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Foto: Lokavis
Auch kleinere Standorte in rauen Umgebungen benötigen zuverlässige Sicherheitstechnik.

Perimeterschutz

Sichere Versorgung in rauen Umgebungen

Auch kleinere Versorgungseinheiten benötigen einen leistungsstarken Schutz am Perimeter. Betreiber fordern eine einfache Installation und Zuverlässigkeit.

Die Existenz unserer Gesellschaft ist auch in rauen Außenumgebungen abhängig von der Sicherstellung ihrer Versorgung mit verschiedensten Produkten, Funktionen und Dienstleistungen. Organisationen und Einrichtungen aus den Sektoren Energie, Transport und Verkehr, Wasser, Finanz- und Versicherungswesen, Ernährung, Medien und Kultur, Staat und Verwaltung, Gesundheit sowie Informationstechnik und Telekommunikation zählen zu den Kritischen Infrastrukturen.

Zu kleineren Standorten zählen unter anderem Kommunikations- und Mobilfunkmasten, Brunnenköpfe und Wasserspeicher, Bahntransformatoren oder Brückensockel.  Diese kleineren Standorte sind Einrichtungen mit enorm wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Für Betreiber ist es wichtig, sich solcher Gefahren bewusst zu machen und sich darauf einzustellen. Das bedeutet, Risiken im Vorfeld von Ereignissen so weit wie möglich zu erfassen, zu mindern und sich auf unvermeidbare Krisenfälle bestmöglich vorzubereiten. Vorbeugende Maßnahmen reduzieren sowohl die Anzahl als auch die Intensität krisenhafter Ereignisse.

Perfekte Absicherung am Perimeter und sichere Versorgung in rauen Umgebungen

Sicherheitstechnik darf keine Kompromisse eingehen. Auch kleine Anlagen sind 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im Einsatz und müssen jederzeit zuverlässig und störungsfrei arbeiten, um im entscheidenden Moment das Alarmsignal abzugeben, das Leben und Sachwerte rettet. Die höchsten Ansprüche erfüllen hochwertige Perimetersysteme, die kritische Infrastrukturen an der ersten Verteidigungslinie gegen Attacken, Sabotage, Diebstahl oder Personenschaden absichern.

Eine Strategie zur Etablierung eines effektiven Perimeterschutzes sollte in der Regel aus Maßnahmen unterschiedlicher Bereiche bestehen. Dazu gehören mechanisch-bauliche, organisatorisch-personelle und elektronische Detektions-Maßnahmen. Entscheidend ist, dass die gewählten Einzelmaßnahmen untereinander abgestimmt sind und sich in ihrem Zusammenwirken additiv auf die Gesamtzielsetzung auswirken.

Ein einfacher nicht-skalierbarer Zaun als Umgrenzung dient zunächst als sinnvolle physische Maßnahme. Er bietet einen Abschreckungs- und Verzögerungsmechanismus, um ungewünschten Zutritt physisch zu verhindern.

Die Mechanik reicht im Allgemeinen nicht aus; er ist durch ein geeignetes Detektionssystem zu ergänzen, um unbefugte Zutritte an der physischen „Barriere Zaun“ erkennen zu können. Die Einbindung eines Zaunsensors zur Erkennung von Durchschneide- und Übersteigversuchen in Verbindung mit IP/TV-Kameras zur visuellen Beurteilung und Verfolgung der unerwünschten Eintritte bietet hohe Sicherheit. Diese Technologien ermöglichen es dem Sicherheitspersonal, sofort abwehrende Maßnahmen zu ergreifen.

Die erste Verteidigungslinie

Die Bedrohungen für Kritische Infrastrukturen sind komplex. PROTECTOR sprach mit Thomas Friedlmeier, Technischer Leiter bei Lokavis, über geeignete Lösungen.
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Intelligente Sensoren

Jeder Zaunerkennungssensor hat die Aufgabe, sofort Alarm zu geben, wenn ein Versuch stattfindet, den Zaun zu überwinden. Dennoch unterscheiden sich die heute am Markt verfügbaren "intelligenten" Sensoren in verschiedenen Leistungsmerkmalen von herkömmlichen, weniger intelligenten Technologien. Die Möglichkeit, zwischen echten unerwünschten Eintrittsversuchen und zwischen Alarmen aufgrund von Umwelteinflüssen unterscheiden zu können, ist bei der Bewertung einer Technologie von größter Bedeutung.

Vermeidung unerwünschter Alarme

Unerwünschte Alarme, die durch Umwelteinflüsse entstehen, müssen verhindert und ausgefiltert werden, da Systembetreiber dadurch desensibilisiert werden. Dabei ist es wichtig, Alarme zu erkennen, die sich über längere lineare Entfernungen ausbreiten und sich dann auf größere Flächen verteilen, wie z.B. bei starkem Wind, starkem Regen oder durch Lärm und Schall-Vibrationen von Fahrzeugen, von Zügen oder Flugzeugen. Wo raue klimatische Bedingungen herrschen, dort wird die Erkennung von Umwelt-Alarmen zu einem entscheidenden Faktor. Interessenten sollten prüfen, ob ein einzusetzender Zaunsensor erweiterte Kalibrierungsfunktionen und Konfigurationseinstellungen bietet, um harmlose Umweltalarme erfolgreich herauszufiltern zu können. Ansonsten werden später Wetterstationen oder andere Tools zur Empfindlichkeitsreduzierung erforderlich, die dann evtl. die Detektionsleistung schwächen.

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Viel Erfahrung und vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Das Perimetersystem „Unizone“ basiert auf der bewährten intelligenten Perimeter-Erkennungstechnologie „Micropoint“  von Southwest Microwave, die für eine zuverlässige Leistung in rauen Außenumgebungen ausgelegt ist. „Unizone“ schützt bis zu 200 Laufmeter Zaunlinie. Das System wurde für eine schnelle und einfache Installation und Programmierung entwickelt und wird von einem Unizone-Sensor gesteuert. Dieser ist am Zaun oder in einem nahegelegenen Kontrollraum angebracht und mit einem Micropoint-Erkennungskabel verbunden. Das Kabel ist am Zaun befestigt und erkennt Durchschneide- oder Übersteigangriffe. Dank der fortschrittlichen Abschirmung und des Überspannungsschutzes ist es ideal für blitzgefährdete Standorte oder Standorte mit starken elektromagnetischen oder HF-Störungen.

Die Micropoint-Kabeltechnologie von Southwest Microwave verwendet ein proprietäres Sensitivity Leveling -Verfahren, mit dem das System die Erkennungsempfindlichkeit in Schritten von 1,1 Metern entlang des Kabels optimiert, indem Schwankungen des Zaungewebes oder der Spannung berücksichtigt werden. Dies bietet Kunden eine einheitliche Gesamtdetektionsempfindlichkeit über die gesamte geschützte Zaunlinie.

Um die Umgebungsstörungen herauszufiltern, die bei herkömmlichen Zaunsensoren normalerweise Störalarme auslösen, verfügt Micropoint über die einzigartige Fähigkeit, zwischen "Point Impacts" (echten Einbruchsversuchen, die eine kleine Anzahl von Zellen betreffen) und "Distributed Disturbances" (zum Beispiel starker Wind, starker Regen, Vibrationen von Fahrzeugen, Zügen oder Flugzeugen, die sich auf eine längere lineare Distanz auswirken) zu unterscheiden.

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Foto: Alarm Direct

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Foto: Ingo Bartussek - stock.adobe.com

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Foto: Automatic Systems

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