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Schutz kritischer Infrastrukturen

Forciert durch die Debatte um Spionageangriffe auf deutsche Unternehmen sowie erfolgreiche Hackerangriffe unter anderem auf den französischen Sender TV5 Monde rücken die Themenfelder Informationsschutz und Sicherheit für kritische Infrastrukturen aktuell gleich doppelt in den Fokus.

Deutschland sei eines der sichersten Länder weltweit. Das beziehe ausdrücklich die kritischen Infrastrukturen ein, sagt Dirk Bürhaus, unter anderem Geschäftsführer von Kötter Security, München. Gleichwohl sollte ihr Schutz auch bei uns noch höhere Priorität erlangen. Beim Thema Prävention gebe es gerade in der mittelständischen Wirtschaft noch Optimierungspotenziale.

Dies gilt speziell für die in weiten Teilen der Wirtschaft weiterhin unzureichenden Schutzmaßnahmen vor Cybercrime sowie den gerade beim Mittelstand bestehenden Nachholbedarf in Sachen Prävention und Risk Management.

Dies betont auch Hans-Helmut Janiesch, Mitglied des Kötter Sicherheitsbeirates. Bedrohungspotenziale gehen insbesondere vom internationalen Terrorismus, von politisch motivierter Kriminalität sowie der Organisierten Kriminalität aus. Das Risiko liege besonders in den Domino- oder Kaskadeneffekten. Die Systeme seien eng vernetzt, so dass ein zunächst lokaler Ausfall schnell überregional Maschinen, Kommunikationswege lahmlegen könnte, erläutert Janiesch.

Viele Unternehmen setzten noch zu sehr auf Lücke, unterstreicht Dirk Bürhaus. Es herrsche das risikoreiche Prinzip Hoffnung, dass schon nichts passieren werde und sich daher bei den Investitionen für die Sicherheit sparen lasse. Dabei seien die Folgekosten im Schadensfall um ein Vielfaches höher.

Flankiert werden müsse das Vorgehen durch politische Maßnahmen wie die Schaffung spezialgesetzlicher Regelungen für sensible Sicherheitssektoren (zum Beispiel Öffentlicher Personenverkehr) oder die stärkere Berücksichtigung privater Dienstleister in der Sicherheitsarchitektur.

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Risiko-Management als Erfolgsfaktor

Die Globalisierung stellt international agierende Unternehmen vor erhebliche Sicherheitsherausforderungen. Auf der Asis 2015 präsentierten Kötter Security und German Business Protection entsprechende Lösungen.

Cyberangriffe sind für Kritische Infrastrukturen wegen ihrer möglichen Auswirkungen besonders gefährlich.
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IT-Sicherheit

Cyberangriffe auf Kritische Infrastrukturen

Der Hacker-Angriff auf das Klinikum Düsseldorf zeigt, welche Auswirkungen Cyberangriffe auf Kritische Infrastrukturen (Kritis) haben können.

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Leipziger Messe

Fachausstellung zu kritischen Infrastrukturen

Die vom 22. bis. 23. Juni 2016 stattfindende Konferenz und Fachausstellung Protekt nimmt sich dem Themenkomplex, kritische Infrastrukturen vor Hacker-Angriffen zu sichern, in vielfältiger Form an. Auf dem Kongress finden eine Vielzahl an praxisnahen Vorträgen und Workshops statt.

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Kötter Security

Die Polizei entlasten

Wohnungseinbrüche, Wirtschaftskriminalität, Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte: Nur einige Herausforderungen, vor denen die Polizei steht. Mit Blick auf die mögliche Übernahme polizeilicher Aufgaben durch qualifizierte private Dienstleister fordert Kötter Security eindeutig festgelegte Rahmenbedingungen.