Foto: Arecont Vision

Megapixel-Kameras in Schulen

Sehr gute Zensuren

Für die Schulbezirke im amerikanischen Texas sind Video- und Sicherheitsanlagen Pflicht. Der Mission Consolidated Independent School District (CISD) im Rio Grande Tal in Süd-Texas ist führend in der Hochschul- und Berufsausbildung und betreut auf rund 106 Quadratkilometern 6.000 Schüler in diversen Schultypen. Hier war es an der Zeit, ein analoges Überwachungssystem gegen ein digitales zu tauschen.

Mission CISD hatte ein analoges Sicherheitssystem, war aber der Meinung, dass dessen Effektivität zu vielen Limitierungen unterlag. Als erstes war die Auflösung der Bilder der analogen Kameras für eine Identifizierung zu gering. Zudem waren Untersuchungen wegen der schlechten Videoqualität nach einem Vorfall schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich. Und schließlich bestand immer die Wahrscheinlichkeit, dass Bilder eines Vorfalls, die bei der Untersuchung hätten hilfreich sein können, nicht aufgenommen wurden, weil die PTZ-Systeme zufällig in solchen Momenten in eine falsche Richtung ausgerichtet waren.

Aus diesen Gründen wurde das analoge System ohne einen weiteren massiven Ausbau als ungeeignet für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Bezirks eingestuft. Man entschied sich daher für den Aufbau eines neuen digitalen Videosystems.

Umfangreiche Recherche

Die Schulverwaltung entschied sich nach einer fünfjährigen Untersuchung für ein Megapixel-System. In Zusammenarbeit mit dem Projektintegrator American Surveillance Company Inc. wählte der Bezirk Arecont Vision wegen deren großen Auswahl an hochwertigen Megapixel-Kameras, zu denen die 180- und 360-Grad-Panorama-Modelle und auch Varianten mit Audio gehören, als Lieferant aus. Die vielen standardmäßig in den Megapixel-Kameras integrierten Technologien, wie Bewegungserkennung, Tag/Nacht-Umschaltung, vandalismusgeschützte Gehäuse und ferneinstellbarer Fokus und Zoom, machten die Entscheidung noch einfacher.

American Surveillance Company installierte in zwei Stufen über 700 Arecont Vision Kameras und ein Speichersystem in 28 Mission-CISD-Standorten, die über eine Glasfaserverkabelung verbunden sind. Die Kameras übertragen die Videos zur Speicherung und Überwachung an einen zentralen Leitstand. Dieser ist mit einer Videowand ausgestattet, die den Bedienern die Betrachtung der Live- und aufgezeichneten Videos von jeder installierten Kamera ermöglicht.

Es zeigte sich sofort, dass die neuen Kameras durch die höhere Auflösung mehr Details als das analoge System liefern, wodurch auch eine Gesichtserkennung möglich ist. Durch den ferneinstellbaren Zoom der Kameras wurde diese Arbeit nun viel effizienter. Dadurch, dass die 180- und 360-Grad-Kameras immer einen viel größeren Bildbereich als das alte analoge System aufnehmen, wurden zudem keine PTZ-Kameras benötigt.

Ein weiterer Vorteil der Megapixel-Kameras von Arecont Vision ist außerdem, dass weniger Kameras benötigt werden. Dadurch, dass der komplette Bildbereich zu 100 Prozent permanent zu sehen sei, könne CISD den wichtigen leistungsfähigen Digitalzoom für durchzuführende Untersuchungen einsetzen, so Jaime Escobedo, Präsident und CEO der American Surveillance Company Inc.

Durch die H.264 Kompressionstechnologie mit deutlich geringeren Bandbreitenund Speicheranforderungen können die Megapixel-Kameras zudem ohne Verringerung der Bildqualität zu jedem Zeitpunkt Videos mit voller Bewegungs-geschwindigkeit mit 30 Bildern pro Sekunde und voller Auflösung erfassen.

Und die Sicherheitsverantwortlichen vergeben gute Zensuren: Das System mache genau das, was sich Mission CISD davon erwartet habe. Die Investition in das System habe sich bereits ausgezahlt, weil es das Auftreten einiger unerwünschter Ereignisse verhindert habe, so Escobedo abschließend.