Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Schach dem Terror

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Ausgabe 4 Jahres 1980, in der sich alles um die damaligen Entwicklungen in Sachen Terrorgefahr sowie die Möglichkeiten zur Bekämpfung drehte.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Schach dem Terror

Vor mehr als 25 Jahren schrieb der Autor Manfred Bormann in der Ausgabe 4/1980 des PROTECTOR über aktuelle Entwicklungen im Terrorismus und dessen Bekämpfung. Treffend betiteltet er seinen Text mit „Schach dem Terror“. Und in der Tat, der tragische Wettstreit zwischen Terroristen und Sicherheitsbehörden glich und gleicht einer quälend langen Schachpartie. Es gibt unendlich Züge und Gegenzüge, massig dumme Bauern und zu viele Könige, clevere Strategien und perfide Taktiken. Nur gibt es keine eindeutigen Sieger und Verlierer. Schachmatt scheint nie einer gesetzt zu werden.

Aber lassen wir das treffende Bild nun beiseite. Die aktuelle Lage zeigt, dass der Kampf gegen Terror auch heute noch auf diversen Säulen ruht. Darunter findet sich die Arbeit der Polizei und Nachrichtendienste, deren Stärkung auch Thomas de Maizière unlängst wieder anregte. Andererseits ist seit langem die Sicherheitstechnik eine wesentliche Säule der Prävention. Das betrifft nicht nur Überwachungstechnik, wie etwa Videokameras, deren Einsatz nun ebenfalls verstärkt gefordert wird. Dazu zählen etwa auch Röntgengeräte und Sprengstoffdetektoren an Flughäfen, deren Einsatz ganz alltäglich geworden ist und die schon im Artikel von 1980 ausführlich vorgestellt wurden.

Der jüngste Anschlag von Berlin zeigte aber, dass sich noch andere technische Maßnahmen als Retter erweisen können. So wirkte in dem LKW, den der Attentäter steuerte, eine andere Art von Sicherheitstechnik. Das automatische Bremssystem des Lastwagens reagierte auf einen Aufprall und betätigt von selbst die Bremsen. Das verhinderte höchstwahrscheinlich, dass es noch mehr Tote gab. Eine andere, noch vernachlässigte Säule betrifft Politikwandel, Perspektiven, Bildung, Gleichberechtigung. Nur diese könnte dem Terror langfristig den Nährboden entziehen und der unendlichen Schachpartie vielleicht irgendwann ein Ende setzen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Printausgabe 1-2/2017 von PROTECTOR & WIK.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Zu schmal gedacht

Heute befassen wir uns in unserer Archiv-Rubrik mit Innovationen, die es nicht geschafft haben, sich durchzusetzen. Dazu gehört das in der Juni-Ausgabe 1979 vorgestellte Polavision-System für Sofortbilder.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Grenzenlos drahtlos?

Heute werfen wir im Rahmen unserer Archiv-Rubrik einen Blick in das Jahr 1983, als funkbasierte Sicherheitstechnik eher noch ein Sonderfall war. Seitdem hat sich in diesem Bereich einiges getan - und das Ende der Entwicklung scheint lange noch nicht erreicht.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Sieg der Ergonomie

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Juli-Ausgabe Jahres 1992 und gehen der Frage nach, welche Rolle die Ergonomie bei der Videotechnik spielt und wie sich die Bildschirmarbeit seit damals gewandelt hat.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Heißes Eisen von damals

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Ausgabe 3 des Jahres 1998, als die Mobilfunktechnologie quasi noch in den Kinderschuhen steckte, aber dennoch schon für Sicherheitsanwendungen in Betracht gezogen wurde.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

×