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Security als Dialogplattform

Braucht man eigentlich noch Messen? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Mal zweifelnd, mal provokativ. Verändertes Informationsverhalten durch Internetportale und Roadshows werden angeführt, die die Messen langsam als Auslaufmodell darstellen würden.

Wenn das so wäre, würden die Messen einen sehr langsamen Tod sterben. Es stimmt, dass das Käuferverhalten von der Internetrecherche geprägt wird.

Der Messebesucher kommt insofern nicht mehr wie früher zum Staunen über neue Entwicklungen, sondern um ganz gezielt zu schon erworbenem Produkt- und Lösungswissen den Fachleuten aus Vertrieb und Entwicklung Fragen zu stellen. Er kommt aber auch, um zu vergleichen. Man beobachtet Besucher, die nacheinander zu verschiedenen Anbietern einer Problemlösung gehen, bei jedem Wettbewerber erneut eine Frage aufwerfen und dann wieder zurückkehren, um sie auch mit den anderen abzuklären. Der Besucher verschafft sich durch Vergleich Transparenz für Vorentscheidungen.

Deshalb tun die Messegesellschaften gut daran, in ihre Veranstaltungen und insbesondere auch in ihre Hallen zu investieren. Auch die Security! 2012 werden Aussteller und Besucher die gewohnte Atmosphäre vorfinden. Dann kommen Abrissbirnen, und ganze Althallenkomplexe werden abgerissen. Die Erfahrungen mit der Halle 3 – ein echtes Erfolgsmodell – beflügelt die Investoren. Schon 2014 werden weitere neue Hallen genutzt werden. Sicher sehr zum Vorteil der Branche, die sich präsentiert.

Der Bundesverband unabhängiger deutscher Sicherheitsberater und -Ingenieure ist von dieser Messe schlicht überzeugt. Nicht die Besucher- oder Ausstellerzahlen sind das Entscheidende, sondern eher die Tradition und die Tatsache, dass diese Messe organisch entwickelt wurde und wird. Der Autor ist seit dem Gründungsjahr 1974 - in diesem Jahr also zum 20sten Mal - ununterbrochen Aussteller. Der BdSI ist seit seiner Gründung dabei.

Bei aller Innovation und Fortentwicklung der Messethemen durch Veranstalter und Aussteller ist die Security eine Messe geblieben, in der sich die Fachleute treffen. Es geht nicht um das Massengeschäft, sondern um Produkterklärung, um die Darstellung, was an einer Dienstleistung besonderes ist, um Zielgruppenansprache und ebensolche gezielte Recherche von Sicherheitsfachleuten zur Findung optimierter Problemlösungen. Und es geht um persönliche Kontakte.

Auf dieser eher mittelstandsgeprägten Messe bekommen Namen Gesichter. Man trifft die, mit denen man schon korrespondiert und telefoniert hat, man trifft sich aber auch wieder und erneuert alte Kontakte, getreu dem Prinzip: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht und nicht zwischen Firmen.

Rainer von zur Mühlen, Vorsitzender des BdSI

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Fortbildungspflichtveranstaltung

Wenn man als Verband seit dessen Gründung vor fast 20 Jahren und als Aussteller die Security begleitet, den Vorsitzenden für die Jury des „Security Award“ stellt und auch im Messebeirat Ideen für die Messe einbringt, dann hat man sehr realistische Erwartungen und Vorstellungen. Sie basieren auf Erfahrung und Planung.

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Messe der Anwendungsentwicklungen und Rosinenpicker

Die Security 2016 ist seit über 40 Jahren das Messe-Highlight der Branche. Sie wird es auch weiterhin sein.

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Neue Chancen

Die Security in Essen ist eine Mischung aus Kult, Tradition, Treffpunkt alter Gesichter, Stellenbörse, Meinungsbörse, Gerüchteküche zu Fusionen und oft auch neuer Techniken. Daran wird sich auch auf der 22. Security nichts ändern.

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40-jähriges Firmenjubiläum beim Sicherheitsberater

Vor 40 Jahren veröffentlichte der Bundesanzeiger die Eintragung der von zur Mühlen’sche Unternehmensberatungs GmbH (VZM) als Einmannunternehmen ins Handelsregister. Heute agiert VZM international als Beratungs-, Planungs- und Ingenieursgesellschaft.