Interventionsstellen werden nach bestimmten Kriterien, darunter die Anrückzeit, beurteilt.
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Unternehmen

Richtlinien für Interventionsstellen überarbeitet

Mit der Überarbeitung der bewährten Richtlinien VdS 2172 werden Interventionsstellen dazu angehalten, ihre Prozesse regelmäßig zu prüfen.

Die Überarbeitung der Richtlinien VdS 2172 hat vor allem Auswirkung auf die geltenden Anforderungen für Interventionsstellen, die auf zwei wesentliche Beurteilungskriterien reduziert wurden: Neben der Qualifikation der Interventionskräfte bilden vertraglich festgesetzte und einzuhaltende Anrückzeiten ab sofort die harten Kriterien zur Beurteilung einer Interventionsstelle.

Arbeit der Interventionsstellen wird beurteilt

Zur Überprüfung der Anrückzeit muss die Abfahrt und das Eintreffen am Objekt dokumentiert und im Anschluss mit der im Kundenvertrag festgesetzte Anrückzeit verglichen werden. Dass eine Anrückzeit vertraglich festgelegt und überprüft werden muss, ist gänzlich neu. Der VdS hält es für die Transparenz und Messung der Qualität aber für äußerst wichtig. Kann die festgelegte Anrückzeit nicht eingehalten werden, ist nicht nur der Auftraggeber zu informieren, sondern auch eine Ursachenklärung und Lösung festzulegen.

Attraktiv besonders für kleinere Unternehmen: Mit der neuen Version ist ab sofort kein Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems erforderlich. Das heißt nicht, dass die neue Version keine Anforderungen an die Managementsysteme der Interventionsstelle stellt – diese werden dennoch genau geprüft. Beibehalten und in die Richtlinien integriert wurden jedoch nur essentielle Aspekte, so dass der Aufwand sowohl für die Umsetzung, als auch für die Prüfung deutlich reduziert ist.

Übergangsfrist für Interventionsstellen

Die überarbeiteten Richtlinien VdS 2172 gelten für Neuaufträge seit dem 1. September 2020, für die auch ein neues Preismodell gelten wird. Statt Einzelposten und schwankender Belastung wird ein Pauschalpreis pro Jahr erhoben, der Kunden eine einfache Kostenkalkulation ermöglichen soll. Bestehende Anerkennungen behalten bis zum Ende der Zertifikatslaufzeit ihre Gültigkeit. Für Verlängerungs- und Änderungsaufträge gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. August 2021. Die neue Richtlinie VdS 2172, Interventionsstellen, steht im VdS- Webshop zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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VdS

Richtlinien für Gefahrenmanagementsysteme aktualisiert

Aufgrund des generellen Zusammenwachsens der Sicherheitsgewerke ergänzt VdS seine Richtlinien 3534 für Gefahrenmanagementsysteme auch um die Bearbeitung von Brandalarmen.

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Dienstleistungen zertifizieren

Den Mehrwert erkennen

Der Megatrend der Digitalisierung hat auch Auswirkungen auf die Branche der Sicherheitsdienstleister. Dadurch erhöhen sich beispielsweise die Anforderungen an deren Mitarbeiter. PROTECTOR & WIK befragte zu Techniktrends und Zertifizierungen der Sicherheitsdienstleistungen Harald Mebus, Fachleiter Sicherungsdienstleistungen der VdS Schadenverhütung GmbH.

Innovationsunterstützung: kostenlose VdS-Richtlinien bieten eine Hilfestellungen für Unternehmen (im Bild eine EMV-Prüfung).
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Brandschutz

Neue VdS-Richtlinien zur visuellen Brandüberwachung

Moderne Bildauswertungs-Systeme ermöglichen visuelle Branderkennung. Zur Prüfung deren Qualität stellt der VdS nun diese Richtlinien zur Verfügung.

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VdS

Neue Richtlinien für die Videoüberwachung veröffentlicht

Änderungen der Video-Norm DIN EN 62676-4 haben Anpassungen der VdS-Richtlinien 2366 für die Planung und den Einbau von Videoüberwachungsanlagen erforderlich gemacht. Die aktualisierten Hilfestellungen beinhalten eine verbandsübergreifende Anlagenbeschreibung für BHE, Polizei, ZVEI und VdS, ein überarbeitetes Testbild und Umsetzungsbeispiele für Errichter.