des VdS anerkannt werden. Der VdS bündelt damit nach eigenen Angaben Jahrzehnte der Erfahrung im optimalen Gestalten der Sicherungskette.

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Neue Richtlinien für die Videoüberwachung veröffentlicht

Änderungen der Video-Norm DIN EN 62676-4 haben Anpassungen der VdS-Richtlinien 2366 für die Planung und den Einbau von Videoüberwachungsanlagen erforderlich gemacht. Die aktualisierten Hilfestellungen beinhalten eine verbandsübergreifende Anlagenbeschreibung für BHE, Polizei, ZVEI und VdS, ein überarbeitetes Testbild und Umsetzungsbeispiele für Errichter.

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Anerkennung für Fachplaner in der Gefahrenabwehr

Fachplaner in der Gefahrenabwehr verantworten die Gestaltung der gesamten Sicherheitskette – deswegen hat VdS einen Qualitätsstandard für diese wichtigen Konzeptionstätigkeiten entwickelt. Als erster anerkannter Fachplaner nach den neuen Richtlinien 3104 erhielt nun die Gladbacher OSB Brandschutz Management GbR ihr VdS-Zertifikat.