Foto: Solteq
Die Zentrale verwaltet alle angeschlossenen Sensoren und ruft zyklisch jeden einzelnen Sensor ab.

Diebstahlschutz-Sensor für Wechselrichter

Schluss mit Langfingern

Diebesbanden suchen sich derzeit neue „Betätigungsfelder“: Module, sogar Kabel und in letzter Zeit vermehrt auch Wechselrichter für Solaranlagen sind in den Augen der Betrachter ein lukratives Geschäft geworden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit zum direkten Objektschutz.

In erster Linie sind größere Dächer in Industrie und Landwirtschaft betroffen, genauso wie Freilandanlagen. Zum Schutz der Solarmodule gegen Diebstahl hat Solteq bereits Anfang des Jahres einen Sensor auf den Markt gebracht, der die wertvollen Module und Wechselrichter vor Diebstahl schützt.

Der Sensor wird einfach auf die Rückseite oder seitlich am Rahmen mit Silikon befestigt. Sobald das Modul bewegt, um einen bestimmten Winkel geneigt, oder das Datenkabel manipuliert wird, löst sofort Alarm aus.

ID-Codes für Sensoren

Die Sensoren sind über einen Datenbus miteinander verbunden. Sobald ein Sensor einen unerlaubten Zustand registriert, gibt er ein Alarmprotokoll an die Zentrale weiter. Für den Fall, dass das Kabel durchtrennt wird, ist auch eine Lösung parat: Jeder Sensor hat einen eigenen ID-Code.

Die Zentrale ruft jeden Sensor zyklisch alle 30 Sekunden ab. Wenn sich einer mal nicht melden sollte, wird Alarm registriert und entsprechend weitergeleitet.

Im Falle eines Alarmes gibt die Zentrale die Meldung an eine Sirene oder aber auch in Form eines stillen Alarms an den Betreiber, zum Beispiel über Handy, oder sogar direkt an die Polizei weiter. So werden die Diebe noch während ihrer „Arbeit“ ertappt und kein einziges Modul verschwindet.

Die Sensoren haben eingebaute Neigungs- und Bewegungsdetektoren und werden der Reihe nach zyklisch von der Zentrale abgefragt. Wenn sich ein oder mehrere Sensoren bei der Zentrale nicht mehr melden, wird ebenfalls ein Alarm ausgelöst. Das macht das System laut Anbieter unmanipulierbar.

  • diebstahlsicher
  • falschalarmsicher
  • unmanipulierbar
  • kostengünstiger als Videoüberwachung
  • Modul-Einzelabsicherung
  • wartungsarm
  • Wechselrichterschutz möglich
  • Zaunabsicherung

Der Sensor DSS ist ebenso für den Wechselrichter geeignet. Einfach und sichtbar an den Wechselrichter geklebt, ist eine unautorisierte Positionsänderung nicht mehr möglich. Nun wird das Diebstahlschutzsystem DSS110 um einen Sensor für Freilandanlagen erweitert, den eine Strecke von fünf Metern überbrücken und somit fünf Module gleichzeitig absichern kann. Dies minimiert die Kosten.

Falschalarm-Rate

In der Regel werden bisher Videoüberwachung und Mikrofondrähte eingesetzt, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. So zeichnet die Videoüberwachung zwar den Diebstahlvorgang auf, doch sie ist wartungsbedürftig, manipulierbar, Sicherheitspersonal ist notwendig, eine häufige Falschalarm-Auslösung durch Tiere oder sonstige Bewegungen ist zu verzeichnen und sie bietet bei Nebel oder Regen keine Wirkung.

Der Mikrofondraht ist vergleichsweise teuer, macht nur eine Zaunsicherung möglich, seine Empfindlichkeit ist schwer einstellbar (zu fein: reagiert auf alles, zu grob: reagiert auf nichts) und die Falschalarm-Rate ist hoch.

Auch die günstige und einfach zu montierende Schraubensicherung birgt Nachteile: sie ist bei Reparatur oder Austausch schwer zu demontieren und kann mit einer Akku-Flex durch Diebe einfach „entwertet“ werden. Im Gegenzug sind Radsensoren oder kapazitive Sensoren teuer, machen nur eine Zaunabsicherung möglich, ihre Empfindlichkeit ist schwer einstellbar und die Falschalarm-Rate hoch.

Foto: Harald Reiss/Pixelio

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