Moderne Sensortechnologie sichert Kunstschätze, ohne das Erlebnis für Besucher zu beeinträchtigen.
Foto: Schmeissner GmbH

Gefahrenmeldetechnik

Sensortechnologie überwacht Kunstschätze

Kunstschätze lassen sich unsichtbar mit optimaler Sensortechnologie überwachen und schützen, ohne die Ausstellung zu beeinträchtigen.

Dank moderner Sensortechnologie können Kunstschätze in Ausstellungen sicher präsentiert werden, ohne das Erlebnis für die Besucher zu beeinträchtigen. Denn der Markt für Kunstsicherungen bietet eine breite Palette an Objektsicherungsverfahren und -systemen sowie neuester Steuerungs- und Auswerteeinheiten. Diese heißt es, vor Einsatz jeweils auf ihre Eignung für das optimale und wirkungsvollste Schutzkonzept im individuellen Anwendungsfall zu prüfen und zu bewerten. Neben dem Erkennen und Signalisieren von Versuchen der unerwünschten Annäherung, Berührung, Wegnahme überwachen heutige Systeme die Einhaltung notwendiger normgerechter Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichteinfall im Umfeld der Kunstobjekte.

Sensortechnolgie schützt vor Wegnahme

Kapazitive Sensoren erzeugen ein schwaches elektrisches Messfeld als räumliche Schutzzone um das Objekt. Bei kleinsten Feldveränderungen signalisieren sie bereits die Annäherung als versuchte Wegnahme. Spezielle Auswerteroutinen für Kapazität und Leitwert schließen Überlistungen und Fehlalarme praktisch aus. Das RSI-System als ein Repräsentant trägt die VdS-Klasse C. Bedienung und Parametrierung der möglichen 240 Melder erfolgt über das NEMA-Kommunikationsgerät. Feldänderungsmelder für bis zu 16 Messkanäle enthält das Sortiment.

Visitenkartengroß und nur elf Millimeter dick sichert der einfach anzubringende, passive Infrarotsensor PS-F Gemälde sowie Kunstgegenstände gegen Wegnahme. Per Funkübertragung lässt sich ein mobiles und drahtloses Überwachungs- und Meldesystem konfigurieren. Zertifizierte Sicherheit in der höchsten VdS-Klasse C verlangt eine drahtgebundene Datenkommunikation und Spannungsversorgung, wie im Bildersensor PS umgesetzt.

Schutzvorhänge sichern per IR und Laser Kunstschätze

In Gängen und Ausstellungsräumen, aber auch für einzelne Gemälde eignen sich geometrisch exakt begrenzte optische Lichtvorhänge entlang der Wände. Laser- oder auch Infrarotlichtquellen erzeugen diese flächigen Schutzfelder. Diese Strecken von bis zu 40 Metern detektieren exakt und zuverlässig Durchgreif- und Annäherungsversuche.

Unauffällig kleine, passive Infrarot-Bewegungsmelder (PIR), abgesetzt vom Hauptmelder und damit auf mehrere Vitrinenböden verteilbar, sichern für das Auge unsichtbar über Infrarot-Strahlengänge. Die Empfindlichkeit jeder dieser opto-elektronischen Sensoren des VM-4-Systems lässt sich vor Ort separat konfigurieren und so optimal an die Überwachungssituation anpassen. Einzeln zu- und abschaltbare elektronische Erschütterungsmelder sowie Magnet-Öffnungskontakte komplettieren die Sicherheitslösung.

Präzis schmale Lichtvorhänge einer eigens entwickelten Infrarotsensorik erkennen Handdurchgriff über die gesamte Höhe und ebenso zuverlässig Entnahmewerkzeuge. Ein Mosisys-Modul überwacht Vitrinen mit Bauhöhen bis zu drei Metern und auf einer Breite von bis zu 20 Metern. Für längere Überwachungsstrecken sind die Module kaskadierbar. Fehlalarme an und in der Vitrine durch Umwelteinflüsse, Lichteinfall, Berührung, Schläge und Erwärmung der Verglasung sind durch spezielle Algorithmen, die Sensortechnologie sowie Konstruktionsdetails ausgeschlossen.

Schritte zu mehr Sicherheit

Eine einfache und preiswerte Vitrinensicherung bietet der Alarmgeber VAG 2. Sein Sirenensignal, ausgelöst von beliebigen angeschlossenen Vitrinen-, Glasbruch- und Erschütterungsmeldern sowie Magnetkontakten schreckt bereits vor der Tat ab. Bei Bedarf koppelt ein zweiter Kontakt die Vitrinenzentrale mit einer Gefahrenmeldezentrale. Eine auf das System abgestimmten Batterielösung sichert Vitrinen unabhängig von externer Spannungsversorgung.

In Sensoreinheiten integrierte Magnetschalter registrieren und melden sofort jedwedes Entfernen des Schutzobjektes vom ursprünglichen Standort. Ein zusätzlich implementierter elektronischer Erschütterungsmelder detektiert unerwünschte Manipulationsversuche. Die kleine Bauform des Outdoor-Objektsensor MS-PV ermöglicht eine diskrete Anbringung an freistehenden Einzelobjekten. Beliebig viele Einzelmelder können an marktübliche Einbruchmeldezentralen (EMZ) angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt entweder per Kabel oder mittels Funkkontaktsender. Bei Kunstobjekten an dünnen Drahtseilen detektieren elektronische Melder mit Tag-Nachtumschaltung und gewichtsabhängiger Empfindlichkeitseinstellung oder elektro-mechanische Melder des BMS 1 Bildermeldesystems ein Anfassen, das Bewegen und das Abhängen.

Drahtlos, mobil, flexibel

Systeme mit drahtloser Signalübertragung eignen sich zur Überwachung von einzelnen Kunstwerken wie Bilder, Skulpturen und zur Sicherung von Vitrinen. Kleine aktive Transponder mit unterschiedlichen Sensoren werden zu einem für das Objekt optimalen System zur Überwachung auf Wegnahme, Manipulation, Bewegung sowie zur Signalisierung schädlicher Veränderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit kombiniert. Die Signale der maximal 100 Melder kann ein Empfänger (Receiver) mit zusätzlichen externen Antennen über eine Entfernung von bis zu 100 Metern auffangen. Via Relaisausgang löst er einen Summenalarm aus. Eingebunden in vorhandene Einbruchmeldeanlagen und Managementsysteme sind geeignete Gegenmaßnahmen schnell ergreifbar. Derartig vielseitige und intuitiv bedienbare sowie konfigurierbare Systeme bieten die Antworten auf unterschiedlichste Sicherungsbedarfe und Kostenanforderungen der Kunst- und Galerieszene.

Uwe Schmeißner, Geschäftsführer der Schmeissner GmbH

Foto: Schmeissner

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Foto: Schmeissner, Karsten Seifert

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